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NEWSLETTER Oktober 2008


Liebe Ecuador-Freunde,

In dieser und den nächsten zwei Ausgaben unseres Newsletters möchten wir Ihnen neue touristische Routen vorstellen, welche das ecuadorianische Tourismusministerium als wichtigste Projekte der nächsten Monate präsentiert hat: die „Spondylus-Route“ macht den Anfang, es folgen die Inka-Route Qhapaq-Ñan und abschließend die „Ruta del Tren de la Mitad del Mundo“, die Wiederherstellung der alten Zugstrecken. Diese Projekte stehen im Zusammenhang mit dem Umweltleitplan „Plandetur 2020“, der neue Richtlinien zur Entwicklung nachhaltiger Tourismusaktivitäten setzt.

Ein in dieser Form einmaliges Beispiel nachhaltiger Architektur können Sie ab Ende 2009 bei Ihrer Ankunft auf dem Galápagos-Archipel kennen lernen: der von den meisten Besuchern genutzte Flughafen der Insel Baltra wird zum weltweit ersten ökologischen Flughafen umgebaut. Lesen Sie mehr darüber in unserer Sektion „Kurz & Bündig“. Galápagos-Kreuzfahrten, Regenwald-Aufenthalte, Abenteuerreise oder Relaxen in Quito: die Angebote unserer Partner in unserer Sektion gleichen Namens lassen kaum einen Reisewunsch offen.

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre, herzliche Grüße aus Quito,
Ihre Bina Kreykenbohm
 

Unsere Themen:
Top Thema Abwechslungsreiches Ecuador mit Sigortravel
Eine Muschel prägt Ecuador Galápagos-Explorer II lädt zu einer unvergesslichen Reise ein
Kurz und bündig Neuigkeiten von der Kapawi Ecolodge & Reserve
Ökologischer Flughafen auf den Galápagos-Inseln Neue Galápagos Abenteuer für 2009 mit Ecuador Adventure
Unterstützung für das Naturreservat am Chimborazo Strasse der Vulkane mit Gray Line
Boulevard für Quito Regionen
Experten für Vogelbeobachtung HOCHLAND: Quito – mehr als eine Stadt
Unsere Partner Reisenotizen
Weihnachten in Quitos Le Parc Das grüne Gold (von Nadine Rotzer)
Neuer Internetauftritt der Hacienda Abraspungo Wussten Sie, ...

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 Top Thema

Eine Muschel prägt Ecuador

Im Zusammenhang mit dem strategischen Plan „Nachhaltiger Tourismus in Ecuador 2020“ ("Plandetur 2020") präsentiert das hiesige Tourismusministerium neue Routen in ganz Ecuador, die wir Ihnen in den nächsten Ausgaben unseres Newsletters näher vorstellen möchten: in diesem Monat die „Spondylus-Route“.

Hinter dem mystischen Namen Spondylus verbirgt sich nicht nur eine Muschel, sondern die Geschichte Ecuadors. Diese Muschel hatte in der prä-hispanischen Zeit einen großen kommerziellen Wert (vergleichbar mit Gold) und stellte bei der inakischen sowie einigen prä-inkaischen Kulturen wie der Chibcha Kultur und Moche Kultur ein wichtiges Schmuckstück dar. Während dieser Epochen handelte man diese wertvolle Muschel als Nahrungsmittel der Götter und wurde diesen während fast allen Zeremonien angeboten. Die Spondylus wurde in den größten und wichtigsten archäologischen Ausgrabungsstätten der Westküste Südamerikas gefunden. Und auch jetzt, Jahrhunderte später, richtet sich die Aufmerksamkeit auf diese einzigartige Muschel. Heute findet man die Spondylus Muschel in vielen verschiedenen Formen an Ecuadors Küste. Oft wird sie völlig unverarbeitet angeboten und von den Käufern als Andenken an die Küste mitgenommen und zuhause aufgestellt. Äußerst beliebt ist diese Muschel als Schmuckstück, oft wird sie zusammen mit Silber, Gold oder Kokos verarbeitet und als Ohrringe, Anhänger und Ringe verkauft.

