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NEWSLETTER August 2007


Liebe Ecuador-Freunde,

zum ersten Mal macht wahrscheinlich die geplante Nicht-Förderung von Erdöl so viele Schlagzeilen wie zur Zeit durch die Pläne der ecuadorianischen Regierung: im UNESCO-Biosphärenreservat Yasuní im ecuadorianischen Regenwald lagern schätzungsweise eine Milliarde Barrel Rohöl, die nicht gefördert werden würden, wenn Ecuador im Ausgleich die Hälfte der zu erwartenden jährlichen Gewinne aus der Weltgemeinschaft erstattet bekäme. Norwegen, Italien und Spanien haben bereits Unterstützung zugesagt, auch hier im Land wurde eine Aktion gestartet. Mehr über den Yasuní-Nationalpark können Sie in unserem Top Thema lesen. Wir halten Sie über die Entwicklung dieses Projektes natürlich auf dem Laufenden.

Weitere Themen in diesem Monat sind die Restaurierung der Kirche San Francisco in Quito, ein Schatz, den es in den Anden zu entdecken gilt sowie die Kontroverse um den Haifischfang im Galápagos-Archipel.
Außerdem finden Sie interessante Angebote unserer Partner und wenn Sie wissen möchten, was Sie in der Umgebung von Quito noch so erleben können, dann lesen Sie doch unseren Reisebericht über ein Wochenende im Bergnebelwald, bei Mindo.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und freuen uns über Kommentare oder Anregungen.
Herzliche Grüße aus Quito,
Bina Kreykenbohm
Unsere Themen:
Top Thema Hacienda El Porvenir: Sonderprogramm zum Feiertag
Der Nationalpark Yasuní – Ein Lebensraum für 30 Millionen Arten Huasquila Amazon Lodge lädt ein zum Nationalfeiertag
Kurz und bündig Regionen
Ruinen von Pumapungo HOCHLAND: Der Schatz des Altar
4-Tagesmarsch für Land GALAPAGOS: Die Galápagos-Haifische – Thema der aktuellen Nachrichten
Restauration der Kirche San Francisco in Quito KÜSTE: Ein Badeparadies der Shuar
Flughafengebühr in Quito erneut gestiegen Reisenotizen
Unsere Partner Ein aufregendes Wochenende im Bergnebelwald
Frühstücksbuffet in Vilcabamba Wussten Sie, ...
Mehr Zimmer im Hotel Hilton Colón Quito Wir über uns...

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 Top Thema

Der Nationalpark Yasuní – Ein Lebensraum für 30 Millionen Arten

Im Osten Ecuadors liegt der Nationalpark Yasuní mit seiner einzigartigen und weltweit sehr bedeutsamen Biodiversität. Es wird davon ausgegangen, dass auf einer Fläche von 982.000 Hektar 30 Millionen verschiedene Arten leben. Es handelt sich hierbei um eine Schätzung, da die genetischen Informationen schwer erfassbar sind. Allein auf einem Gebiet von 25 Hektar der Estacíon Yasuní der Universität Catholica finden sich 1100 Baumarten. Im Jahre 1989 erklärte die UNESCO Yasuní zum Weltreservat der Biosphäre.

Mit Einbruch der Nacht ertönt in den grünen Landschaften ein Chor aus Froschgequake, Grillengezirpe und den Lauten der Nachtvögel, wie dem Uhu. Am Morgen lässt sich das Gekrächze der Papageien und das Geschrei der Brüll-, Songos- und Chrongosaffen, die sich zur Nahrungssuche über die Baumwipfel hangeln, vernehmen. In der Luft und in den Bäumen sind eine Vielzahl an Vögeln zu beobachten – ein männlicher Pirol führt einen urigen Tanz auf, indem er sich über die Baumkronen des gigantischen Chiclero – einem Baum, dessen Frucht wie Kaugummi schmeckt – schwingt. Dieser Vogel, einer von Hunderten Arten, die im Nationalpark Yasuní und in den benachbarten Wäldern nisten, zieht mit seinem gelbgoldenen Federkleid und schwarzen Flügeln die Aufmerksamkeit auf sich. Kaum hört es auf zu regnen, beginnen die Vögel in Vogelscharen, Paaren oder einzeln die gigantischen Bäume zu überfliegen. Auf einmal klopft ein Specht – halbverdeckt von den Zweigen des Higueron-Baumes – gegen den Baumstamm, damit die Insekten ihren Unterschlupf verlassen und sie ihm als Nahrung dienen.

