| Liebe Ecuador-Freunde,
In dieser und den nächsten zwei Ausgaben unseres Newsletters möchten
wir Ihnen neue touristische Routen vorstellen, welche das ecuadorianische
Tourismusministerium als wichtigste Projekte der nächsten Monate
präsentiert hat: die „Spondylus-Route“ macht den Anfang,
es folgen die Inka-Route Qhapaq-Ñan und abschließend die
„Ruta del Tren de la Mitad del Mundo“, die Wiederherstellung
der alten Zugstrecken. Diese Projekte stehen im Zusammenhang mit dem Umweltleitplan
„Plandetur 2020“, der neue Richtlinien zur Entwicklung nachhaltiger
Tourismusaktivitäten setzt.
Ein in dieser Form einmaliges Beispiel nachhaltiger Architektur können
Sie ab Ende 2009 bei Ihrer Ankunft auf dem Galápagos-Archipel kennen
lernen: der von den meisten Besuchern genutzte Flughafen der Insel Baltra
wird zum weltweit ersten ökologischen Flughafen umgebaut. Lesen Sie
mehr darüber in unserer Sektion „Kurz & Bündig“.
Galápagos-Kreuzfahrten, Regenwald-Aufenthalte, Abenteuerreise oder
Relaxen in Quito: die Angebote unserer Partner in unserer Sektion gleichen
Namens lassen kaum einen Reisewunsch offen.
Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre, herzliche Grüße
aus Quito,
Ihre Bina Kreykenbohm
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Top Thema |
Eine Muschel prägt Ecuador
Im
Zusammenhang mit dem strategischen Plan „Nachhaltiger Tourismus
in Ecuador 2020“ ("Plandetur 2020") präsentiert das
hiesige Tourismusministerium neue Routen in ganz Ecuador, die wir Ihnen
in den nächsten Ausgaben unseres Newsletters näher vorstellen
möchten: in diesem Monat die „Spondylus-Route“.
Hinter dem mystischen Namen Spondylus verbirgt sich nicht nur eine Muschel,
sondern die Geschichte Ecuadors. Diese Muschel hatte in der prä-hispanischen
Zeit einen großen kommerziellen Wert (vergleichbar mit Gold) und
stellte bei der inakischen sowie einigen prä-inkaischen Kulturen
wie der Chibcha Kultur und Moche Kultur ein wichtiges Schmuckstück
dar. Während dieser Epochen handelte man diese wertvolle Muschel
als Nahrungsmittel der Götter und wurde diesen während fast
allen Zeremonien angeboten. Die Spondylus wurde in den größten
und wichtigsten archäologischen Ausgrabungsstätten der Westküste
Südamerikas gefunden. Und auch jetzt, Jahrhunderte später, richtet
sich die Aufmerksamkeit auf diese einzigartige Muschel. Heute findet man
die Spondylus Muschel in vielen verschiedenen Formen an Ecuadors Küste.
Oft wird sie völlig unverarbeitet angeboten und von den Käufern
als Andenken an die Küste mitgenommen und zuhause aufgestellt. Äußerst
beliebt ist diese Muschel als Schmuckstück, oft wird sie zusammen
mit Silber, Gold oder Kokos verarbeitet und als Ohrringe, Anhänger
und Ringe verkauft.
Die nun unter dem Namen „Spondylus-Route“ beworbene Region
beginnt im Norden Ecuadors in San Lorenzo (Provinz Esmeraldas), ergänzt
die „Ruta del Sol“ (Sonnenroute) die weitere Küste runter und endet
im Norden Perus. Insgesamt umfasst die Route 7 Provinzen Ecuadors, lediglich
eine davon befindet sich im Hochland Ecuadors (Loja). So wird ein unkomplizierter
Übergang des ecuadorianischen Teils dieser Route nach Peru garantiert.
Die afroecuadorianische Kultur Esmeraldas, die natürlichen Schätze
und die Gastronomie Manabis, die Fischergemeinschaften Santa Elenas, die
Modernität Guayas’, die heiligen Landschaften El Oros und die Authentizität
der indigenen Kultur Lojas sollen in der Route des Spondylus miteinander
verschmelzen.