Die nun unter dem Namen „Spondylus-Route“ beworbene Region beginnt im Norden Ecuadors in San Lorenzo (Provinz Esmeraldas), ergänzt die „Ruta del Sol“ (Sonnenroute) die weitere Küste runter und endet im Norden Perus. Insgesamt umfasst die Route 7 Provinzen Ecuadors, lediglich eine davon befindet sich im Hochland Ecuadors (Loja). So wird ein unkomplizierter Übergang des ecuadorianischen Teils dieser Route nach Peru garantiert. Die afroecuadorianische Kultur Esmeraldas, die natürlichen Schätze und die Gastronomie Manabis, die Fischergemeinschaften Santa Elenas, die Modernität Guayas’, die heiligen Landschaften El Oros und die Authentizität der indigenen Kultur Lojas sollen in der Route des Spondylus miteinander verschmelzen.

Das Ziel dieses Projekts besteht darin, eine nachhaltige, wirtschaftliche und soziale Entwicklung an Ecuadors Küste zu fördern. Außerdem soll die Route für Archäologie-Interessierte, Sportbegeisterte, Abenteurer, Naturliebhaber attraktiv sein und auch den ökologischen und gemeinschaftlichen Tourismus miteinander vereinen. Lokale Kleinfirmen sollen so z.B. Touristen empfangen, ihr Kunsthandwerk verkaufen, Pferdeausritte organisieren oder den Besuchern das ursprüngliche Fischen näher bringen. Des Weiteren soll auch die lokale Hotellerie von höheren Touristenzahlen profitieren. Auf der Spondylus-Route soll auch die lokale Gastronomie anpreisen wie z.B. der Meeresfrüchte-Cocktail „Ceviche“, welcher man gerade in Puerto Lopez auch mit den einmaligen Spondylus Muscheln genießen kann. Die Besucher sollen außerdem vermehrt lokale Produkte konsumieren, wie z.B. „Palo Santo“ (Balsabaum), welcher als natürlicher Mückenschutz dient. Bis zum Jahr 2010 werden jährlich US$ 2 Millionen in dieses Projekt investiert. Mit diesem Geld werden in einem ersten Schritt z.B. diverse Museen z.B. in Valdivia, Colonche und Santa Elena aufgerüstet. Außerdem sind ein Aussichtspunkt in Puerto Lopez und ein Interpretationszentrum für die Walbeobachtung in der Provinz Manabi geplant.

Durch diese neue Route erwartet man für das Jahr 2011 200.000 Besucher an Ecuadors Küste während heute gerade mal 12.000 Touristen den Weg an Ecuadors Strände finden. Mit diesen steigenden Besucherzahlen werden Einnahmen von ca. US$ 200 Millionen erwartet. Die Spondylus-Route wird direkt ca. 20.000 Personen begünstigen und indirekt ca. 5 Millionen.
Da diese Route auch den Norden Perus mit einschließt, wollen die jeweiligen Tourismusministerinnen Ecuadors und Perus einen gemeinsamen Weg finden, um die spektakuläre Route international zu vermarkten. Die zuständigen Behörden betonen, dass es sich hier nicht um einen Konkurrenzkampf der beiden Länder handelt, sondern um eine Kooperation unter dem Motto „verbündet für die Entwicklung“.

Wünschen Sie weitere Informationen zu dieser Route oder sind bei Ihnen Fragen aufgetaucht? Gerne können Sie uns per E-Mail kontaktieren.

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 Kurz und bündig

Ökologischer Flughafen auf den Galápagos-Inseln

Auf der Insel Baltra im Galápagos-Archipel (auch "Insel der Leguane" genannt) wird der weltweit erste ökologische Flughafen konstruiert. Das 20 Mio.-Dollar-Projekt wird von der argentinischen „Cooperacion America“ umgesetzt. Klimaanlagen und Elektrizität werden im neuen Flughafengebäude durch die natürliche Brise der Insel und Solarenergie ersetzt, die Flugbahnen werden durch hellen Asphalt die Erwärmung reduzieren, die Sonneneinstrahlung wird zur Beleuchtung des Flughafen genutzt und Solarzellen werden warmes Wasser bieten. Auch die in den letzten Jahren fast vom Aussterben bedrohten Leguane sollen in das Konzept miteinbezogen werden. Bereits Ende 2009 soll der so umgebaute Flughafen eröffnet werden.