Auf einer Wanderung oder bei einer Kanufahrt durch den feuchttropischen Regenwald bekommt der Besucher einen Eindruck von den vielfältigen Gewächsen und Bewohnern dieses Lebensraumes. Sie führen den Beobachter durch Sumpfgebiete und dichte Vegetation. Mit etwas Glück lassen sich auch Säugetiere wie der Tapir oder ein Schlammlöcher aufsuchender Guanta – eine Schweineart – entdecken. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass sich ein rosa Delphinpaar und Erdschildkröten blicken lassen. Zu den Bewohner des Yasuní Nationalparks zählen zudem Adler, Aras, Boas, Jaguars und Piranhas. Schließlich erwartet den Wanderer ein Aussichtsturm von 40 m Höhe, gebaut um einen Kapokbaum, von dessen Plattform aus sich das sattgrüne Panorama mit seinen flatternden Vögeln beobachten lässt. Mit Hilfe eines Fernglases erblickt man die unterschiedlichsten Tangras-Vögel und Papageien mit ihrem leuchtenden Gefieder. Der Harpyie-Adler ist einer der Vögel, die ein Symbol des Yasuní Nationalparks darstellen und diese Art ist – nach Meinung der UICN (Unión Mundial para la Naturaleza) gefährdet. Auch der Urvogel mit einer im Flügel eingewachsenen Klaue ist dort mit etwas Glück anzutreffen. Es ist kein Wunder, dass der Nationalpark für Vogelkundige ein Paradies darstellt. Weitere Bewohner des Nationalparks, zwischen Orellana und Pastaza, sind die Tagaeri- und Taromenani-Stämme, deren Mitglieder – geschätzte 300 an der Zahl – im Einklang mit der Natur leben. Diese ecuadorianischen Stämme des Amazonasgebietes bevorzugen ein Dasein in völliger Isolation, weshalb sie urtümliche Kultur von großer Relevanz aufweisen.

Zum Schutz dieses einzigartigen Ökosystems sowie den präkolumbinischen Stämmen ist der Nationalpark Yasuní darauf bedacht, die Eingriffe der Erdölunternehmen und die damit einhergehenden Probleme – wie den Holztransport, die Grundwasserverschmutzung, die Besiedlung und die damit einhergehenden sozialen Probleme, beispielsweise ökonomische Verarmung, die Erkrankung der Einheimischen und Konflikte mit diesen – abzuwähren. Die Regierung Ecuadors ist durch ihre ökonomische Situation gezwungen, den Erdölunternehmen den Abbau des natürlichen Rohstoffes zu erlauben. Diese sollen jedoch eine maximale Erhaltung der Umwelt gewährleisten und zudem die Schutzzonen der Indígenas respektieren, um das Fortleben der dort ansässigen Stämme, wie beispielweise die der Huaorani, sicherzustellen. Seit vierzig Jahren wird bereits Erdöl im Dschungel gefördert und die Folgen sind verheerend – die Umweltzerstörung ist enorm, die Folgeschäden sind noch lange nicht behoben und zudem führte es zur Ausrottung der indigenen Völker Tetetes und Sansahuaris.

