REISEZIELE IN ECUADOR - HOCHLAND /
QUITO
wichtige Informationen
- Sehenswertes - Freizeitgestaltung
-
Ziele in der Umgebung
Die ecuadorianische Hauptstadt liegt inmitten der Anden auf 2.800m
Höhe. Umgeben von dem Hausberg Pichincha und seinen Ausläufern,
wohnen hier etwa 2 Millionen Menschen.
Anreise:
Die meisten Besucher kommen in Quito am internationalen
Flughafen Mariscal Sucre an. Bei einer Ankunft in Guayaquil bietet
sich ein Inlandsflug nach Quito an.
Reisezeit:
In den Sommermonaten von Juni bis September und gegen Ende des Jahres
sind die Nächte kühl und klar, während es im Laufe
des Tages sehr heiß wird und die Sonne gnadenlos herunter
brennt. Ein typischer Sommertag läuft nach folgendem Prinzip
ab: morgens blauer Himmel und frühlingshafte Temperaturen,
die bis nachmittags durch die direkte Sonneneinstrahlung ansteigen.
Gegen Abend kühlt es wieder ab und die Nächte sind kalt.
In den Regenmonaten (von Ende Januar bis Ende Mai) herrscht schon
mal tagelanger, feuchtkalter Nebel. Dann sind auch Dauernieselregen
und Hagelschauer an der Tagesordnung mit Temperaturen um die 5°C.
Auch der November weist das Klima der Regenzeit auf.
Bedenken Sie bei einem Besuch der Hauptstadt, dass das Wetter im
Verlauf eines Tages alle Jahreszeiten durchläuft. Unbedingt
im Reisegepäck dabei sein sollten Regenschutz, aber auch Sonnenbrille,
-hut und -creme.
Unterkünfte:
Feiertage:
- 21. März: Fiesta del Equinoccio am Äquatordenkamal
- 13. Mai: Gründungstag der Republik
- 24. Mai: Batalla del Pichincha
- 10. August: Primer Grito de la Independecia (Erste Unabhängigkeitserklärung
von Quito)
- 08. - 09. September: Sangolquí; traditionelle Stierkämpfe
und Musik, halbe Stunde von Quito entfernt
- 23./24. September und 03. November: Fiesta de la Mamá
Negra (in Latacunga)
- 06. Dezember: Fundación de Quito (Gründungstag)
Weitere Informationen über Feiertage in Quito und
Umgebung:
Viernes Santo im April:
Die Semana Santa (Karwoche) ist ein Höhepunkt des katholischen
Kirchenjahrs. Am Karfreitag drängen sich in Quito Tausende
von Pilgern, Touristen und Schaulustigen an der Plaza de la Independencia
und in den Straßen des Centro Histórico, um die stundenlangen
Prozessionen mitzuerleben.
Fiesta de la Mamá Negra:
Die Stadt Latacunga befindet sich etwa 85km entfernt von Quito.
Indianische und katholische Elemente verschmelzen bei dem hier ansässigen
Fest, welches ingesamt zweimal pro Jahr stattfindet. Hoch zu Ross
wird die Mamá Negra bejubelt, dargestellt von einem schwarz
bemalten Reiter mit Perücke und einem Baby. Die beiden werden
begleitet von kostümierten Personen. Unklar ist bis heute der
Ursprung, sicher ist nur der übermäßige Alkoholkonsum
und ein (be)rauschendes Fest.
Fundación de Quito:
Gegründet wurde Quito am 6. Dezember 1534. Das Fest beginnt
schon in den letzten Novembertagen, es folgen die Wahl der Schönheitskönigin,
ein Festakt auf der Plaza de San Francisco und eine farbenfrohe
Parade entlang der Av. Los Shyris, sowie viele multikulturelle Veranstaltungen
(Stierkämpfe, Live-Konzerte mit Bands aus den Nachbarländern,
nächtliche Straßentänze auf der Avenida Río
Amazonas). Quito feiert - und das nicht zu knapp! So geht es weiter
über Weihnachten bis Silvester.