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Unterstützung für das Naturreservat am Chimborazo

Das 58.560 ha große Naturreservat des Chimborazo beherbergt nicht nur den Schneeriesen gleichen Namens, sondern auch eine unglaubliche Vielfalt an Flora und Fauna. Unmittelbar bei dem Reservat befindet sich auch die Durchfahrtsstrasse von Riobamba nach Guaranda, hier verkehren täglich bis zu 80 Fahrzeuge, welche mit den Abgasen oder auch mit Abfällen das geschützte Reservat verschmutzen und so Spezies wie Hasen, Paramo-Wölfe, Kolibris und Vicuñas (eine Unterart der Lamas) in Gefahr bringen. Deshalb wird ein touristisches Zentrum gebaut welches die Infrastruktur des Reservats verbessern soll und u.a. auch touristische Informationen bieten wird. In einer zweiten Phase wird ein Interpretationszentrum konstruiert, welches den Schutz und die Erhaltung des Reservats fördern soll.

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Boulevard für Quito

Die bekannte Avenida Amazonas in Quito hat ein neues Gesicht bekommen: Die Hauptstrasse wurde für zwei Monate für den Verkehr gesperrt und für rund US$ 400.000 renoviert. So wurden z.B. die grauen Pflastersteine durch farbige ersetzt, eine Fahrradroute auf Straßenniveau konstruiert, Stromkabel unterirdisch verlegt und auch Bushaltestellen, Sitzbänke sowie Abfalleimer prägen das neue Straßenbild. Die rund 400 Geschäfte welche sich unmittelbar am neuen Boulevard befinden, hoffen auf ein reges Treiben. Die Bewohner dieser Gegend betonen aber auch, dass noch Sicherheitsmassnahmen notwendig sind, um die Leute in diese, bisher abends eher etwas verlassene Strasse, zu locken.

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Experten für Vogelbeobachtung

Das Ecuadorianische Tourismusministerium hat 55 neue Reiseleiter lizenziert, welche sich auf Vogeltourismus spezialisiert haben. Ecuador ist privilegiert durch einen großen Reichtum verschiedenster Vogelarten. Die Nachfrage für die Vogelbeobachtung nimmt stetig zu und Touristen aus aller Welt kommen nach Ecuador um hier ihrem Hobby, der Vogelbeobachtung nachzugehen. Der Kanton Loreto in der Provinz Orellana bietet die größte Vielfalt an Vögeln im gesamten Land. Hier können Papageie, Kolibris, Tukane, Ameisenvögel, Sittiche, Aras u.v.a. beobachtet werden.

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 Unsere Partner

Weihnachten in Quitos Le Parc

Das schicke 5* Boutique-Hotel Le Parc bietet seinen Besuchern genau richtig zur Festtagszeit, während des gesamten Monats Dezember ein Spezialangebot. Genießen auch Sie all die Annehmlichkeiten dieses stilvollen Hotels zu einem sensationellen Preis. Die 30 Suiten verfügen alle über ein einzigartiges Design. Lassen Sie sich z.B. im Spa bei einer Massage verwöhnen und kommen Sie in den Genuss der kulinarischen Vielfalt des hoteleigenen Restaurants. Weitere Informationen zu diesem einmaligen Angebot finden Sie hier.

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Neuer Internetauftritt der Hacienda Abraspungo

Die traditionelle Hacienda Abraspungo befindet sich unweit des Chimborazo Nationalparks und bietet Ihnen neben den komfortablen Gästezimmern mit Kamin auch eine malerische Umgebung. Die Hacienda freut sich, die neugestaltete Webseite www.haciendaabraspungo.com bekannt zu geben, auf welcher Sie neben wunderschönen Fotos der Hacienda und deren Umgebung auch wertvolle Informationen zur Umgebung und den Ausflugsangeboten finden. In einem Video können Sie die Hacienda „live“ anschauen.