Das Ishpingo Tambucocha Tibutini-Gebiet (ITT) – ein Naturreservat mit einer gewaltigen Biodiversität im ecuadorianischen Regenwald – wurde zum Schutzgebiet ernannt. Dort sollen etwa 1 Milliarden Barrel Erdöl lagern, die vor der Erschließung durch die Erdölunternehmen geschützt werden sollen. Ein neuer bahnbrechender Vorschlag stammt von dem Energieminister Alberto Acosta: er schlägt vor, dass dem Land 30 Jahre lang von der internationalen Gemeinschaft die Hälfte des Nettogewinns für das nicht-geförderte Erdöl gezahlt werden – ungefähr 350 Millionen US-Dollar im Jahr. Dafür bietet Ecuador keine CO2-Emission, Schutz der Artenvielfalt und der indigenen Völker sowie den vom Regenwald produzierten Sauerstoff. Die geforderte Summe soll von multilateralen Kreditgebern, Staaten, nichtstaatlichen Organisationen, Unternehmen und auch Privatpersonen aufgebracht werden. Privatpersonen sollten beispiels¬weise die Möglichkeit haben, nicht ¬gefördertes ITT-Erdöl zu kaufen. Dies stößt auf Widerstand der Erdölunternehmen, so zieht es Petroecuador vor, auf ökologisch verträgliche Ölförderungen zurückzugreifen. Carlos Larrea Maldonado, Professor an der Universidad Andina Simón Bolivar in Ecuador, Berater von Unicef und der Weltbank, weist daraufhin, dass die Förderung des Erdöls im ecuadorianischen Amazonasgebiet zur ökonomischen Verarmung der Region geführt hat. Er sieht die Ausgleichszahlung für die Nicht-Förderung des Erdöls als neuen Entwicklungsweg, um die Natur zu schützen und den Bewohnern der Region die Möglichkeit zur Entwicklung zu geben. Umweltgruppen und Indígena-Organisationen unterstützen bereits die Kampagne „Fordern statt fördern“.

Wenn Sie den Nationalpark Yasuni mit seiner einzigartigen Flora und Fauna, insbesondere das Vogelparadies, besuchen möchten, freuen wir uns Ihnen bei Ihrer Reiseplanung behilflich sein zu dürfen.

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 Kurz und bündig

Ruinen von Pumapungo

Da die Streitigkeiten um die Verwaltungshoheit über die Inkaruinen von Ingapirca (nördlich der Stadt Cuenca gelegen) bereits lange anhalten, wurde aus der Not die touristische Alternative der Ruinen von Pumapungo („Tor des Löwen“) neu entdeckt. Diese alt-inkaische Anlage befindet sich im Zentrum Cuencas, direkt hinter dem Zentralbankgebäude. Es handelt sich um eine religiöse Anlage, eine der ersten welche die Inka auf heute ecuadorianischem Gebiet anlegten. Vorher befand sich hier eine Siedlung der besiegten Cañari von denen auch heute noch Spuren zu sehen sind.

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4-Tagesmarsch für Land

Zwischen 1000-2000 Angehörige der Awa Kultur marschierten vier Tage lang von ihren Ländern in der grünen Provinz Esmeraldas, im Nordwesten Ecuadors, in die Hauptstadt nach Quito, um ihre Rechte einzuklagen: 23.000 Hektar ihres Stammeslandes sollte ihnen aberkannt werden. Die meisten von ihnen hatten nur ihre shigra (Korb der mit einem Kopfband getragen wird) dabei und darin Honig und Zuckerwasser als Nahrung. Ihr Ziel ist es die Besitzrechte ihrer – ihrer Ansicht nach – ureigenen Ländereien übertragen zu bekommen. Sie weigern sich ihr Land mit afroecuadorianischen Einwanderern zu teilen, da dieses dann unweigerlich dem Holzabbau und der Anpflanzung von Öl-Palmen zum Opfer fallen würde. Nach vier Protest-Tagen wurden den Awa Besitzurkunden ausgehändigt.

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Restauration der Kirche San Francisco in Quito

30 Handwerker nehmen zur Zeit Restaurationsarbeiten in einem der wichtigsten Bauwerke des 16. Jahrhunderts in Quito vor, der Kirche San Francisco. Dies ist erforderlich, da Motten das Holz angegriffen haben. Der Tempel - eine architektonische Ikone Iberoamerikas – hat bisher zwei Erdbeben überstanden. Da die Kirche 200 Jahre nicht restauriert wurde, weist sie Risse in den Bögen und gespaltene Balken auf. Das von Motten befallene Holz wird mit einer chemischen Substanz behandelt, um die Stabilität sicherzustellen. Die Kirche wird während der Restaurationsarbeiten für die Besucher geöffnet bleiben, da die Arbeiten vier Jahre erfordern und befürchtet wird, dass eine Schließung zum Ausbleiben der Besucher führen würde.

