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NEWSLETTER November 2008 |
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| Liebe Ecuador-Freunde,
weiter geht es in diesem Monat mit dem zweiten Teil unserer Serie über die neuen Tourismus-Projekte in Ecuador. Vielen Ecuador-Reisenden ist die Zugstrecke zur Teufelsnase bekannt, aber wenige wissen, das diese nur ein Teil der früheren Strecke Quito – Guayaquil ist. Die gesamte Strecke wieder in Betrieb zu nehmen ist das Ziel des Projektes „Ruta del Tren da la Mitad del Mundo“. Sollte Sie Ihr nächster Urlaub nach Ecuador führen, möchten wir Sie gerne einladen, unsere neuen Partner kennen zu lernen: in Quito das Boutique-Hotel Casa Foch und am Cotopaxi-Nationalpark die Hacienda Hato Verde. Im Dezember wird speziell in Quito nicht nur Weihnachten und Silvester gefeiert sondern auch das Stadtgründungsfest „Fiestas de Quito“, mit einer ganzen Woche voller verschiedener Aktivitäten und Feierlichkeiten. Lesen Sie mehr darüber in unserer Sektion „Regionen“. Weitere interessante touristische Nachrichten finde Sie wie immer in unserer Sektion „Kurz & Bündig“; Angebote und Neuigkeiten unserer Mitglieder speziell für die Feiertage in der Sektion „Unsere Partner“. Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre, die Ihnen Lust auf
eine Reise macht, | |
Abenteuer auf Schienen
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Die schönsten Inseln der Welt Wie
jedes Jahr hat das amerikanische Reisemagazin „Travel & Leisure“ eine
Liste mit den Top Ten der schönsten Inseln weltweit veröffentlicht.
Platz 1 belegen die malerischen Galápagos-Inseln. Das Archipel hat
sich gegen Inseln wie z.B. Santorini oder Maui durchgesetzt. Das Inselparadies
befindet sich im pazifischen Ozean, ca. 1.000 km und 3 Flugstunden von Ecuadors
Festland entfernt und umfasst über 114 verschiedene Inseln, von welchen
lediglich 5 bewohnt sind. Die „islas encantadas“ (verzauberte Inseln) faszinieren
mit ihrer einzigartigen Flora und Fauna. Oder wo sonst kann man gemeinsam
mit Seelöwen um die Wette schwimmen und Echsen beim Sonnenbaden beobachten
während man die einzigartige Kulisse aus weißen exotischen Sandstränden
und geformten Lavagestein genießt? Kreuzfahrttouristen in Manta Manta
und seine Bewohner bereiten sich auf die Kreuzfahrttouristen vor. Zwischen
November 2008 und Mai 2009 werden 13 Kreuzfahrtschiffe mit insgesamt 25.600
Touristen in der ecuadorianischen Hafenstadt anlegen, die von unserem Partner
South American Tours betreut werden. Die Agentur bietet den Kreuzfahrt-Gästen
Ausflüge in die Umgebung Mantas, zum Machalilla Nationalpark, aber
auch nach Quito und auf die Galápagos-Inseln an. Manta selber hat
einen Reiseveranstalter gegründet, welcher im dortigen Tourismusbüro
funktioniert. Dieser bietet den Kreuzfahrtouristen in Zusammenarbeit mit
Privatfirmen neben Kutschfahrten u.a. auch Reisen nach Cuenca an. Die Stadt
Manta wird des Weiteren im März 2009 auch am Kreuzfahrtfestival in