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Abwechslungsreiches Ecuador mit Sigortravel

Neu präsentieren wir auf unserer Homepage drei spannende Routen unseres Partners Sigortravel. Neben der Goldroute, welche Sie in die Vergangenheit Ecuadors führt, können Sie auf der Reise „Tal des Mais“ örtliche Gemeinschaften kennen lernen, die Ihnen die Herstellung von verschiedensten Produkten näher bringen. Der mysteriöse Polylepis-Wald mit seinen Pflanzen „frailejones“ lädt Sie ein, den unberührten Norden des Landes zu erkunden und mehr über dieses Paramo-Gebiet zu erfahren. Details zu diesen einzigartigen Routen finden Sie auf unserer Webseite.

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Galápagos-Explorer II lädt zu einer unvergesslichen Reise ein

Das Deluxe-Kreuzfahrtschiff Galápagos-Explorer II lädt Sie zu einer unvergesslichen vier- bzw. fünftägigen Reise auf den Galápagos-Archipel ein. Das Schiff, welches 1990 in Italien gebaut wurde, gilt als eines der sichersten Kreuzfahrtschiffe, welches die Galápagos-Inseln ansteuert. Das Schiff bietet mit seinen 50 Suiten, die alle mit TV, Minibar, Klimaanlage und Satellitenanschluss ausgestattet sind, Platz für 100 Passagiere. Bei täglichen Landausflügen haben Sie die einmalige Möglichkeit, die faszinierende Flora und Fauna der Galápagos-Inseln kennen zu lernen.

Nutzen Sie die Gelegenheit und erleben Sie unvergessliche Tage auf diesem außergewöhnlichen Schiff, welches mit erstklassigem Service und Komfort überzeugt! Im Oktober, November und Dezember bietet das Schiff 25 % auf die regulären Suite-Preise. Weitere Informationen über dieses Spezialangebot finden Sie bei unseren „Specials“.

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Neuigkeiten von der Kapawi Ecolodge & Reserve

Die Kapawi Ecolodge & Reserve besticht nicht nur durch die einmalige Lage mitten im Regenwald, sondern auch durch die einheimische Achuar-Gemeinde, welche die Lodge eigenständig führt. Die Kapawi Ecolodge & Reserve besitzt seit diesem Monat ein neues Flugzeug, Typ Islander mit Platz für 9 Personen, welches die Passagiere in ca. 2 Stunden von der 2.850m hohen Hauptstadt Quito in den Regenwald zur Lodge bringt. In den drei letzten Monaten des Jahres bietet die faszinierende Ecolodge & Reserve für alle Besucher einmalige Spezialpreise. Kommen auch Sie und entdecken Sie die einmalige Flora und Fauna des Amazonastieflandes. Für weitere Informationen zu diesem Angebot, klicken Sie bitte hier.

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Neue Galápagos Abenteuer für 2009 mit Ecuador Adventure

Seit 1991 entwickelt, organisiert und bietet Ecuador Adventure hochwertige Abenteuer-Touren im Hochland, Amazonasgebiet, Küste und Galápagos-Inseln. Ecuador Adventure bietet unvergessliche Reiseerlebnisse, welche durch Kreativität, Sicherheit, Professionalität und Liebe zum Detail ausgezeichnet werden. Ecuador Adventure bietet ab nächstem Jahr eine neu gestaltete Multisport Tour auf den Galápagos-Inseln an. Genießen Sie so z.B. einen Kajak-Ausflug oder eine Moutain-Bike Tour auf der Insel Isabela. Erleben auch Sie dieses einmalige Abenteuer auf dem faszinierenden Archipel. Falls Sie weitere Informationen zu diesem Angebot wünschen, zögern Sie nicht uns per E-Mail zu kontaktieren.