Links:
Nähere Informationen über Ecuadors Hauptstadt
bekommen Sie hier
auf der offiziellen Seite der Stadt Quito. Ein Info-Service und
eine Datenbank für Besucher und Bewohner der ecuadorianischen
Hauptstadt finden Sie unter Quitoforum.com.
In unserem Newsletter (Ausgabe
August 2005) erfahren Sie mehr über das Centro Histórico
oder Sie besuchen die Homepage
der ECH.
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In Quito können unzählige Kirchen und Museen besichtigt
werden. Hier seien nur die Wichtigsten aufgeführt.
Altstadt:
1979 wurde die historische Altstadt in Quito von der UNESCO
zum Weltkulturerbe erklärt und gilt als der Ort mit der größten
Ansammlung bedeutender Kunstschätze Südamerikas.
Gegründet wurde sie 1534 und wurde sogleich von Fransiskanermönchen
besiedelt. Nach ihnen kamen Dominikaner, Augustiner und Jesuiten,
weshalb sehr schnell viele katholische Klöster, Kirchen und
Kapellen entstanden.
Das historische Zentrum der Stadt besitzt durch seine Kolonialbauten,
Brunnen, Arkaden, zahlreichen Museen, Treppen und Plätze ein
völlig anderes Gesicht als der Norden Quitos.
Die von der Straße aus sichtbaren Gebäude lassen keinen
Eindruck darüber entstehen, was sich in ihrem Inneren verbirgt.
Oft führen die verzierten Eingangsportale in große, ineinander
verschachtelte Innenhöfe. Zur Straße hin sind oft kleine
Läden oder Restaurants in den Häusern untergebracht.
Plaza de la Independencia:
Der Unabhängigkeitsplatz kennzeichnet den Mittelpunkt der Altstadt.
In seiner Mitte befindet sich ein Heldendenkmal für die Kämpfer
der ersten Unabhängigkeitserklärung im Jahr 1809. Auf
dem quadratischen Platz laden Bänke zum Verweilen und Beobachten
ein. Hier sieht man ebenso Männer in Anzügen, Touristen
mit Fotoapparaten bewaffnet als auch Schuhputzkinder mit schwarz
verschmierten Gesichtern und Indígenas, die Kaugummis
und Süßigkeiten verkaufen.
Der Platz ist umgeben vom Rathaus, dem Palacio Arzobispal (Sitz
des Bischofs), dem Regierungspalast (Palacio de Gobierno) und der
Kathedrale, einer der ältesten Kirchen in Quito.
Palacio Arzobispal (Sitz des Bischofs):
Sehenswerte Innenhöfe mit bis zu 2 Meter dicken Wänden
.Der Bau wurde im spanischen Stil begonnen, aber im 19. Jahrhundert
mit klassizistischen Elementen ergänzt. Im oberen Stockwerk
ist eine nette Cafeteria zu finden.
Palacio de Gobierno (Regierungspalast):
In der Säulenkolonade patroullieren altertümlich
bewaffnete Wachsoldaten, aber auch bewaffnete Militärs. Diese
dürfen nicht fotografiert werden, wobei die Wachsoldaten nach
freundlichem Fragen oft gerne für ein Bild zur Verfügung
stehen. Der Regierungspalast auf hat seit 2007 seine Pforten auch
für Besucher offen und zwar von Dienstag bis Sonntag,10.00
- 17.00 Uhr
Es gibt auch geführte Besichtigungen in Spanisch/Englisch:
10.00 Uhr/11.30 Uhr/13.00 Uhr/14.30 Uhr/16.00 Uhr
Um den Regierungspalast zu besichtigen, müssen Sie sich mit
dem Reisepass (Original) ausweisen können.
La Catedral:
Die Kathedrale wurde 1667 fertig gestellt, im Jahre 1755
allerdings von einem Erdbeben zerstört und wieder aufgebaut.
Im Gegensatz zu anderen Kirchen ist sie eher spartanisch eingerichtet.
Sie besteht aus drei Kirchenschiffen und ist das Ergebnis aus verschiedensten
Bauzeiten, so dass sie als Ganzes keiner Epoche zugeordnet werden
kann.