Miami teilnehmen. Plan Andino gegen Eisschmelze Die Anden-Gemeinschaft und die Weltbank werden US$ 32 Millionen investieren, um die Eisschmelze der schneebedeckten Berge bzw. Vulkane in den Andenländern zu verhindern. Betroffen von der extremen Eisschmelze ist der Antisana in Ecuador, die königliche Bergkette von Bolivien verbunden mit La Paz und El Alto sowie der Salkantay in Peru. Maßnahmen sind z.B. Überwachung des Eis-Rückgangs in der Region mit Überwachungssystemen, welche vom japanischen Staat finanziert werden – dieser Überwachungsprozess wird insgesamt 4 Jahre dauern. Gemäß eines Berichtes der Vereinten Nationen ist die Situation schlimmer als früher angenommen und dies trotz der internationalen Bemühungen und dem Kyoto Protokoll. Lufthansa Zubringer für LAN Flüge Lufthansa bietet neu Zubringerflüge ab allen deutschen Flughäfen für LAN Flüge ab Frankfurt und Madrid. Dies gilt auch für Lufthansa Flüge von Österreich bzw. der Schweiz nach Frankfurt, sowie Swiss-Flüge nach Frankfurt und Madrid. Nach wie vor bietet der oneworld-Partner Iberia Zubringerflüge aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Madrid an. Seit vergangenem Oktober bietet die südamerikanische Fluggesellschaft LAN eine Verbindung von Frankfurt nach Ecuador (Quito & Guayaquil) – mit Umsteigeverbindung in Madrid. Diese Verbindung, zusammen mit den neuen Zubringer-Flügen der Lufthansa, bietet den Reisenden eine angenehme Alternative zu dem bisherigen Flugangebot nach Ecuador. Salitre bekommt Tourismusbüro Das
Städtchen Salitre in der Provinz Guayas wird auch Hauptstadt der Montubios
genannt. Typisch in Salitre ist z.B. der „rodeo de montubios“, eine Art
Rodeo-Reiten auf Rindern oder Pferden. Salitre wird seinen in- und ausländischen
Touristen neu ein Tourismusbüro (iTur) bieten. Dieses wird im Gebäude
der Stadtverwaltung (Adresse: Juan Montalvo y Sucre) funktionieren. Montubios
werden die ursprünglichen ländlichen Küstenbewohner genannt.
Im Tourismusbüro werden kostenlose Informationen zur Stadt und Umgebung
abgegeben und des Weiteren soll mit diesem Büro auch die Wettbewerbsfähigkeit
des touristischen Sektors dieser Zone gefördert werden. | |
Seit dem 1. November können wir das 4* Boutique Hotel zu unseren Partnern
zählen. Die Casa Foch wurde im September 2008 eröffnet und befindet
sich im Ausgeh- und Touristenviertel „La Mariscal“ in Quito. Unmittelbar
beim Hotel befinden sich zahlreiche Restaurants, Bars, Internetcafes und
Einkaufsläden. Durch die vorteilhafte Lage im Stadtkern Quitos bildet
diese Unterkunft einen idealen Ausgangspunkt um die Kolonialstadt zu erkunden.
Die 13 Gästezimmer sind über drei Stockwerke verteilt und alle
individuell eingerichtet. Im kleinen hoteleigenen Spa können sich die
Besucher z.B. nach einer Stadttour bei einer Massage verwöhnen lassen.
Weitere Informationen
zu diesem Schmuckstück finden Sie hier. | |
HOCHLAND: Gefeierter Dezember Das
Jahr neigt dem Ende zu und im Monat Dezember wird in Ecuador nicht nur Weihnachten
und Neujahr gefeiert, sondern auch die „fiestas de Quito“, zu Ehren der
Stadtgründung am 6.12. Ende November werden die Festlichkeiten mit
der Wahl der Schönheitskönigin Quitos eröffnet. Über
eine Woche lang finden zu Ehren Quitos verschiedenste Veranstaltungen statt,
von Seifenkistenrennen mit Holzautos, Theateraufführungen bis hin zu
Musikveranstaltungen, etc. Die „fiestas de Quito“ wären aber keine
Festlichkeiten ohne die bekannten Stierkämpfe, bei welchen sich die
weltweit besten Matadore beweisen. Diese Tradition weist ein weiteres Mal
auf den spanischen Gründer der Stadt Sebastian Benalcazar hin. Beliebt
während dieser Festwoche sind auch die typischen Chivas (offener Bus
mit Holzbänken), welche von Blasmusikgruppen begleitet werden und musizierend
durch die ganze Stadt kreisen. Angestoßen wird mit dem „Canelazo“,
einem warmen Getränk aus Anisschnaps, Zimt, Zucker und Zitronensaft.
