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REISEZIELE IN ECUADOR - HOCHLAND / NATIONALPARK COTOPAXI

wichtige Informationen - der Cotopaxi - der Nationalpark

WICHTIGE INFORMATIONEN

60 Kilomter südlich von Quito bildet der Vulkan Cotopaxi (5.897m) das Herzstück des Cotopaxi Nationparks. Seit 1975 ist das 33.000 Hektar große Hochlandgebiet und die einmalige páramo-Landschaft offiziell geschützt.

Anreise:
Die Panamericana führt über einen Pass, 15 Kilometer hinter El Chaupi, danach geht eine Straße in den Nationalpark ab. Am Eingang müssen US$ 10 bezahlt werden. Mit dem öffentlichen Bus kann man die Abzweigung leicht erreichen, von hier aus kann man dann eine "camioneta" in den Park mieten. Aber auch organisierte Touren in den Nationalpark von Quito oder den umliegenden Unterkünften aus lassen sich problemlos organisieren.

Reisezeit:
Im ecuadorianischen Hochland ist es das ganze Jahr feucht und kühl, wobei zwischen Dezember und April der meiste Niederschlag fällt. Empfehlenswert sind die Monate von Juni bis Dezember in denen die Sonne dominiert und es gelegentlich zu Niederschlägen am Nachmittag kommt.

Unterkünfte:

unsere Empfehlungen:
Hotel Albergue Cuello de Luna
Hacienda El Porvenir
Hostería San Mateo
 

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DER COTOPAXI

Mit seinen 5.897m ist der Cotopaxi der höchste freistehende aktive Vulkan weltweit. Wenngleich er auch "schläft", so zeugen Fumarolen dennoch von seiner Aktivität. Vulkanologen beobachten und analysieren zudem ständig jede Veränderung. Der letzte Ausbruch erfolgte im Jahr 1904, Aufzeichnungen über seine Aktiviät reichen bis ins Jahr 1534 zurück.
Auf Quechua bedeutet "Cotopaxi" soviel wie "sanfter Nacken des Mondes".

Zum ersten Mal bestiegen wurde er am 28. November 1872 von dem deutschen Geologen Wilhem Reiß und dem Kolumbianer Angel M. Escobar. Heute gehört der Cotopaxi schon fast zum Standardprogramm eines Ecuadorbesuchs. (Lesen Sie mehr über die globale Erwärmung, die auch den Cotopaxi betrifft, in unserem Newsletter Oktober 2005).

Refugio José Rivas:
Diese Schutzhütte liegt auf 4.800m Höhe, also 300m höher als der Parkplatz. Von hier aus starten die meisten Touren.

Gipfelbesteigung:
Eine Gipfelbesteigung beginnt nachts zwischen Mitternacht und 1 Uhr, da dann der Schnee und das Eis fest genug sind und noch nicht von der Sonne aufgetaut wurden. Im Laufe der Erwärmung wird der Aufstieg fast unmöglich. Dieser dauert 4-7 Stunden, der Abstieg 2-3 Stunden. Eine ausgiebige vorherige Akklimatisierung ist ebenso wichtig wie eine gute körperliche Verfassung.

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DER NATIONALPARK

Nicht nur für Gipfelstürmer ist der Cotopaxi ein attraktives Ziel. Auch eher ungeübte Wanderer die nicht ganz so hoch hinaus wollen, werden im Cotopaxi Nationalpark schöne Tage erleben. Am Parkeingang informiert ein kleines Museum über den Nationalpark, Campingmöglichkeiten und die páramo-Landschaft.

Die páramo-Landschaft des andinen Hochlands Lateinamerikas ist weltweit einzigartig. Der Páramo ist eine feuchtkalte Graslandzone zwischen 3.500m und 4.700m. Oft kommt es zu Schnee- und Hagelstürmen, ebenso wie zu plötzlichen Temperaturabfällen. Die Vegetation kennzeichnet sich durch heideartige Formationen, Büschel- und Horstgräser, Sträucher und Polsterpflanzen und lädt zu Wanderungen durch den Park ein. Mit sehr viel Glück kann man auch einen der wenigen Kondore sehen.

Im Park gibt es keine Versorgungsmöglichkeiten, alles muss selbst mitgebracht werden. Brauchbare Landkarten werden vom Instituto Geografico Militar herausgegeben.

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