Das Ziel dieses Projekts besteht darin, eine nachhaltige, wirtschaftliche
und soziale Entwicklung an Ecuadors Küste zu fördern. Außerdem
soll die Route für Archäologie-Interessierte, Sportbegeisterte,
Abenteurer, Naturliebhaber attraktiv sein und auch den ökologischen
und gemeinschaftlichen Tourismus miteinander vereinen. Lokale Kleinfirmen
sollen so z.B. Touristen empfangen, ihr Kunsthandwerk verkaufen, Pferdeausritte
organisieren oder den Besuchern das ursprüngliche Fischen näher
bringen. Des Weiteren soll auch die lokale Hotellerie von höheren
Touristenzahlen profitieren. Auf der Spondylus-Route soll auch die lokale
Gastronomie anpreisen wie z.B. der Meeresfrüchte-Cocktail „Ceviche“,
welcher man gerade in Puerto Lopez auch mit den einmaligen Spondylus Muscheln
genießen kann. Die Besucher sollen außerdem vermehrt lokale
Produkte konsumieren, wie z.B. „Palo Santo“ (Balsabaum), welcher als natürlicher
Mückenschutz dient. Bis zum Jahr 2010 werden jährlich US$ 2
Millionen in dieses Projekt investiert. Mit diesem Geld werden in einem
ersten Schritt z.B. diverse Museen z.B. in Valdivia, Colonche und Santa
Elena aufgerüstet. Außerdem sind ein Aussichtspunkt in Puerto
Lopez und ein Interpretationszentrum für die Walbeobachtung in der
Provinz Manabi geplant.
Durch diese neue Route erwartet man für das Jahr 2011 200.000 Besucher
an Ecuadors Küste während heute gerade mal 12.000 Touristen
den Weg an Ecuadors Strände finden. Mit diesen steigenden Besucherzahlen
werden Einnahmen von ca. US$ 200 Millionen erwartet. Die Spondylus-Route
wird direkt ca. 20.000 Personen begünstigen und indirekt ca. 5 Millionen.
Da diese Route auch den Norden Perus mit einschließt, wollen die
jeweiligen Tourismusministerinnen Ecuadors und Perus einen gemeinsamen
Weg finden, um die spektakuläre Route international zu vermarkten.
Die zuständigen Behörden betonen, dass es sich hier nicht um
einen Konkurrenzkampf der beiden Länder handelt, sondern um eine
Kooperation unter dem Motto „verbündet für die Entwicklung“.
Wünschen Sie weitere Informationen
zu dieser Route oder sind bei Ihnen Fragen aufgetaucht? Gerne können
Sie uns per E-Mail kontaktieren.
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Kurz und bündig |
Ökologischer
Flughafen auf den Galápagos-Inseln
Auf der Insel Baltra im Galápagos-Archipel (auch "Insel der
Leguane" genannt) wird der weltweit erste ökologische Flughafen
konstruiert. Das 20 Mio.-Dollar-Projekt wird von der argentinischen „Cooperacion
America“ umgesetzt. Klimaanlagen und Elektrizität werden im neuen
Flughafengebäude durch die natürliche Brise der Insel und Solarenergie
ersetzt, die Flugbahnen werden durch hellen Asphalt die Erwärmung reduzieren,
die Sonneneinstrahlung wird zur Beleuchtung des Flughafen genutzt und Solarzellen
werden warmes Wasser bieten. Auch die in den letzten Jahren fast vom Aussterben
bedrohten Leguane sollen in das Konzept miteinbezogen werden. Bereits Ende
2009 soll der so umgebaute Flughafen eröffnet werden. TOP
Unterstützung
für das Naturreservat am Chimborazo
Das 58.560 ha große Naturreservat des Chimborazo beherbergt nicht
nur den Schneeriesen gleichen Namens, sondern auch eine unglaubliche Vielfalt
an Flora und Fauna. Unmittelbar bei dem Reservat befindet sich auch die
Durchfahrtsstrasse von Riobamba nach Guaranda, hier verkehren täglich
bis zu 80 Fahrzeuge, welche mit den Abgasen oder auch mit Abfällen
das geschützte Reservat verschmutzen und so Spezies wie Hasen, Paramo-Wölfe,
Kolibris und Vicuñas (eine Unterart der Lamas) in Gefahr bringen.