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Strasse der Vulkane mit Gray Line

Unsere Partneragentur Gray Line bietet neben Transportleitungen und Tagesausflügen auch wunderschöne Rundreisen quer durch Ecuador an. Bei der Reise „Entdecken Sie Ecuador“ lernen die Besucher des kleinen Andenstaates nicht nur die Hauptstadt Quito kennen , sondern auch den Nullpunkt am Äquator und mit einer Art Gondelbahn geht’s auf den Hausberg Pichincha auf ca. 4.000 m Höhe. Auch ein Besuch des wohl berühmtesten Kunsthandwerkmarktes Ecuadors in Otavalo darf nicht fehlen. Neben einem Abstecher zum faszinierenden Vulkan Cotopaxi geht’s weiter auf der Strasse der Vulkane Richtung Süden bis nach Riobamba, wo man die einzigartige Zugfahrt zur Teufelsnase erleben kann. Nach dem Besuch der Kolonialstadt Cuenca endet diese Rundreise. Weitere Informationen zu diesem Angebot finden Sie hier.

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 Regionen

HOCHLAND: Quito – mehr als eine Stadt

Schöne koloniale Häuser, Theater, restaurierte Plätze, Kirchen aus verschiedenen Epochen, moderne Einkaufszentren– das alles ist Quito und noch viel mehr: In Quito gibt es beispielsweise über 2.000 verschiedene Spezies an Gefäß-Pflanzen, wovon ca. 200 endemisch sind in den Tälern und in den Flussströmen des Pazifiks. Außerdem findet man innerhalb der Stadtgrenzen über 928 verschiedene Spezies an Tieren. Davon sind 102 Säugetiere und 16 davon endemisch. Es gibt über 546 verschiedene Vögel wovon wiederum 63 endemisch sind in der Region und zwei endemisch in der Stadt und zwar handelt es sich hierbei um den Schwarzbauch-Höschen Kolibri (Eriocnemis nigrivestis) - Symbol von Quito, welchen man im Bergnebelwald Yanacocha, hinter dem Vulkan Pichincha findet. Eine andere Charakteristika der Fauna Quitos sind die 74 Spezies der Amphibien (eine davon ist der Beutelfrosch, welchen man im Park Itchimbia findet).

Des Weiteren gibt es 52 verschiedene Reptilien, 21 Fischarten und 133 Gattungen von Wasserspezies. Ende 2007 wurde z.B. eine Kreuzung aus Regenwurm und Tausendfüssler im Park Metropolitano gefunden. Eine gute Ausgangslage um all diese Tiere beobachten zu können, bieten verschiedene Hosterias welche eigentlich auch als Lodges bezeichnet werden können. Beim Namen Lodge denkt man eher an den Regenwald. Aber es gibt diese Art von Unterkunft auch in Quito. 15 min bis eineinhalb Stunden außerhalb des Stadtzentrums findet man 4 Unterkünfte, welche alle die Charakteristika einer Lodge bieten. Diese Orte der Ruhe eignen sich für ausländische Touristen genauso wie für Quiteños, welche der Grossstadt-Hektik entkommen möchten, aber keine stundenlange Reise auf sich nehmen möchten. Eine davon ist die Rumiloma Lodge, welche sich auf 3.200 m Höhe befindet und eine Panoramasicht von Quitos modernem Stadtteil bietet. Die Las Palmas Lodge befindet sich auf 2.700 m Höhe an den südwestlichen Hängen des Pichincha - bereits seit 80 Jahren öffnet diese schöne Lodge seine Pforten für Besucher. Eine weitere Besuchsmöglichkeit bildet die Hosteria La Antigua, welche sich im Süden des Guagua Pichincha befindet und sich durch den Stil eines europäischen Landhauses auszeichnet mit einer Kombination von natürlicher und barocker Architektur. Die Hosteria San Jorge befindet sich im Süden Quitos auf der alten Strasse nach Nono, stammt aus dem 18. Jahrhundert und bietet alle Annehmlichkeiten eines modernen Lebens. Auch die Gastronomie kommt bei all diesen Unterkünften nicht zu kurz. Genießen Sie entweder eine frische Forelle oder Lammspezialitäten in einem der Restaurants der Unterkünfte. Jede dieser Lodges bietet diverse Aktivitäten wie z.B. Wanderungen auf Wegpfaden auf welchen man Orchideen, Wasserfälle und auch Kolibris sehen kann. Abenteuerlustige können in der freien Natur zelten. Sportliebhaber kommen beim Mountain Biking oder beim Reiten voll auf ihre Kosten.

