Bergsteigen in Ecuador

Besteigung des Cotopaxi

Ecuador bietet unzählige Möglichkeiten zum Bergsteigen, zum Trekking und zum Wandern. Viele Gipfel warten darauf, von Ihnen bezwungen zu werden. Oft ist dann nach harter Arbeit die Besteigung des Cotopaxi der absolute Höhepunkt, manchmal soll es auch der höchste, der Chimborazo, sein. Erhaben oben zu stehen, es geschafft zu haben, sich den grandiosen Ausblick verdient zu haben, ist Belohnung pur! Versuchen Sie es. ECUADORline stellt Ihnen fachmännisch die Tour zusammen, aber Sie müssen selber laufen!

 

Gute Höhenanpassung ist extrem wichtig und die halbe Miete für den Erfolg. Schauen sie sich unsere Beispieltour unten an, so könnte eine Bergsteiger Tour in Ecuadors Anden aussehen.

AKTUELLE INFORMATION - VULKANAUSBRUCH COTOPAXI:

Der Vulkan Cotopaxi weist seit August 2015 wieder erhöhte Aktivität auf. Seit August 2016 sind die meisten Teile des Nationalparks für Besucher jedoch wieder geöffnet, da die vulkanische Aktivität deutlich nachgelassen hat. Eine Besteigung ist weiterhin nicht möglich.

 

Alternativ kann z.B. sehr gut der Cayambe bestiegen werden. Der Äquator führt direkt durch den Gletscher des Bergriesens Cayambe, der somit den höchsten Punkt auf der äquatorialen Linie darstellt!!

In Kürze:

01.-02. Tag: Quito, Hauptstadt umgeben von schneebedeckten Bergriesen

02.-03. Tag: Höhenanpassung im Norden bei Otavalo: Cuicocha See Wanderung und Fuya Fuya (4.263m) Besteigung

03.-05. Tag: Quito, Besteigung des Hausberges Rucu Pichincha (4.698m)

05.-07. Tag: Nationalpark Cotopaxi, Besteigung des Rumiñahui (4.712m)

07.-08. Tag: Cotopaxi Besteigung (5.897m)

08.-09. Tag: Ausruhen in den Thermalbädern von Papallacta

Das Bergsteigen in Ecuador erfordert gute Höhenanpassung
Bergsteigen in Ecuador: einer der Bergriesen Nahe Quito: Antisana

1. Tag: Quito

Ankunft am internationalen Flughafen von Quito. Am Flughafen werden Sie von Ihrer lokalen, deutschsprachigen Reiseleitung empfangen und anschliessend zum Hotel gefahren. Übernachtung in Quito.

 

2. Tag: Wanderung Cuicocha See - Otavalo

Die Route führt zunächst über kurvenreiches Gefälle, durch regenarme Busch-, und Kakteenlandschaft bis ins breite, oasenhafte Tal von Guayallabamba. Mit etwas Glück können Sie dann auf der Weiterfahrt einen Blick auf den schneebedeckten Gipfel des Vulkans Cayambe werfen. Der Äquator führt direkt durch den Gletscher des gewaltigen Berges, der somit weltweit den höchsten Punkt auf der äquatorialen Linie darstellt. Auf dem Weg durch diese wunderschöne Landschaft können Sie den Lago San Pablo, mit dem kolossalen Felsmassiv des Taita Imbabura (Vater Imbabura) im Hintergrund, bestaunen. Dieser Blick ist ein hervorragendes Fotomotiv!

Zuerst fahren Sie zu dem Kratersee Laguna Cuicocha („Meerschweinchensee“). Aus der Mitte des 3.000m hoch gelegenen und über 200m tiefen Sees erheben sich zwei kleine Inseln vulkanischen Ursprungs, die mit einer Art Schilf bewachsen sind. Sie werden eine etwa vierstündige Wanderung um den See herum unternehmen. Danach können Sie sich etwas in Cotacachi einem Städtchen berühmt aufgrund seiner Lederproduktion entspannen. Übernachtung in der Region Otavalo.