Deshalb wird ein touristisches Zentrum gebaut welches die Infrastruktur
des Reservats verbessern soll und u.a. auch touristische Informationen bieten
wird. In einer zweiten Phase wird ein Interpretationszentrum konstruiert,
welches den Schutz und die Erhaltung des Reservats fördern soll.
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Boulevard
für Quito
Die bekannte Avenida Amazonas in Quito hat ein neues Gesicht bekommen: Die
Hauptstrasse wurde für zwei Monate für den Verkehr gesperrt und für
rund US$ 400.000 renoviert. So wurden z.B. die grauen Pflastersteine durch
farbige ersetzt, eine Fahrradroute auf Straßenniveau konstruiert,
Stromkabel unterirdisch verlegt und auch Bushaltestellen, Sitzbänke
sowie Abfalleimer prägen das neue Straßenbild. Die rund 400 Geschäfte
welche sich unmittelbar am neuen Boulevard befinden, hoffen auf ein reges
Treiben. Die Bewohner dieser Gegend betonen aber auch, dass noch Sicherheitsmassnahmen
notwendig sind, um die Leute in diese, bisher abends eher etwas verlassene
Strasse, zu locken.
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Experten
für Vogelbeobachtung
Das Ecuadorianische Tourismusministerium hat 55 neue Reiseleiter lizenziert,
welche sich auf Vogeltourismus spezialisiert haben. Ecuador ist privilegiert
durch einen großen Reichtum verschiedenster Vogelarten. Die Nachfrage
für die Vogelbeobachtung nimmt stetig zu und Touristen aus aller Welt
kommen nach Ecuador um hier ihrem Hobby, der Vogelbeobachtung nachzugehen.
Der Kanton Loreto in der Provinz Orellana bietet die größte Vielfalt
an Vögeln im gesamten Land. Hier können Papageie, Kolibris, Tukane,
Ameisenvögel, Sittiche, Aras u.v.a. beobachtet werden.
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Unsere Partner |
Weihnachten
in Quitos Le Parc
Das schicke 5* Boutique-Hotel Le Parc bietet seinen Besuchern genau richtig
zur Festtagszeit, während des gesamten Monats Dezember ein Spezialangebot.
Genießen auch Sie all die Annehmlichkeiten dieses stilvollen Hotels
zu einem sensationellen Preis. Die 30 Suiten verfügen alle über
ein einzigartiges Design. Lassen Sie sich z.B. im Spa bei einer Massage
verwöhnen und kommen Sie in den Genuss der kulinarischen Vielfalt des
hoteleigenen Restaurants. Weitere
Informationen zu diesem einmaligen Angebot finden Sie hier.
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Neuer
Internetauftritt der Hacienda Abraspungo
Die traditionelle Hacienda Abraspungo befindet sich unweit des Chimborazo
Nationalparks und bietet Ihnen neben den komfortablen Gästezimmern
mit Kamin auch eine malerische Umgebung. Die Hacienda freut sich, die neugestaltete
Webseite www.haciendaabraspungo.com
bekannt zu geben, auf welcher Sie neben wunderschönen Fotos der Hacienda
und deren Umgebung auch wertvolle Informationen zur Umgebung und den Ausflugsangeboten
finden. In einem Video können Sie die Hacienda „live“ anschauen.
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Abwechslungsreiches
Ecuador mit Sigortravel
Neu präsentieren wir auf unserer Homepage drei spannende Routen unseres
Partners Sigortravel. Neben der Goldroute, welche Sie in die Vergangenheit
Ecuadors führt, können Sie auf der Reise „Tal des Mais“ örtliche
Gemeinschaften kennen lernen, die Ihnen die Herstellung von verschiedensten
Produkten näher bringen. Der mysteriöse Polylepis-Wald mit seinen
Pflanzen „frailejones“ lädt Sie ein, den unberührten Norden des
Landes zu erkunden und mehr über dieses Paramo-Gebiet zu erfahren.