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 Reisenotizen

Das grüne Gold (von Nadine Rotzer)

Meinte letzte Entdeckungsreise führte mich nach Machala in der Provinz „El Oro“. Die Stadt liegt zwischen Guayaquil und der peruanischen Grenze direkt am Pazifik. Machala ist reich und zwar an Bananen. Die Stadt wird umzingelt von unzählbaren Bananenplantagen. Bekannte Namen wie Dole erhascht man beim Vorbeifahren an den riesigen grünen Feldern und dabei denkt man an die Bananen die man zuhause im Supermarkt kauft und endlich hat man eine Idee, woher diese Früchte kommen und welch ein langer Weg die Bananen bis zum europäischen Supermarkt haben. Auch exotische Früchte wie Mangos, Papayas, Melonen oder auch Mandeln scheint nur so aus dem Boden zu sprießen – überall wird die Landschaft durch früchtetragende Bäume geprägt.

Puerto Bolivar ist das Stadtviertel in dem sich der Hafen von Machala befindet, von welchem aus das grüne Gold, die Bananen exportiert werden. Hier habe ich mich erstmals in ein gemütliches Hafenrestaurant gesetzt und wie sollte es anders sein, Meeresfrüchte mit Kochbananen gegessen.

Am zweiten Tag führte mich der Weg nochmals zum Hafen nach Puerto Bolivar. Musik dröhnte aus riesigen Boxen, das Bild der Hafenpromenade wurde geprägt durch Früchteständen, einheimischen Familien, die den arbeitsfreien Sonntag genossen und den Fischerbooten die ihre Beute zum Hafen brachten. Ich suchte mir einen Platz auf einem der zahlreichen Boote und machte mich mit anderen nationalen Touristen auf zur Insel Jambeli. Die Fahrt führte über die ruhigen Pazifikgewässer vorbei an unzähligen roten Mangroven bei welchen zahlreiche exotische Vogel wie auch der Austernfischer nach Nahrung suchten. Nach der halbstündigen Fahrt wurden wir am Bootssteg der Insel Jambeli von tanzenden Kindern erwartet die uns eine kleine Show mit typischen Tanzschritten der Küste vorführten. Zum Überqueren der Insel braucht man gerade mal 5 Minuten. Wie aus dem nichts tauchte hier der schöne Strand vor meinen Augen auf. Auch die Sonne zeigte sich plötzlich hinter den Wolken hervor und das Meer glitzerte. Ich setzte mich auf einen Stein am Strand und beobachtete die spielenden Kinder am Strand. Wie schön war es doch, dem Großstadt-Hektik Quitos wieder einmal entkommen zu sein und die frische Meeresbrise genießen zu können. Kaum vorstellbar, dass es sich hier um ein und dasselbe Land handelt. Ja und nachdem auch ich ein bisschen Sonne getankt hatte, hieß es Abschied nehmen vom grünen Gold und die Reise führte mich zurück nach Quito.

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 Wussten Sie, ...

..., dass die Spondylus Muschel in der präkolumbischen Zeit auch „mullus“ genannt wurde?

..., dass Ecuador das sechsreichste Land an Vogelvielfalt weltweit ist?

..., dass ca. 80% der Bananenproduktion Ecuadors in Puerto Bolivar (Machala) verladen werden?

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 Wir über uns...

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ist der touristische Informationsdienst rund um Reisen nach Ecuador, der von zahlreichen touristischen Unternehmen unterstützt und finanziert wird. Unsere Arbeit dient sowohl den Produkten, wie auch dem Land selbst.

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Mit herzlichen Grüßen aus Quito,

Ihre Bina Kreykenbohm
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