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Flughafengebühr in Quito erneut gestiegen

Die Ausreisesteuer des Flughafens in Quito wurde seit Februar vergangenen Jahres von der Korporation Quiport zum dritten Male erhöht. Seit dem 1. August 2007 beträgt die internationale Flughafenausreisesteuer US$ 40,80 (zuvor US$ 37,60), und steht damit an zweiter Stelle in ganz Südamerika, während die nationale Gebühr im Terminal Mariscal Sucre de Quito zur Zeit US$ 7,60 (vorher US$ 6,36) beträgt. Die steigende Flughafengebühr, die auf verstärkte Sicherheitsmaßnahmen – wie zusätzliche Kameras und Flughafenpersonal – zurückzuführen ist, ruft Kritik bei den Fluggesellschaften hervor. Diese sehen sich veranlasst die erhöhten Kosten auf die Reisende und die Frachttransporte zu übertragen, wodurch die Preise der nationalen Flugtickets steigen. Laut Aussage des Bürgermeister von Quito, Paco Moncayo, sollen mit den erhöhten Gebühren der neue internationale Flughafen von Quito (zur Zeit im Bau) finanziert werden.

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 Unsere Partner

Frühstücksbuffet in Vilcabamba

Neu in Vilcabamba ist das Frühstücksbuffet der Hostería Izhcayluma. In dieser einladenden Ferienanlage bekommen Sie nun jeden Morgen eine üppige Auswahl geboten, um einen durchweg positiven Start in den Tag zu sichern. Lassen Sie sich alle Zeit der Welt um an diesem ruhigen Ort auch Ihr Frühstück – die wichtigste Mahlzeit des Tages – entsprechend zu genießen. Vilcabamba, ein Ort zum Entspannen – ein Ort der Sie erwartet!

Auf unseren Seiten finden Sie weitere Informationen zu dieser entspannenden Unterkunft.

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Mehr Zimmer im Hotel Hilton Colón Quito

Das Hotel Hilton Colón Quito wird ab 2008 nicht nur mehr Zimmer sondern auch erweiterte Nichtraucher-Zonen bieten. Die bisherigen „Hilton Guest Rooms“ werden durch „Deluxe Rooms“ und „Luxury Suites“ ersetzt. Die Suiten mit einer Größe zwischen 60-80 m˛ erhalten eine moderne Dekoration, um das Wohlbefinden der Gäste zu garantieren.
Aber nicht nur die Zimmer, das gesamte Hotel wird ganz nach internationalen Hilton Standards umgestaltet. Eine exklusive Linie der Hilton-Kette weltweit, „La Source of Crab Tree & Evelyn“ sorgt auch in Quito in allen „Deluxe“-Zimmern für Komfort. Kehren Sie ein im Herzen Quito’s, direkt am Park El Ejido und dem größten Markt für Handwerkskunst der Stadt.

Auf unserer Homepage finden Sie alle Informationen zum Hotel und können direkt ein Zimmer buchen.

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Hacienda El Porvenir: Sonderprogramm zum Feiertag

Am Tag der Unabhängigkeit Ecuador bietet Ihnen unser Partner am Cotopaxi – die Hacienda El Porvenir – gleich mehrere Angebote. So erhalten Sie 20% Ermäßigung auf Ihre zweite Freizeitaktivität, die Sie buchen – Ausflüge, zu Fuß, mit dem Mountainbike oder auf dem Rücken eines Pferdes. Bei Reitausflügen erhalten Sie zudem eine Stunde Verlängerung der Exkursion. Kommen Sie mit Ihren Kindern – bis 12 Jahre gibt es 40% Ermäßigung – und/oder Freunden – buchen Sie eine Exkursion und campen Sie umsonst.
Nutzen Sie die Angebote des Nationalfeiertages und genießen Sie das ecuadorianische Hochland rund um den majestätischen Cotopaxi.

Alle Informationen zur Unterkunft und die Möglichkeit direkt zu reservieren finden Sie auf unserer Seite.

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Huasquila Amazon Lodge lädt ein zum Nationalfeiertag

Nur 4 Autostunden von Quito lädt Sie die Huasquila Amazon Lodge ein Ecuadors Amazonasgebiet kennenzulernen. Nutzen Sie das verlängerte Wochenende rund um den Feiertag und besuchen Sie die Lodge, welche Ihnen ein 3-Tages-Programm zum Sonderpreis von nur 107 USD bietet. Besuchen Sie Wasserfälle, Kichwa Gemeinden mit Shamanen, unternehmen Sie Nacht- und Dschungelwanderungen, lernen Sie eine Tierauffangstation, Petroglyphen, geheimnisvolle Höhlen, Kaimane und viele andere Tiere kennen. Es erwarten Sie auch Kayak- und Raftingabenteuer.