Details zu diesen
einzigartigen Routen finden Sie auf unserer Webseite.
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Galápagos-Explorer
II lädt zu einer unvergesslichen Reise ein
Das Deluxe-Kreuzfahrtschiff Galápagos-Explorer II lädt Sie zu
einer unvergesslichen vier- bzw. fünftägigen Reise auf den Galápagos-Archipel
ein. Das Schiff, welches 1990 in Italien gebaut wurde, gilt als eines der
sichersten Kreuzfahrtschiffe, welches die Galápagos-Inseln ansteuert.
Das Schiff bietet mit seinen 50 Suiten, die alle mit TV, Minibar, Klimaanlage
und Satellitenanschluss ausgestattet sind, Platz für 100 Passagiere.
Bei täglichen Landausflügen haben Sie die einmalige Möglichkeit,
die faszinierende Flora und Fauna der Galápagos-Inseln kennen zu
lernen.
Nutzen Sie die Gelegenheit und erleben Sie unvergessliche Tage auf diesem
außergewöhnlichen Schiff, welches mit erstklassigem Service und
Komfort überzeugt! Im Oktober, November und Dezember bietet das Schiff
25 % auf die regulären Suite-Preise. Weitere
Informationen über dieses Spezialangebot finden Sie bei unseren „Specials“.
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Neuigkeiten
von der Kapawi Ecolodge & Reserve
Die Kapawi Ecolodge & Reserve besticht nicht nur durch die einmalige
Lage mitten im Regenwald, sondern auch durch die einheimische Achuar-Gemeinde,
welche die Lodge eigenständig führt. Die Kapawi Ecolodge &
Reserve besitzt seit diesem Monat ein neues Flugzeug, Typ Islander mit Platz
für 9 Personen, welches die Passagiere in ca. 2 Stunden von der 2.850m
hohen Hauptstadt Quito in den Regenwald zur Lodge bringt. In den drei letzten
Monaten des Jahres bietet die faszinierende Ecolodge & Reserve für
alle Besucher einmalige Spezialpreise. Kommen auch Sie und entdecken Sie
die einmalige Flora und Fauna des Amazonastieflandes. Für
weitere Informationen zu diesem Angebot, klicken Sie bitte hier.
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Neue
Galápagos Abenteuer für 2009 mit Ecuador Adventure
Seit 1991 entwickelt, organisiert und bietet Ecuador Adventure hochwertige
Abenteuer-Touren im Hochland, Amazonasgebiet, Küste und Galápagos-Inseln.
Ecuador Adventure bietet unvergessliche Reiseerlebnisse, welche durch Kreativität,
Sicherheit, Professionalität und Liebe zum Detail ausgezeichnet werden.
Ecuador Adventure bietet ab nächstem Jahr eine neu gestaltete Multisport
Tour auf den Galápagos-Inseln an. Genießen Sie so z.B. einen
Kajak-Ausflug oder eine Moutain-Bike Tour auf der Insel Isabela. Erleben
auch Sie dieses einmalige Abenteuer auf dem faszinierenden Archipel.
Falls Sie weitere Informationen zu diesem Angebot wünschen, zögern
Sie nicht uns per E-Mail zu kontaktieren.
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Strasse der Vulkane mit Gray Line
Unsere
Partneragentur Gray Line bietet neben Transportleitungen und Tagesausflügen
auch wunderschöne Rundreisen quer durch Ecuador an. Bei der Reise „Entdecken
Sie Ecuador“ lernen die Besucher des kleinen Andenstaates nicht nur die
Hauptstadt Quito kennen , sondern auch den Nullpunkt am Äquator und
mit einer Art Gondelbahn geht’s auf den Hausberg Pichincha auf ca. 4.000
m Höhe. Auch ein Besuch des wohl berühmtesten Kunsthandwerkmarktes
Ecuadors in Otavalo darf nicht fehlen. Neben einem Abstecher zum faszinierenden
Vulkan Cotopaxi geht’s weiter auf der Strasse der Vulkane Richtung Süden
bis nach Riobamba, wo man die einzigartige Zugfahrt zur Teufelsnase erleben
kann. Nach dem Besuch der Kolonialstadt Cuenca endet diese Rundreise.
