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NEWSLETTER November 2008


Liebe Ecuador-Freunde,

weiter geht es in diesem Monat mit dem zweiten Teil unserer Serie über die neuen Tourismus-Projekte in Ecuador. Vielen Ecuador-Reisenden ist die Zugstrecke zur Teufelsnase bekannt, aber wenige wissen, das diese nur ein Teil der früheren Strecke Quito – Guayaquil ist. Die gesamte Strecke wieder in Betrieb zu nehmen ist das Ziel des Projektes „Ruta del Tren da la Mitad del Mundo“.

Sollte Sie Ihr nächster Urlaub nach Ecuador führen, möchten wir Sie gerne einladen, unsere neuen Partner kennen zu lernen: in Quito das Boutique-Hotel Casa Foch und am Cotopaxi-Nationalpark die Hacienda Hato Verde. Im Dezember wird speziell in Quito nicht nur Weihnachten und Silvester gefeiert sondern auch das Stadtgründungsfest „Fiestas de Quito“, mit einer ganzen Woche voller verschiedener Aktivitäten und Feierlichkeiten. Lesen Sie mehr darüber in unserer Sektion „Regionen“.

Weitere interessante touristische Nachrichten finde Sie wie immer in unserer Sektion „Kurz & Bündig“; Angebote und Neuigkeiten unserer Mitglieder speziell für die Feiertage in der Sektion „Unsere Partner“.

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre, die Ihnen Lust auf eine Reise macht,
herzliche Grüße aus Quito,
Ihre Bina Kreykenbohm
  

Unsere Themen:
Top Thema Familiärer Charme am Cotopaxi - Hacienda Hato Verde
Abenteuer auf Schienen Quito & Dschungel entdecken
Kurz und bündig Regenwald Abenteuer mit Sigortravel
Die schönsten Inseln der Welt Dezember im Le Parc
Kreuzfahrttouristen in Manta Leckerbissen im Hotel Patio Andaluz
Plan Andino gegen Eisschmelze Regionen
Lufthansa Zubringer für LAN Flüge HOCHLAND: Gefeierter Dezember
Salitre bekommt Tourismusbüro Reisenotizen
Unsere Partner Grenzenloses Abenteuer
Casa Foch: Boutique-Hotel im Herzen Quitos Wussten Sie, ...

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 Top Thema

Abenteuer auf Schienen

In unserer letzten Newsletterausgabe haben wir Ihnen die erste der drei Routen vorgestellt (Route des Spondylus), welche das Ecuadorianische Tourismusministerium im Zusammenhang mit dem strategischen Plan „Nachhaltiger Tourismus in Ecuador 2020“ ("Plandetur 2020") präsentiert. Heute stellen wir Ihnen die zweite dieser Routen vor und zwar handelt es sich hierbei um die spektakuläre „Ruta del Tren de la Mitad del Mundo“ (Route des Zuges der Mitte der Welt).

Im Jahr 1860 wurde der erste Versuch gestartet, eine Eisenbahnverbindung von der Hafenstadt Guayaquil ins Andenhochland nach Quito ins Leben zu rufen. 1874 funktionierte die erste Lokomotive von Guayaquil nach Milagro. Im Jahr 1895 kontaktierte der damalige Präsident Ecuadors, Eloy Alfaro amerikanische Ingenieure, welche daran interessiert waren, die schwierigste Eisenbahn weltweit zu konstruieren. So entstand die Firma „Guayaquil & Quito railaway“, welche den Bau der Eisenbahnstrecke Guayaquil – Quito 1899 begann. Die Schienen gelangen schließlich an ein enormes Hindernis und zwar war dies eine fast senkrechte Felswand, welche „Nariz del Diablo“ (Teufelsnase) genannt wurde. Ein Zick-Zack-Manöver sollte es dem Zug erlauben, vor- und rückwärts zu fahren. Viele Menschen verloren beim Bau dieses bautechnischen Meisterwerks ihr Leben. Im September 1902 ist der Zug endlich in Alausi angekommen und im Juli 1905 erreichte er Riobamba. Hier wurde die Konstruktion der Zugstrecke erheblich schwieriger – im selben Jahr erreichte der Zug seinen höchsten Punkt, in Urbina, auf 3.604 Metern. Und am 25. Juni 1908 war es dann soweit: Die erste Lokomotive erreichte das 464 km von Guayaquil entfernte Quito und wurde mit Tänzen und Festlichkeiten 4 Tage lang vom Volk gefeiert. Dieser historische Tag prägte die Geschichte sowie die Entwicklung des Landes.