Wir übernehmen gerne eine Reservierung für Sie und bieten Ihnen weitere Informationen.

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 Regionen

HOCHLAND: Der Schatz des Altar

„El Altar“ versteckt in seiner unmittelbaren Umgebung einen Schatz und viele Legenden ranken sich darum, welche die hier ansässigen Anwohner gerne zum besten geben. Glaubt man diesen so befindet sich hinter den Lagunen Estrellada und Verde eine Inkagoldmine, welche durch den Hügel Condorazo geschützt ist.
Wenn man sich auf die Suche machen möchte, fährt man am besten auf 3.400 Meter zur Ortschaft Inguisay - am Eingang des Nationalparks Sangay - von wo aus es mit Pferden weiter geht durch eine neblige, regnerische „Páramo“-Landschaft. Auf 3.800 Meter, am Wasserfall Negra Pagcha beginnt die eigentliche Suche.

Nachts werden dann Geschichten erzählt wie ein früherer Landherr Gold aus der Höhle neben dem Wasserfall förderte. Nun sollte man beim Plätschern des Wassers die Augen schließen, denn dann spricht der Hügel im Traum zu einem in Form einer weißgekleideten Person. Auf diese Art wurde auch der damalige Landherr gewarnt weiter Gold zu holen, denn sonst würde er lebendig begraben werden. Deshalb sandte er einen Sklaven in die Höhle, der keine Furcht hatte – seine Seele hört man heute noch um Hilfe rufen.
Die Mine ist über steinerne Treppen zugänglich, was vermuten lässt, das ihr Ursprung inkaisch ist – wäre die Mine ursprünglich aus der Kolonialzeit, wäre sie einfacher zugänglich, vor allem für Pferde.
Auch wenn Sie hier kein Gold finden – allein die Andenlandschaft, Rehe, Lagunen, Frösche, Medizinpflanzen und Vögel auf dem Weg sind Reichtum genug.

Wenn auch Sie sich auf die Suche nach dem Schatz machen wollen, so helfen wir Ihnen gerne bei der Reiseplaung weiter.

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GALÁPAGOS: Die Galápagos-Haifische – Thema der aktuellen Nachrichten

Die Gewässer des Galápagos-Archipels gelten als Schutzgebiet für Haie, da sie für den Erhalt des einzigartigen Ökosystems von großer Bedeutung sind. Sie sind in die Nahrungskette der Galápagos-Inseln integriert und erfüllt eine bedeutende Rolle bei der natürlichen Selektion, da ihre Beute die Schwachen und Kranken sind und sie damit einhergehend zur Stärkung der zurückbleibenden Population beitragen. Der Rückgang dieser Raubtierpopulation wirkt sich in direkter oder indirekter Form auf die Organismen des Meeres aus. Dadurch wird das ökologische Gleichgewicht in den Gewässern des Galápagos-Archipels gestört. Von allen Arten, die im Galápagos-Archipel leben, standen 48 Prozent im Jahre 2002 auf der Roten Liste der UICN - Union Internacional para la conservacion de la Naturaleza. In der genannten Liste sind drei von fünf Arten vertreten, die überwiegend im Bereich der Galapagos-Inseln gesichtet wurden. So der Tintonera, der in den Tiefen der Höhlen des Galápagos-Archipels zu Hause ist und sich von Schalentieren und Kraken ernährt. Der Hammerhai – das Emblem von Galapagos – ist überwiegend im Norden des Galápagos-Archipels vertreten und in den spezifischen Zonen wie Corona del Diablo bei der Insel Floreana oder Bucanero in Santiago. Der Galápagos-Haifisch ernährt sich unter anderem von Seehunde, während die Walhaifische dagegen Pflänzlinge konsumieren.