Essenstände mit typischen Speisen sorgen für das leibliche Wohl
der Feiernden. Höhepunkt dieser Festlichkeiten bildet der 6. Dezember
welcher auch als Nationalfeiertag und Gründungstag der Stadt bekannt
ist und mit einem großen Umzug gefeiert wird an dem Studenten verschiedener
Schulen, Schönheitsköniginnen und Autoritäten des ganzen
Landes teilnehmen. Geschichtlicher Hintergrund dieses wohl berühmtesten
Festes von Quito, ist der 6. Dezember 1534. Nachdem die Hauptstadt unter
dem Inka-Herrscher Huayna Capao eine Epoche der Blüte und des Wohlstandes
erlebte, wurde die Stadt durch den Indiogeneral Rumiñahui fast vollständig
zerstört. Mit der Eroberung der Spanier wurde die Stadt „San Francisco
de Quito“ durch den Kapitän Sebastian Benalcazar schließlich
neu gegründet.
Nach dieser attraktiven Festwoche dauert es nicht lange und Weihnachten
steht auch hier vor der Tür. Jährlich organisiert die Stadt Quito
einen Wettbewerb, in welchem die originellsten und schönsten Weihnachtskrippen
gekürt werden. Auch dieses Jahr wurden wieder 23 Krippen von den insgesamt
60 Bewerbern ausgewählt. Diese werden in einer öffentlichen Einrichtung
ausgestellt und können von Besuchern besichtigt werden. Die Krippen
bestehen aus den unterschiedlichsten Materialen wie z.B. aus Papier, Schaumgummi,
Metall, Alteisen und Keramik. Dargestellt werden u.a. indigene und afroecuadorianische
Figuren. Noch in dieser Woche werden die Erstplatzierten mittels einer Jury
auserkoren, wobei Kriterien wie Kreativität, Materialienauswahl und
vermittelte Intention der Krippe in die Bewertung einfließen. Den
Gewinnern winken Geldpreise zwischen 500 und 1500 US-Dollar sowie Haushaltsgeräte
und Reisen.
Silvester in Ecuador ist ein spektakuläres Fest mit vielseitigen Traditionen.
Eine der unbestritten typischsten Sitten ist es zu Silvester Puppen, auch
„monigotes“ genannt, in der Neujahrsnacht zu verbrennen. In tagelanger Vorbereitung
basteln Freunde oder Familien lebensgroße Pappmachépuppen,
die mit allerlei persönlichen Sachen ausgestattet sind. Diese verkörpern
sowohl beliebte als auch unbeliebte Persönlichkeiten aus Politik und
öffentlichem Leben. Es können durchaus auch Freunde, Familienmitglieder
oder Nachbarn sein, die als Vorbild der Puppe dienen sowie Comicfiguren.
Mit diesem klassischen Brauch verabschiedet man sich vom alten Jahr, den
alten Sorgen oder auch den Lastern der Personen - sinnbildlich durch die
Verbrennung der Puppen. Somit wird der Weg frei gemacht für das neue
Jahr und auf das die Wünsche für das bevorstehende Jahr in Erfüllung
gehen. Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe anderer Traditionen wie
zwölf Weintrauben Mitternacht zu essen, wobei jede einen Wunsch freigibt.
Ein zehn Dollar- bzw. Euroschein in der Tasche soll Glück im neuen
Jahr bringen und wenn man mit einem Koffer eine Runde um den Häuserblock
läuft, darf man auf ein reisefreudiges neues Jahr setzen. Möchten auch Sie all diese Festlichkeiten in Ecuador feiern? Gerne organisieren wir Ihren Aufenthalt im kleinen Andenstaat – zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. | |
Grenzenloses Abenteuer An
einem verlängerten Wochenende habe ich mit zwei Freundinnen einen kleinen
Abstecher ins Nachbarland Kolumbien gemacht. Auf dem Weg in den Norden haben
wir einen Zwischenstopp in der Grenzstadt Tulcan gemacht – diese ist bekannt
für ihren schönen Friedhof, welcher von unzähligen zurechtgeschnittenen
Zypressen geschmückt wird. Der Künstler bzw. Erfinder dieser teils
nach präkolumbischen Motiven geformten Büsche ist inzwischen bereits
selber auf diesem Friedhof begraben und auf seinem Grabstein steht „Ein
Friedhof so schön, dass er zum Sterben einlädt!“ Nach dem Erledigen
der Aus- bzw. Einreiseformalitäten an der ecuadorianischen- kolumbianischen
Grenze führte uns der Weg in das Grenzstädtchen Ipiales. Viele
Ecuadorianer besuchen dieses Städtchen an Wochenenden zum Einzukaufen.