Die aktuelle Regierung hat entschieden, die Zugstrecke „Mitad del Mundo“ (Mitte der Welt), von Quito nach Durán, wieder ins Leben zu rufen; einerseits für den Personentransport und andererseits zur Förderung des Tourismus. Das Ministerium für Verkehr und die öffentlichen Einrichtungen übernehmen die Verantwortung dafür, das 965,5 km lange Streckennetz, welches 10 Provinzen des Landes mit einschließt, auf langfristige Sicht wieder in Betrieb zu nehmen. Der Bahnhof Eloy Alfaro in Quito wird seit März 2008 renoviert. Verantwortlich für diese Restauration von insgesamt US$ 440.000 ist FONSAL (Stiftung für die Erhaltung des Kulturguts Quito). Die Ecuadorianische Eisenbahn (EFE) und die Firma “Metropolitana de Obras Públicas de Quito” (EMOP-Q) restaurieren des weiteren 16 km der Zugstrecke, den Teil zwischen dem Bahnhof Chimbacalle und der Eisenbahnbrücke von Santa Rosa (in Tambillo), um so auch die Ankunft des Zuges zu garantieren. Außerdem sollen die wichtigsten Bahnhöfe saniert werden sowie das Mobiliar der Ecuadorianischen Eisenbahn (EFE) wie z.B. die Dampf-Lokomotive, Diesel-Lokomotive und die Autozüge.

Die Tourismusministerin Verónica Sión de Josse möchte die Zugroute “Mitad del Mundo” als ein Produkt vermarkten, welches sich von den aktuellen touristischen Offerten des Landes differenziert, auf dem in- sowie ausländischen Markt wettbewerbsfähig ist und auch die Normen des nachhaltigen Tourismus respektiert. Die Bewohner der betroffenen Regionen sehen dieses Projekt als Chance, ihre Lebensqualität zu verbessern, indem sie z.B. in Restaurants für die Verpflegung der Besucher sorgen, gemeinschaftliche Tourismusprojekte betreiben, in den touristischen Informationsstellen arbeiten oder auch Kunsthandwerk verkaufen können.

Für die Routen soll mittels touristischer Information an folgenden Standpunkten Werbung gemacht werden: In den Bahnhöfen (Tambillo, Cotopaxi, Latacunga, Laso, Alausí, Guamote, Urbina, Salcedo, Huigra, Bucay, Durán und Milagro), in Hotels, bei Reiseveranstaltern, der Internetseite des Tourismusministeriums und den touristischen Informationsbüros in den betroffenen Regionen.

Zur Zeit funktioniert lediglich der überwiegend von Touristen genutzte Zug von Riobamba zur spektakulären Teufelsnase. Erleben auch Sie diese einmalige Zugreise durch das ursprüngliche Ecuador – der Zug verkehrt jeweils mittwochs, freitags und sonntags. Empfehlenswert ist es, die Tickets bereits am Vortag am Bahnhof in Riobamba zu kaufen (US$ 14,00 pro Person).

Wünschen Sie weitere Informationen zu diesem Projekt? Oder möchten auch Sie die einzigartige Teufelsnase mit dem Zug entdecken? Gerne organisieren wir Ihre Reisen – zögern Sie nicht, uns per e-mail zu kontaktieren.