Grund für die steigende Bedrohung der Haifischbestände in den Gewässern des Galápagos-Archipels ist das von Präsident Rafael Correa außer Kraft gesetzte – seit 2004 bestehende – Verkaufsverbot der Haifischflossen. Demnach dürfen Flossen gelagert, transportiert und exportiert werden, die den Fischern als Beifang ins Netz gehen. Hauptabsatzmarkt ist Asien, wo sie als Spezialität gelten und hohe Preise gezahlt werden. Tierschützer befürchten, dass die Haifischfänge sich der Kontrolle entziehen und eine Ausrottung der Spezies die Folge ist. Die Unesco geht von einem Fang von 300.000 Haien pro Jahr in den Gewässern des Galápagos-Archipels aus. Es wurden bereits mehr als 20.000 Haifischflossen und 90.000 Seegurken beschlagnahmt sowie acht Personen verhaftet. Den illegalen Haifischfängern drohen Haftstrafen von 1 bis 3 Jahren, diese können aber durch das Zahlen von Kautionen aufgehoben werden. Die Polizei und die Umweltorganisation unterzeichneten ein Abkommen zum Stopp des illegalen Fangs und der Bekämpfung der Transporte im Galápagos-Archipel – mit dem Ziel das gefährdete Ökosystem zu schützen und zusammen gegen die Ausrottung auf Galápagos und anderen gefährdeten Gebieten vorzugehen.

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KÜSTE: Ein Badeparadies der Shuar

Stuer Entza (Heiße Wasser) ist ein Ort, der keiner Provinz angehört und um den die Provinzen Azuay und Guayas sich nicht wirklich streiten. Doch genau dort gibt es ein kleines Badeparadies, das man zum Beispiel bei einer Fahrt Cuenca – Guayaquil wunderbar einplanen kann, da es unweit dieser Strecke liegt. Hier gibt es Thermalquellen, denen heilende Wirkung zugesagt wird, Schlammpackungen und Massagen.
Magie, Geheimnis und Zauber. Das Ambiente hier ist frisch und grün und der Geruch nach Kakao und Kaffee erfüllt die Luft. Im Schatten der Felsen erkennt man die Plantagen. Die Bäume sind voll reifer Orangen. Vom kleinen Örtchen Jaime Roldós geht es den letzten, kurzen Abschnitt über einen steinernen Weg. Direkt bei Ankunft hört man das Echo des Gefälles der heißen Wasser und des Windes. Die kleinen rustikalen Hütten der Einwohner riechen nach Holzfeuer. Am Ende des Tals befinden sich drei Lagunen deren warmes Wasser direkt aus dem vulkanischen Boden quellt.

Abgesehen von einem reinen Badeausflug kann man hier auch geführte Wanderungen unternehmen, zum Wasserfall von La Tuna. Auch werden hier typische, exotische Mahlzeiten angeboten, in Bananenblatt gedünsteter Frosch, frittierte Ameisen, uvm. und auf Wunsch heilt Sie ein Shamane mit Medizinpflanzen. Nutzen Sie den schwarzen Schlamm für eine Packung gegen Muskelbeschwerden.
Die Landschaft, in der die Einheimischen auch ihre Nutzpflanzen, vor allem Maniok, produzieren, bietet dem Gast Täler, Bäche, Berge, unterschiedliche Vegetationen und Schluchten.

Wenn auch Sie das Badeparadies der Shuar besuchen möchten, dann schreiben Sie uns eine E-Mail und wir helfen Ihnen gerne bei der Organisation Ihrer Reise.

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 Reisenotizen

Ein aufregendes Wochenende im Bergnebelwald

Am Samstag Mittag ging es mit zwei voll bepackten Autos nach Mindo – in den Bergnebelwald. Auf der 2-stündigen Fahrt dorthin genossen wir die Aussicht auf die nebelbedeckten Berge, welche die Straße säumten. Am Wegesrand machten wir Rast und kehrten in eine Hütte ein, um uns zu stärken. Es gab typische Gerichte Ecuadors: Maiskolben und Gemüsesuppe mit Hühnchen. Am frühen Abend erreichten wir dann unsere Cabañas, nachdem die Autos über den steinigen Pfad mit Schlaglöchern rollten und wir kräftig durchgeschüttelt wurden. Die Cabañas waren in eine grüne Oase eingebettet und in einiger Entfernung ragten die Berge empor. In der Nähe rauschte der Bach und Kolibris flogen auf der Suche nach dem süßen Saft der Pflanzen umher. Es versprach zwei nette Tage in einer idyllischen Landschaft.