Weitere Informationen zu diesem Angebot finden Sie hier.
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Regionen |
HOCHLAND: Quito – mehr als eine Stadt
Schöne
koloniale Häuser, Theater, restaurierte Plätze, Kirchen aus verschiedenen
Epochen, moderne Einkaufszentren– das alles ist Quito und noch viel mehr:
In Quito gibt es beispielsweise über 2.000 verschiedene Spezies an
Gefäß-Pflanzen, wovon ca. 200 endemisch sind in den Tälern
und in den Flussströmen des Pazifiks. Außerdem findet man innerhalb
der Stadtgrenzen über 928 verschiedene Spezies an Tieren. Davon sind
102 Säugetiere und 16 davon endemisch. Es gibt über 546 verschiedene
Vögel wovon wiederum 63 endemisch sind in der Region und zwei endemisch
in der Stadt und zwar handelt es sich hierbei um den Schwarzbauch-Höschen
Kolibri (Eriocnemis nigrivestis) - Symbol von Quito, welchen man im Bergnebelwald
Yanacocha, hinter dem Vulkan Pichincha findet. Eine andere Charakteristika
der Fauna Quitos sind die 74 Spezies der Amphibien (eine davon ist der Beutelfrosch,
welchen man im Park Itchimbia findet).
Des Weiteren gibt es 52 verschiedene Reptilien, 21 Fischarten und 133 Gattungen
von Wasserspezies. Ende 2007 wurde z.B. eine Kreuzung aus Regenwurm und
Tausendfüssler im Park Metropolitano gefunden. Eine gute Ausgangslage
um all diese Tiere beobachten zu können, bieten verschiedene Hosterias
welche eigentlich auch als Lodges bezeichnet werden können. Beim Namen
Lodge denkt man eher an den Regenwald. Aber es gibt diese Art von Unterkunft
auch in Quito. 15 min bis eineinhalb Stunden außerhalb des Stadtzentrums
findet man 4 Unterkünfte, welche alle die Charakteristika einer Lodge
bieten. Diese Orte der Ruhe eignen sich für ausländische Touristen
genauso wie für Quiteños, welche der Grossstadt-Hektik entkommen
möchten, aber keine stundenlange Reise auf sich nehmen möchten.
Eine davon ist die Rumiloma Lodge, welche sich auf 3.200 m Höhe befindet
und eine Panoramasicht von Quitos modernem Stadtteil bietet. Die Las Palmas
Lodge befindet sich auf 2.700 m Höhe an den südwestlichen Hängen
des Pichincha - bereits seit 80 Jahren öffnet diese schöne Lodge
seine Pforten für Besucher. Eine weitere Besuchsmöglichkeit bildet
die Hosteria La Antigua, welche sich im Süden des Guagua Pichincha
befindet und sich durch den Stil eines europäischen Landhauses auszeichnet
mit einer Kombination von natürlicher und barocker Architektur. Die
Hosteria San Jorge befindet sich im Süden Quitos auf der alten Strasse
nach Nono, stammt aus dem 18. Jahrhundert und bietet alle Annehmlichkeiten
eines modernen Lebens. Auch die Gastronomie kommt bei all diesen Unterkünften
nicht zu kurz. Genießen Sie entweder eine frische Forelle oder Lammspezialitäten
in einem der Restaurants der Unterkünfte. Jede dieser Lodges bietet
diverse Aktivitäten wie z.B. Wanderungen auf Wegpfaden auf welchen
man Orchideen, Wasserfälle und auch Kolibris sehen kann. Abenteuerlustige
können in der freien Natur zelten. Sportliebhaber kommen beim Mountain
Biking oder beim Reiten voll auf ihre Kosten.