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 Kurz und bündig

Die schönsten Inseln der Welt

Wie jedes Jahr hat das amerikanische Reisemagazin „Travel & Leisure“ eine Liste mit den Top Ten der schönsten Inseln weltweit veröffentlicht. Platz 1 belegen die malerischen Galápagos-Inseln. Das Archipel hat sich gegen Inseln wie z.B. Santorini oder Maui durchgesetzt. Das Inselparadies befindet sich im pazifischen Ozean, ca. 1.000 km und 3 Flugstunden von Ecuadors Festland entfernt und umfasst über 114 verschiedene Inseln, von welchen lediglich 5 bewohnt sind. Die „islas encantadas“ (verzauberte Inseln) faszinieren mit ihrer einzigartigen Flora und Fauna. Oder wo sonst kann man gemeinsam mit Seelöwen um die Wette schwimmen und Echsen beim Sonnenbaden beobachten während man die einzigartige Kulisse aus weißen exotischen Sandstränden und geformten Lavagestein genießt?

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Kreuzfahrttouristen in Manta

Manta und seine Bewohner bereiten sich auf die Kreuzfahrttouristen vor. Zwischen November 2008 und Mai 2009 werden 13 Kreuzfahrtschiffe mit insgesamt 25.600 Touristen in der ecuadorianischen Hafenstadt anlegen, die von unserem Partner South American Tours betreut werden. Die Agentur bietet den Kreuzfahrt-Gästen Ausflüge in die Umgebung Mantas, zum Machalilla Nationalpark, aber auch nach Quito und auf die Galápagos-Inseln an. Manta selber hat einen Reiseveranstalter gegründet, welcher im dortigen Tourismusbüro funktioniert. Dieser bietet den Kreuzfahrtouristen in Zusammenarbeit mit Privatfirmen neben Kutschfahrten u.a. auch Reisen nach Cuenca an. Die Stadt Manta wird des Weiteren im März 2009 auch am Kreuzfahrtfestival in Miami teilnehmen.

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Plan Andino gegen Eisschmelze

Die Anden-Gemeinschaft und die Weltbank werden US$ 32 Millionen investieren, um die Eisschmelze der schneebedeckten Berge bzw. Vulkane in den Andenländern zu verhindern. Betroffen von der extremen Eisschmelze ist der Antisana in Ecuador, die königliche Bergkette von Bolivien verbunden mit La Paz und El Alto sowie der Salkantay in Peru. Maßnahmen sind z.B. Überwachung des Eis-Rückgangs in der Region mit Überwachungssystemen, welche vom japanischen Staat finanziert werden – dieser Überwachungsprozess wird insgesamt 4 Jahre dauern. Gemäß eines Berichtes der Vereinten Nationen ist die Situation schlimmer als früher angenommen und dies trotz der internationalen Bemühungen und dem Kyoto Protokoll.

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Lufthansa Zubringer für LAN Flüge

Lufthansa bietet neu Zubringerflüge ab allen deutschen Flughäfen für LAN Flüge ab Frankfurt und Madrid. Dies gilt auch für Lufthansa Flüge von Österreich bzw. der Schweiz nach Frankfurt, sowie Swiss-Flüge nach Frankfurt und Madrid. Nach wie vor bietet der oneworld-Partner Iberia Zubringerflüge aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Madrid an. Seit vergangenem Oktober bietet die südamerikanische Fluggesellschaft LAN eine Verbindung von Frankfurt nach Ecuador (Quito & Guayaquil) – mit Umsteigeverbindung in Madrid. Diese Verbindung, zusammen mit den neuen Zubringer-Flügen der Lufthansa, bietet den Reisenden eine angenehme Alternative zu dem bisherigen Flugangebot nach Ecuador.