Die erste Attraktion des Tages war der Besuch des Schmetterlingshaus: wir betraten es – die Schmetterlinge verweilten auf den Pflanzen und an den Wänden, kaum einer flog. Gegen sechs Uhr wollten wir unseren Augen nicht trauen, als die Luft plötzlich von den Schmetterlingen erfüllt war. Sie wählten ihren Landeplatz auf den Besuchern – manchmal bis zu sechs gleichzeitig. Die blaue Kappe eines Arbeitskollegen schien sie besonders anzuziehen. Es war das reinste Spektakel. Abends ging es dann mit der gesamten Mannschaft – Arbeitskollegen und Kindern – in ein nettes Restaurant der Stadt. Während wir uns schließlich nach dem Abendessen in den Hängematten ausruhten, tobten die Kinder – drei an der Zahl – herum. Bevor es zu Bett ging wurde noch "Cuarenta" – das berühmte Kartenspiel Quitos bzw. Ecuadors – gespielt.

Am nächsten Morgen erwartete uns ein köstliches Frühstück im Freien und bei Sonnenschein. Erholt bestiegen wir die Autos und suchten den Wasserfall – dies führte uns erneut über holprige Wege und einen Bach, der quer über den Weg sprudelte. Wir schafften es mit dem Auto hinüber, mussten dann aber feststellen, dass der Wasserfall auf der anderen Seite des Flusses und in zwei Kilometer Entfernung in entgegengesetzter Richtung lag. Deshalb beschlossen die Insassen des einen Autos den Weg zu Fuß fortzusetzen und das andere Auto fuhr mit den Kindern an Bord direkt dorthin.
Zunächst wurden wir in einer hölzernen Gondelkonstruktion über den Bach befördert. Die Wanderung offenbarte sich als anstrengender und länger als gedacht – ob es wirklich nur zwei Kilometer waren!? Belohnt wurden wir mit einer faszinierenden Flora und Fauna. Schließlich erreichten wir noch vor den anderen den Parkplatz – sie waren bei dem falschen Wasserfall gelandet.
Wir stellten überrascht fest, dass wir noch lange nicht bei dem Wasserfall angelangt waren – zwischen uns lag ein sehr steiniger und steiler Abstieg. Unten erwartete uns der Wasserfall und die Leute tummelten sich im Gewässer. Eine Brücke führte in die Mitte des Flusses – von dort aus stürzten die Leute in die Tiefen des Gewässers. Wir betrachteten alles aus sicherer Entfernung und zogen es vor in dem seichten Wasserlauf zu verweilen. Erfrischt traten wir den Rückweg an, während die eine Gruppe sich durch den Bergnebelwald schlug, stieg die andere Gruppe ins Auto.
Schließlich traten einige die Rückreise an und andere wagten es auf Reifen flussabwärts über das steinige Flussbett zu gleiten – ein Tubbing-Erlebnis von dreißig Minuten, bei dem völlig nasse Kleidung garantiert war. Wir wurden zu unserem Auto zurückgebracht, wo trockene Kleidung bereitlag. Es ging zurück zu unserer Unterkunft, die Taschen wurden gepackt und dann traten wir die Rückfahrt nach Quito an.
Mindo, immer eine Reise wert!

Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung, wenn Sie den Bergnebelwald bei Mindo kennen lernen möchten.

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 Wussten Sie, ...

..., dass die Shuar, Einwohner des ecuadorianischen Regenwaldes, 1809 an die Küste kamen, um auf den Zuckerrohr-Plantagen zu arbeiten?

..., dass der Yasuní Nationalpark die größte Vogelartenvielfalt des Planeten aufweist?

..., dass der junge Korallenbaum Dornen ausschlägt, um sich vor Raubtieren zu schützen – ein Mechanismus der Defensive?

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 Wir über uns...

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ist der touristische Informationsdienst rund um Reisen nach Ecuador, der von zahlreichen touristischen Unternehmen unterstützt und finanziert wird. Unsere Arbeit dient sowohl den Produkten, wie auch dem Land selbst.

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Mit herzlichen Grüßen aus Quito,

I hre Bina Kreykenbohm
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