Bergwandern und Bergsteigen in Ecuador ist einmalig schön
Typische Vegetation am Wegesrand in einer Höhe um die 4.000 Meter

3. Tag: Fuya Fuya Besteigung - Otavalo

Der Berg Fuya Fuya (4.263m) ist ein bei Wanderern sehr beliebter Berg. Zu seinem Gipfel führen drei Wege. Der Aufstieg dauert rund zwei bis drei Stunden und führt Sie durch eine eindrückliche Paramolandschaft mit Chuquiraguas, Frailejones und anderen Blumen. Und mit etwas Glück können Sie diverse Andenvögel wie den Adler oder auch Eulen beobachten. Oben auf dem Gipfel werden Sie mit einer majestätischen Aussicht auf die umliegenden Berggipfel (Imbabura, Cotacachi und Cayambe) belohnt.

 

Danach besuchen Sie den Plaza de los Ponchos in Otavalo, den zentralen Punkt des kunterbunten Verkaufsgeschehens. Zu ersteigern sind handgewebte Teppiche, Wandbehänge mit verschiedensten Motiven, Strickpullover, bunte Gürtel, Hängematten und Berge von Woll-, und Stofferzeugnissen. Quichua ist hier nach wie vor die Muttersprache unter den Einheimischen. Geniessen Sie das bunte Treiben des farbenprächtigen Marktes und nehmen Sie das ein oder andere Souvenir mit nach Hause.

Rückfahrt nach Quito. Übernachtung.

 

4. Tag: Quito und Besteigung des Rucu Pichincha

Am Morgen bringt Ihr Fahrer Sie zur Seilbahn , dem sog. teleférico (Seilbahn), wo Sie mit der Gondel auf eine Höhe von 4.050m fahren. Von dort aus wandern Sie 3 Stunden bis zum Gipfel des Rucu Pichincha (4.698m). Rucu, in der indigenen Sprache Quechua, bedeutet "alten". Der Vulkan ist etwa 10km westlich von Quito. Rucu ist ein inaktiver Vulkan, welcher in der westlichen Bergkette der Anden liegt; Der Gipfel zeichnet sich durch viele kleine Felsspitzen aus. 

Am Nachmittag nehmen Sie wieder die Seilbahn in die Stadt runter und fahren zurück zu Ihrem Hotel, wo Sie sich frisch machen können. Später werden Sie an einer kurzen Stadtführung durch Quitos historische Zentrum teilnehmen. Während Ihres Aufenthaltes in der Altstadt können Sie immer noch die koloniale Vergangeheit Ecuadors spüren. Ihr deutschsprachiger Reiseleiter wird mit Ihnen während eines Spazierganges in die Geschichte Quitos eintauchen. Der Hauptplatz der Stadt, der Platz der Unabhängigkeit mit den Palästen des Präsidenten und des Erzbischofs sowie der Kathedrale, bilden Teil des Rundganges. Besichtigen Sie die Kirche La Compañia, die über eine kunstvolle Fassade sowie einen reich verzierten Innenraum verfügt. Übernachtung in Quito.

Bergsteigen in Ecuador - hier der Rumiñahui
Die Besteigung des Rumiñahui als Vorbereitung für den Cotopaxi Aufstieg

5. Tag: Cotopaxi Nationalpark

Heute besichtigen Sie den Nationalpark Cotopaxi. Das seit 1975 geschützte Hochlandgebiet gehört mit seinen 33.000ha Fläche zu den attraktivsten Naturschutzgebieten des Landes. Tambopaxi ist eine urige Herberge in den Grenzen des Nationalparks mit grandiosem Blick auf den Cotopaxi. Ihre Unterkunft für die nächsten Tage.

Am Nachmittag wandern Sie durch den Park und bestaunen die wundeschöne Natur, während Sie sich immer mehr an die grossen Höhen gewöhnen.

Übernachtung im Schlafsaal Tambopaxi.

 

6. Tag: Besteigung des Rumiñahui

Nach dem Frühstück fahren Sie circa eine halbe Stunde biszu der Stelle, wo Ihre Wanderung zum Rumiñahui (4.712m) beginnt.

Eine wundervolle Landschaft wartet auf Sie. Wenn Sie mit dem Wetter Glück haben, werden Sie einen fantastischen Blick in Richtung Quito, die umliegenden Berge und als Highlight auf den Cotopaxi haben. Ihre Wanderung wird circa 4-5 Stunden dauern, somit haben Sie noch genug Zeit sich am Nachmittag auszuruhen und sich auf Ihren Aufstieg auf den Cotopaxi vorzubereiten. Übernachtung im Schlafsaal Tambopaxi.