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Salitre bekommt Tourismusbüro

Das Städtchen Salitre in der Provinz Guayas wird auch Hauptstadt der Montubios genannt. Typisch in Salitre ist z.B. der „rodeo de montubios“, eine Art Rodeo-Reiten auf Rindern oder Pferden. Salitre wird seinen in- und ausländischen Touristen neu ein Tourismusbüro (iTur) bieten. Dieses wird im Gebäude der Stadtverwaltung (Adresse: Juan Montalvo y Sucre) funktionieren. Montubios werden die ursprünglichen ländlichen Küstenbewohner genannt. Im Tourismusbüro werden kostenlose Informationen zur Stadt und Umgebung abgegeben und des Weiteren soll mit diesem Büro auch die Wettbewerbsfähigkeit des touristischen Sektors dieser Zone gefördert werden.

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 Unsere Partner

Casa Foch: Boutique-Hotel im Herzen Quitos

Seit dem 1. November können wir das 4* Boutique Hotel zu unseren Partnern zählen. Die Casa Foch wurde im September 2008 eröffnet und befindet sich im Ausgeh- und Touristenviertel „La Mariscal“ in Quito. Unmittelbar beim Hotel befinden sich zahlreiche Restaurants, Bars, Internetcafes und Einkaufsläden. Durch die vorteilhafte Lage im Stadtkern Quitos bildet diese Unterkunft einen idealen Ausgangspunkt um die Kolonialstadt zu erkunden. Die 13 Gästezimmer sind über drei Stockwerke verteilt und alle individuell eingerichtet. Im kleinen hoteleigenen Spa können sich die Besucher z.B. nach einer Stadttour bei einer Massage verwöhnen lassen. Weitere Informationen zu diesem Schmuckstück finden Sie hier.

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Familiärer Charme am Cotopaxi - Hacienda Hato Verde

Ebenso möchten wir Ihnen diesen Monat die schöne Hacienda Hato Verde vorstellen. Diese luxuriöse 1900 gebaute Hacienda befindet sich ca. eineinhalb Stunden südlich von Quito auf der Panamericana Sur – unweit des Cotopaxi Nationalparks. Die sehr familiäre Hacienda bietet neun individuelle Gästezimmer, die alle mit Privatbad sowie einem Kamin ausgestattet sind. Die komfortablen Betten sind alle mit Bettdecken aus Gänsedaunen ausgestattet. Von der Hacienda aus genießt man einen herrlichen Blick auf die Anden und mit etwas Glück auch auf den schneebedeckten Vulkan Cotopaxi. Im traditionellen Restaurant werden in einem Holzofen Pizza sowie Brot gebacken. Die Speisen werden mit Produkten aus dem eigenen Garten zubereitet. Auf unserer Webseite finden Sie ausführlichere Informationen zu unserem neuen Partner.

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Quito & Dschungel entdecken

Die La Selva Jungle Lodge sorgt für ein unvergessliches Regenwald-Erlebnis, zwei Kanustunden von Coca entfernt. Kommen auch Sie zur La Selva Jungle Lodge und lassen Sie sich rundum verwöhnen während Sie die Lebensweise der Quicha-Ureinwohner und die Flora und Fauna des ecuadorianischen Amazonasgebietes kennen lernen. Die Lodge bietet Ihnen eine kostenlose Hotelübernachtung in einem erstklassigen Hotel in Quito, bevor Sie Ihre Reise in die La Selva Jungle Lodge antreten. Dieses Spezialangebot ist gültig vom 1. - 15. Dezember 2008. Weitere Informationen zu diesem Angebot finden Sie auf unserer Webseite.

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Regenwald Abenteuer mit Sigortravel

Der auf gemeinnützigen Tourismus spezialisierte Reiseveranstalter bietet jedem Ecuador-Besucher ein ganz besonderes Regenwald-Erlebnis: die Besucher können eine dreitägige Tour nach Puyo unternehmen, wo sie die Möglichkeit haben eine Indichuris Gemeinschaft hautnah zu erleben, zusammen mit den Bewohnern zu fischen, Blasrohr zu schießen, Kaimane sowie andere Tiere zu beobachten, Kanutrips zu unternehmen, Wasserfälle zu besuchen etc. Möchten auch Sie zusammen mit Sigortravel Ecuadors Regenwald entdecken? Für weitere Details zu diesem interessanten Angebot klicken Sie bitte hier.