Unsere Aufmerksamkeit richtete sich aber eher auf die weltbekannte Kathedrale
„Las Lajas“ welche sich ca. 7 km außerhalb der Stadt befindet. Mit
dem Taxi ging’s durch die verschiedenen Stadtviertel und vorbei an wunderschöner
Landschaft. Bereits von weitem erhaschten wir einen Blick auf die wunderschöne
Kathedrale im gotischen Stil. Las Lajas wurde zwischen 1916 und 1949 konstruiert
und wurde über dem Fluss Guaitara auf einer Brücke gebaut während
der Altar der Kirche direkt in die Felswand des Ufers hineingebaut wurde.
Nach diesem erlebnisreichen Tag genossen wir erstmals ein typisches kolumbianisches
Essen „Bandeja Paisa“, welches neben Reis, Avocado, roten Bohnen auch ein
Spiegelei, grüne Bananen, Wurst, Fleisch, Schweineschwarte und Arepa
(eine Art Maisfladen) beinhält. Naja, sicherlich nicht ein Gericht
für jeden Tag – aber schließlich muss man die ortstypischen Gerichte
zumindest probiert haben! Am nächsten Tag ging unsere Reise wieder zurück nach Ecuador, vorbei an einer Bilderbuch-Andenlandschaft, vorbei am Valle del Chota mit seinem Chota-Fluss und seiner reichen Fauna (Bananenplantagen) und seinem milden Klima. Unser Ziel war Otavalo mit seinem weltberühmten Kunsthandwerksmarkt, welcher jeweils samstags auf der Plaza de Ponchos stattfindet und viele kauflustige Touristen anzieht. Nachdem auch wir uns mit Ponchos, Socken, Taschen und Schmuck eingedeckt hatten, schlenderten wir durch die Strassen und besuchten die Ortskirche welche nachts wunderschön beleuchtet wird.
Am nächsten Morgen machten wir uns auf in das 17 km nördlich von
Otavalo gelegene Städtchen Cotacachi. Dieses ist bekannt für seine
Lederproduktion. Dutzende Geschäfte reihen sich in den Strassen dicht
aneinander und überall werden Schuhe, Taschen, Jacken und Gürtel
aus Leder angepriesen. Weiter ging unsere Entdeckungsreise zur Kraterlagune
Cuicocha, welche den Namen Meerschweinchen (cuy) trägt. Diese wunderschöne
Lagune befindet sich auf 3.200 m Höhe und bietet über 400 verschiedene
Vegetationen. Fische gibt’s keine in der Lagune – ein Forellenzuchtversuch
wurde gestartet, ist jedoch gescheitert. Aber es gibt eine reiche Fauna
und zwar Hasen, Meerschweinchen, Wölfe, Vögel usw. Nach einem
Bootsauflug zu den zwei kleinen Inselchen in der Mitte der Lagune machten
wir uns auf den Rückweg nach Otavalo. Hier schlürften wir direkt
in einem Kaffee an der Plaza del Poncho Kaffee und warfen einen letzten
Blick auf das Marktgeschehen. Anschließend machten wir uns mit unseren
Markt-Errungenschaften und vielen schönen Eindrücken auf, zurück
nach Quito. | |
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..., dass Ecuador über die wohl schwierigste Zugstrecke (Teufelsnase) weltweit verfügt? ..., dass die Silvesterpuppen auch „viejos“ (Alte) genannt werden? ..., dass man an den „fiestas“ de Quito „que viva Quito“ (es lebe Quito) ruft? | |
ecuadorlineist der touristische Informationsdienst rund um Reisen nach Ecuador, der von zahlreichen touristischen Unternehmen unterstützt und finanziert wird. Unsere Arbeit dient sowohl den Produkten, wie auch dem Land selbst.Unsere Serviceleistungen auf einen Blick: - CallCenter in Deutschland: Tel.: 0851-7565644 ; Telefax: 0851-7565651 - Hilfe bei der Zusammenstellung von Rundreiseprogrammen info@ecuadorline.de - Informationen zu Hotels, Lodges, Haciendas und Galápagosprogrammen - Tipps für Reisen nach Ecuador mit vielen nützlichen Links auf unserer Homepage www.ecuadorline.de - Organisation und Durchführung von Pressereisen - Bildarchiv Falls Sie Anregungen und Vorschläge für unseren Newsletter haben, freuen wir uns über Ihre e-mail. | |
| Mit herzlichen Grüßen aus Quito, |