Im Inneren der Kathedrale befindet sich eine Gruft, in der der 1875
ermordete Präsident García Moreno liegt.
Iglesia San Fransisco:
Direkt am belebten Plaza de San Fransisco liegt die gleichnamige
Kirche mit einem angeschlossenen Kloster. Der beeindruckende Komplex
ist einer der ältesten und größten in Quito. Mit
dem Bau wurde zwischen 1536 und 1550 begonnen. Auf Grund einiger
Erdbeben mussten im Laufe der Jahrhunderte die zerstörten Teile
wieder aufgebaut werden, die letzte Erneuerung waren im Jahr 1893
die beiden Türme. Die Kirche vereinigt verschiedene Baustile
in sich: Barock, Renaissance, Spätgotik und Klassizismus. Auch
einige indianische Einflüsse sind beim Bau mit eingeflossen,
die allerdings kaum zu sehen sind.
Das Innere der Kirche ist mit Gold verkleidet und erstrahlt in einem
ganz besonderen Licht.
Basílica La Merced:
1737 wurde dieses Bauwerk fertig gestellt. Das Besondere ist unter
anderem der Turm, der 47m hoch ist und einen schönen Blick
über die Altstadt erlaubt.
Iglesia La Compania de Jesús:
Die berühmten Kuppeln über dem Querschiff und dem Altarraum
machen diese Kirche zu einer der schönsten in Lateinamerika.
Sie verzaubert beim ersten Betreten.
Mit dem Bau wurde 1605 begonnen und 162 Jahre später fertiggestellt.
Öffnungszeiten der Kirche:
Montag bis Freitag, 09.30-17.30 Uhr
Samstag, 09.30 - 16.30 Uhr
Sonntag, 13.30 - 16.30 Uhr
Führungen:
Montag bis Freitag, 14.00 - 17.30 Uhr: Deutsch/Englisch/Spanisch
Samstag und Sonntag, ganztägig: nur Englisch/Spanisch
Museo Nacional de Arte Colonial:
Hier finden sich große Gemälde, Skulpturen und
Mobiliar aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert. Das Gebäude
gilt als Paradebeispiel für den Kolonialstil. Der Innenhof
ist gepflastert mit Muscheln, Schildkrötenpanzern und Knochen.
Weitere Museen:
Adressen und Informationen über Museen in Quito finden Sie
hier.
Panecillo - Hügel:
Berühmtes Wahrzeichen der Stadt ist der Altstadthügel
Panecillo mit der Eisenkonstruktion Virgen de Legarda und einem
Aussichtspunkt. Schon zu Inkazeiten war er ein wichtiger Punkt und
diente auch den Spaniern während der Unabhängigkeitskriege
als Beobachtungsposten.
Die "Jungfrau aus Eisen" besteht aus 7.000 Einzelteilen
und ist nur eines: hässlich! Die Aussicht, die sich allerdings
von oben ergibt, ist beeindruckend und einen Aufstieg wert.
Teleférico:
Seit Juni 2005 ist die Stadt um eine Attraktion reicher. Besuchern
bietet sich mit der neu gebauten Seilbahn "Teleférico"
ein sensationeller Blick über die Stadt und Umgebung. Dabei
geht es mit der Gondel bis auf 4050m; unten an der Basisstation
wurde eine Art Rummelplatz eingerichtet und am Wochenende tobt dort
das Leben. Für eine Fahrt sollte genügend Wartezeit eingeplant
werden. Beste Zeit: morgens um 9 Uhr gleich nach Eröffnung.
La Mariscal:
Das Stadtviertel La Mariscal Sucre ist bekannt für sein Nachtleben
und seine vielen Unterhaltungsangebote wie Bars und Restaurants.
Nachts pulsiert hier das Leben, wobei überwiegend "Gringos"
auf den Straßen unterwegs sind. Hier ist für jeden Geschmack
etwas dabei, sei es an Restaurants, Cafés, Bars oder Clubs
(alles zu finden von Salsa bis House).
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