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Dezember im Le Parc

Das schicke 5* Boutique-Hotel Le Parc bietet seinen Besuchern genau richtig zum Jahresende ein Spezialangebot an sämtlichen Wochenenden im Dezember. Genießen auch Sie all die Annehmlichkeiten dieses stilvollen Hotels zu einem sensationellen Preis. Die 30 Suiten verfügen alle über ein einzigartiges Design. Lassen Sie sich z.B. im Spa bei einer Massage verwöhnen und kommen Sie in den Genuss der kulinarischen Vielfalt des hoteleigenen Restaurants. Weitere Informationen zu diesem einmaligen Angebot finden Sie hier.

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Leckerbissen im Hotel Patio Andaluz

Das im Kolonialstil erbaute Hotel stellt ein Nationaldenkmal dar, bietet hinter seinen Mauern über fünf Jahrhunderte Geschichte und ermöglicht seinen Gästen so eine Reise in die Vergangenheit. Genießen Sie den Zauber und Komfort, den Ihnen das elegantes Boutique Hotel mit seinen ausschweifenden Rundbögen, Balkonen und Mansarden bietet. Im Restaurant “Rincón de Cantuña” verwöhnt Sie das Hotel mit kulinarischen spanischen und lokalen Leckerbissen. An Weihnachten und Neujahr bietet Ihnen das Restaurant besondere Festtagsmenüs wie z.B. Lachs-Carpaccio, Sorbet mit exotischen Früchten, Filet Mignon, Mango-Mousse und vieles mehr. Für weitere Informationen zu diesem Angebot, klicken Sie bitte hier.

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 Regionen

HOCHLAND: Gefeierter Dezember

Das Jahr neigt dem Ende zu und im Monat Dezember wird in Ecuador nicht nur Weihnachten und Neujahr gefeiert, sondern auch die „fiestas de Quito“, zu Ehren der Stadtgründung am 6.12. Ende November werden die Festlichkeiten mit der Wahl der Schönheitskönigin Quitos eröffnet. Über eine Woche lang finden zu Ehren Quitos verschiedenste Veranstaltungen statt, von Seifenkistenrennen mit Holzautos, Theateraufführungen bis hin zu Musikveranstaltungen, etc. Die „fiestas de Quito“ wären aber keine Festlichkeiten ohne die bekannten Stierkämpfe, bei welchen sich die weltweit besten Matadore beweisen. Diese Tradition weist ein weiteres Mal auf den spanischen Gründer der Stadt Sebastian Benalcazar hin. Beliebt während dieser Festwoche sind auch die typischen Chivas (offener Bus mit Holzbänken), welche von Blasmusikgruppen begleitet werden und musizierend durch die ganze Stadt kreisen. Angestoßen wird mit dem „Canelazo“, einem warmen Getränk aus Anisschnaps, Zimt, Zucker und Zitronensaft. Essenstände mit typischen Speisen sorgen für das leibliche Wohl der Feiernden. Höhepunkt dieser Festlichkeiten bildet der 6. Dezember welcher auch als Nationalfeiertag und Gründungstag der Stadt bekannt ist und mit einem großen Umzug gefeiert wird an dem Studenten verschiedener Schulen, Schönheitsköniginnen und Autoritäten des ganzen Landes teilnehmen. Geschichtlicher Hintergrund dieses wohl berühmtesten Festes von Quito, ist der 6. Dezember 1534. Nachdem die Hauptstadt unter dem Inka-Herrscher Huayna Capao eine Epoche der Blüte und des Wohlstandes erlebte, wurde die Stadt durch den Indiogeneral Rumiñahui fast vollständig zerstört. Mit der Eroberung der Spanier wurde die Stadt „San Francisco de Quito“ durch den Kapitän Sebastian Benalcazar schließlich neu gegründet.