 

7. Tag: Vorbereitung für die Besteigung des Cotopaxi

Heute geht es nun los, zum Berg, dem perfekt geformten Vulkan Cotopaxi (5.897m). Am Morgen erfolgt die Fahrt von Ihrer unterkunft zum Parkplatz (4.600m). Von hier aus wandern Sie circa eine Stunde bis zum Refugium des Cotopaxi (4.800m).

Später geht es weiter in Richtung Gletscher. Hier wird Ihnen die Handhabung der Steigeisen, Eispickel und Seilen erklärt. Anschliessend kehren Sie zurück zur Berghütte, wo Sie zu Abend essen und früh schlafen.

Übernachtung in der Jose Rivas Berghütte im Schlafsaal.

Die Besteigung des Cotopaxis mit ECUADORline
Da schlägt das Herz des Bergsteigers höher: Cotopaxi in seiner ganzen Schönheit

8. Tag: Besteigung des Cotopaxi

Nun ist es endlich soweit: Um 23:30 stehen Sie auf. Mit ein wenig Hilfe Ihres Bergführers bereiten Sie sich auf die Besteigung vor. Gegen Mitternacht, nach einem kleinen Frühstück geht die Wanderung los. Von der Hütte aus wandern Sie bis zum Gletscher. Der Gletscher beginnt bei etwa 5.000m Höhe. Manchmal bedeckt der Schnee aber schon den ersten Teil des Weges. Am Gletscher angekommen, ziehen Sie sich Ihre Steigeisen an und fangen an zu klettern. Sie werden in Seilschaften von 2 - 3 Bergsteigern aufgeteilt, immer mit einem Bergführer. Schritt für Schritt arbeiten Sie sich nach oben. Wenn die Wetterbedingungen und der körperliche Zustand es erlauben, werden Sie den Gipfel (5.897m) nach 5 -7 Stunden erreichen. Bei gutem Wetter haben Sie einen spektakulären Blick auf die umliegenden, schneebedeckten Vulkane sowie in den Krater eines der höchsten aktiven Vulkane der Welt.

Der Abstieg dauert ungefähr 2 – 3 Stunden.**Anmerkung: Der Aufstieg ist immer abhängig von Wetter, Berg und körperlichen Zustand. Die Bergführer sind für Ihre Sicherheit zuständig und ihre Anweisungen müssen befolgt werden. Falls der Reiseleiter, aufgrund der obengenannten Gründe, entscheidet, dass der Aufstieg abgebrochen wird, muss das ganze Team umdrehen. Es gibt keine Rückerstattung, wenn der Aufstieg abgebrochen werden muss.

 

Geschafft! Nach einer kurzen Pause geht Ihre Reise weiter zu den heissen Quellen in Papallacta, welche 3.300m über dem Meerespiegel liegen. Geniessen Sie die wohltuende Wirkung des warmen, geruchsfreien Thermalwassers in herrlicher Landschaft, umgeben von klarer Bergluft. Sie haben es sich verdient! Die Zimmer sind um verschiedene Thermalbecken gelegen, so dass Sie auch in der Nacht unter dem Sternenhimmel ein Bad im warmen Thermalwasser nehmen können.

Übernachtung im Hotel Termas de Papallacta

 

9. Tag: Abreise oder Anschlussprogramm Galápagos Inseln

Am Morgen werden Sie zum Flughafen von Quito gebracht, wo Sie Ihren internationalen oder Anschlussflug auf die Galapagos Inseln antreten.


Richtpreis 2017 ab/bis Quito pro Person im Doppelzimmer bei   2 Reisenden: US$ 2.729,00 = EUR 2.575,00 (Stand 03/17)

Richtpreis 2017 ab/bis Quito pro Person im Doppelzimmer bei 10 Reisenden: US$ 1.789,00 = EUR 1.688,00 (Stand 03/17)

Fordern Sie bitte unser detailliertes Angebot an.


Eisenbahn Fahren: Mit dem Zug durch die Anden von Ecuador

 

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