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Reisenotizen |
Das grüne Gold (von Nadine Rotzer) Meinte letzte Entdeckungsreise führte mich nach Machala in der Provinz „El Oro“. Die Stadt liegt zwischen Guayaquil und der peruanischen Grenze direkt am Pazifik. Machala ist reich und zwar an Bananen. Die Stadt wird umzingelt von unzählbaren Bananenplantagen. Bekannte Namen wie Dole erhascht man beim Vorbeifahren an den riesigen grünen Feldern und dabei denkt man an die Bananen die man zuhause im Supermarkt kauft und endlich hat man eine Idee, woher diese Früchte kommen und welch ein langer Weg die Bananen bis zum europäischen Supermarkt haben. Auch exotische Früchte wie Mangos, Papayas, Melonen oder auch Mandeln scheint nur so aus dem Boden zu sprießen – überall wird die Landschaft durch früchtetragende Bäume geprägt.
Puerto Bolivar ist das Stadtviertel in dem sich der Hafen von Machala befindet, von welchem aus das grüne Gold, die Bananen exportiert werden. Hier habe ich mich erstmals in ein gemütliches Hafenrestaurant gesetzt und wie sollte es anders sein, Meeresfrüchte mit Kochbananen gegessen.
Am zweiten Tag führte mich der Weg nochmals zum Hafen nach Puerto Bolivar.
Musik dröhnte aus riesigen Boxen, das Bild der Hafenpromenade wurde
geprägt durch Früchteständen, einheimischen Familien, die
den arbeitsfreien Sonntag genossen und den Fischerbooten die ihre Beute
zum Hafen brachten. Ich suchte mir einen Platz auf einem der zahlreichen
Boote und machte mich mit anderen nationalen Touristen auf zur Insel Jambeli.
Die Fahrt führte über die ruhigen Pazifikgewässer vorbei
an unzähligen roten Mangroven bei welchen zahlreiche exotische Vogel
wie auch der Austernfischer nach Nahrung suchten. Nach der halbstündigen
Fahrt wurden wir am Bootssteg der Insel Jambeli von tanzenden Kindern erwartet
die uns eine kleine Show mit typischen Tanzschritten der Küste vorführten.
Zum Überqueren der Insel braucht man gerade mal 5 Minuten. Wie aus
dem nichts tauchte hier der schöne Strand vor meinen Augen auf. Auch
die Sonne zeigte sich plötzlich hinter den Wolken hervor und das Meer
glitzerte. Ich setzte mich auf einen Stein am Strand und beobachtete die
spielenden Kinder am Strand. Wie schön war es doch, dem Großstadt-Hektik
Quitos wieder einmal entkommen zu sein und die frische Meeresbrise genießen
zu können. Kaum vorstellbar, dass es sich hier um ein und dasselbe
Land handelt. Ja und nachdem auch ich ein bisschen Sonne getankt hatte,
hieß es Abschied nehmen vom grünen Gold und die Reise führte
mich zurück nach Quito.
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Wussten Sie, ... |
..., dass die Spondylus Muschel in der präkolumbischen Zeit auch „mullus“
genannt wurde?
..., dass Ecuador das sechsreichste Land an Vogelvielfalt weltweit ist?
..., dass ca. 80% der Bananenproduktion Ecuadors in Puerto Bolivar (Machala)
verladen werden?
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Wir über uns... |
ecuadorlineist der touristische Informationsdienst rund um Reisen nach Ecuador, der von zahlreichen touristischen Unternehmen unterstützt und finanziert wird. Unsere Arbeit dient sowohl den Produkten, wie auch dem Land selbst.
Unsere Serviceleistungen auf einen Blick:
- CallCenter in Deutschland: Tel.: 0851-7565644 ; Telefax: 0851-7565651
- Hilfe bei der Zusammenstellung von Rundreiseprogrammen
info@ecuadorline.de
- Informationen zu Hotels, Lodges, Haciendas und Galápagosprogrammen
- Tipps für Reisen nach Ecuador mit vielen nützlichen Links auf
unserer Homepage www.ecuadorline.de
- Organisation und Durchführung von Pressereisen
- Bildarchiv
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freuen wir uns über Ihre e-mail.
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| Mit herzlichen Grüßen aus Quito,

Ihre Bina Kreykenbohm
ecuadorline
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