Nach dieser attraktiven Festwoche dauert es nicht lange und Weihnachten steht auch hier vor der Tür. Jährlich organisiert die Stadt Quito einen Wettbewerb, in welchem die originellsten und schönsten Weihnachtskrippen gekürt werden. Auch dieses Jahr wurden wieder 23 Krippen von den insgesamt 60 Bewerbern ausgewählt. Diese werden in einer öffentlichen Einrichtung ausgestellt und können von Besuchern besichtigt werden. Die Krippen bestehen aus den unterschiedlichsten Materialen wie z.B. aus Papier, Schaumgummi, Metall, Alteisen und Keramik. Dargestellt werden u.a. indigene und afroecuadorianische Figuren. Noch in dieser Woche werden die Erstplatzierten mittels einer Jury auserkoren, wobei Kriterien wie Kreativität, Materialienauswahl und vermittelte Intention der Krippe in die Bewertung einfließen. Den Gewinnern winken Geldpreise zwischen 500 und 1500 US-Dollar sowie Haushaltsgeräte und Reisen.

Silvester in Ecuador ist ein spektakuläres Fest mit vielseitigen Traditionen. Eine der unbestritten typischsten Sitten ist es zu Silvester Puppen, auch „monigotes“ genannt, in der Neujahrsnacht zu verbrennen. In tagelanger Vorbereitung basteln Freunde oder Familien lebensgroße Pappmachépuppen, die mit allerlei persönlichen Sachen ausgestattet sind. Diese verkörpern sowohl beliebte als auch unbeliebte Persönlichkeiten aus Politik und öffentlichem Leben. Es können durchaus auch Freunde, Familienmitglieder oder Nachbarn sein, die als Vorbild der Puppe dienen sowie Comicfiguren. Mit diesem klassischen Brauch verabschiedet man sich vom alten Jahr, den alten Sorgen oder auch den Lastern der Personen - sinnbildlich durch die Verbrennung der Puppen. Somit wird der Weg frei gemacht für das neue Jahr und auf das die Wünsche für das bevorstehende Jahr in Erfüllung gehen. Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe anderer Traditionen wie zwölf Weintrauben Mitternacht zu essen, wobei jede einen Wunsch freigibt. Ein zehn Dollar- bzw. Euroschein in der Tasche soll Glück im neuen Jahr bringen und wenn man mit einem Koffer eine Runde um den Häuserblock läuft, darf man auf ein reisefreudiges neues Jahr setzen.

Möchten auch Sie all diese Festlichkeiten in Ecuador feiern? Gerne organisieren wir Ihren Aufenthalt im kleinen Andenstaat – zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

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 Reisenotizen

Grenzenloses Abenteuer

An einem verlängerten Wochenende habe ich mit zwei Freundinnen einen kleinen Abstecher ins Nachbarland Kolumbien gemacht. Auf dem Weg in den Norden haben wir einen Zwischenstopp in der Grenzstadt Tulcan gemacht – diese ist bekannt für ihren schönen Friedhof, welcher von unzähligen zurechtgeschnittenen Zypressen geschmückt wird. Der Künstler bzw. Erfinder dieser teils nach präkolumbischen Motiven geformten Büsche ist inzwischen bereits selber auf diesem Friedhof begraben und auf seinem Grabstein steht „Ein Friedhof so schön, dass er zum Sterben einlädt!“ Nach dem Erledigen der Aus- bzw. Einreiseformalitäten an der ecuadorianischen- kolumbianischen Grenze führte uns der Weg in das Grenzstädtchen Ipiales. Viele Ecuadorianer besuchen dieses Städtchen an Wochenenden zum Einzukaufen. Unsere Aufmerksamkeit richtete sich aber eher auf die weltbekannte Kathedrale „Las Lajas“ welche sich ca. 7 km außerhalb der Stadt befindet. Mit dem Taxi ging’s durch die verschiedenen Stadtviertel und vorbei an wunderschöner Landschaft. Bereits von weitem erhaschten wir einen Blick auf die wunderschöne Kathedrale im gotischen Stil. Las Lajas wurde zwischen 1916 und 1949 konstruiert und wurde über dem Fluss Guaitara auf einer Brücke gebaut während der Altar der Kirche direkt in die Felswand des Ufers hineingebaut wurde.
Nach diesem erlebnisreichen Tag genossen wir erstmals ein typisches kolumbianisches Essen „Bandeja Paisa“, welches neben Reis, Avocado, roten Bohnen auch ein Spiegelei, grüne Bananen, Wurst, Fleisch, Schweineschwarte und Arepa (eine Art Maisfladen) beinhält. Naja, sicherlich nicht ein Gericht für jeden Tag – aber schließlich muss man die ortstypischen Gerichte zumindest probiert haben!

Am nächsten Tag ging unsere Reise wieder zurück nach Ecuador, vorbei an einer Bilderbuch-Andenlandschaft, vorbei am Valle del Chota mit seinem Chota-Fluss und seiner reichen Fauna (Bananenplantagen) und seinem milden Klima. Unser Ziel war Otavalo mit seinem weltberühmten Kunsthandwerksmarkt, welcher jeweils samstags auf der Plaza de Ponchos stattfindet und viele kauflustige Touristen anzieht. Nachdem auch wir uns mit Ponchos, Socken, Taschen und Schmuck eingedeckt hatten, schlenderten wir durch die Strassen und besuchten die Ortskirche welche nachts wunderschön beleuchtet wird.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf in das 17 km nördlich von Otavalo gelegene Städtchen Cotacachi. Dieses ist bekannt für seine Lederproduktion. Dutzende Geschäfte reihen sich in den Strassen dicht aneinander und überall werden Schuhe, Taschen, Jacken und Gürtel aus Leder angepriesen. Weiter ging unsere Entdeckungsreise zur Kraterlagune Cuicocha, welche den Namen Meerschweinchen (cuy) trägt. Diese wunderschöne Lagune befindet sich auf 3.200 m Höhe und bietet über 400 verschiedene Vegetationen. Fische gibt’s keine in der Lagune – ein Forellenzuchtversuch wurde gestartet, ist jedoch gescheitert. Aber es gibt eine reiche Fauna und zwar Hasen, Meerschweinchen, Wölfe, Vögel usw. Nach einem Bootsauflug zu den zwei kleinen Inselchen in der Mitte der Lagune machten wir uns auf den Rückweg nach Otavalo. Hier schlürften wir direkt in einem Kaffee an der Plaza del Poncho Kaffee und warfen einen letzten Blick auf das Marktgeschehen. Anschließend machten wir uns mit unseren Markt-Errungenschaften und vielen schönen Eindrücken auf, zurück nach Quito.

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 Wussten Sie, ...

..., dass Ecuador über die wohl schwierigste Zugstrecke (Teufelsnase) weltweit verfügt?

..., dass die Silvesterpuppen auch „viejos“ (Alte) genannt werden?

..., dass man an den „fiestas“ de Quito „que viva Quito“ (es lebe Quito) ruft?

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 Wir über uns...

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ist der touristische Informationsdienst rund um Reisen nach Ecuador, der von zahlreichen touristischen Unternehmen unterstützt und finanziert wird. Unsere Arbeit dient sowohl den Produkten, wie auch dem Land selbst.

Unsere Serviceleistungen auf einen Blick:
- CallCenter in Deutschland: Tel.: 0851-7565644 ; Telefax: 0851-7565651
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Mit herzlichen Grüßen aus Quito,

Ihre Bina Kreykenbohm
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