Liebe Ecuador-Freunde,
zum ersten Mal macht wahrscheinlich die geplante Nicht-Förderung
von Erdöl so viele Schlagzeilen wie zur Zeit durch die Pläne der
ecuadorianischen Regierung: im UNESCO-Biosphärenreservat Yasuní
im ecuadorianischen Regenwald lagern schätzungsweise eine Milliarde
Barrel Rohöl, die nicht gefördert werden würden, wenn Ecuador
im Ausgleich die Hälfte der zu erwartenden jährlichen Gewinne
aus der Weltgemeinschaft erstattet bekäme. Norwegen, Italien und Spanien
haben bereits Unterstützung zugesagt, auch hier im Land wurde eine
Aktion gestartet. Mehr über den Yasuní-Nationalpark können
Sie in unserem Top Thema lesen. Wir halten Sie über die Entwicklung
dieses Projektes natürlich auf dem Laufenden.
Weitere Themen in diesem Monat sind die Restaurierung der Kirche San Francisco
in Quito, ein Schatz, den es in den Anden zu entdecken gilt sowie die Kontroverse
um den Haifischfang im Galápagos-Archipel.
Außerdem finden Sie interessante Angebote unserer Partner und wenn Sie wissen möchten, was Sie in der Umgebung von Quito noch so erleben können, dann lesen Sie doch unseren Reisebericht über ein Wochenende im Bergnebelwald, bei Mindo.
Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und freuen uns über Kommentare oder Anregungen.
Herzliche Grüße aus Quito,
Bina Kreykenbohm
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Top Thema |
Der Nationalpark Yasuní – Ein Lebensraum für 30 Millionen Arten
Im
Osten Ecuadors liegt der Nationalpark Yasuní mit seiner einzigartigen
und weltweit sehr bedeutsamen Biodiversität. Es wird davon ausgegangen,
dass auf einer Fläche von 982.000 Hektar 30 Millionen verschiedene
Arten leben. Es handelt sich hierbei um eine Schätzung, da die genetischen
Informationen schwer erfassbar sind. Allein auf einem Gebiet von 25 Hektar
der Estacíon Yasuní der Universität Catholica finden
sich 1100 Baumarten. Im Jahre 1989 erklärte die UNESCO Yasuní
zum Weltreservat der Biosphäre.
Mit Einbruch der Nacht ertönt in den grünen Landschaften ein
Chor aus Froschgequake, Grillengezirpe und den Lauten der Nachtvögel,
wie dem Uhu. Am Morgen lässt sich das Gekrächze der Papageien
und das Geschrei der Brüll-, Songos- und Chrongosaffen, die sich
zur Nahrungssuche über die Baumwipfel hangeln, vernehmen. In der
Luft und in den Bäumen sind eine Vielzahl an Vögeln zu beobachten
– ein männlicher Pirol führt einen urigen Tanz auf, indem er
sich über die Baumkronen des gigantischen Chiclero – einem Baum,
dessen Frucht wie Kaugummi schmeckt – schwingt. Dieser Vogel, einer von
Hunderten Arten, die im Nationalpark Yasuní und in den benachbarten
Wäldern nisten, zieht mit seinem gelbgoldenen Federkleid und schwarzen
Flügeln die Aufmerksamkeit auf sich. Kaum hört es auf zu regnen,
beginnen die Vögel in Vogelscharen, Paaren oder einzeln die gigantischen
Bäume zu überfliegen. Auf einmal klopft ein Specht – halbverdeckt
von den Zweigen des Higueron-Baumes – gegen den Baumstamm, damit die Insekten
ihren Unterschlupf verlassen und sie ihm als Nahrung dienen.
Auf einer Wanderung oder bei einer Kanufahrt durch den feuchttropischen
Regenwald bekommt der Besucher einen Eindruck von den vielfältigen
Gewächsen und Bewohnern dieses Lebensraumes. Sie führen den
Beobachter durch Sumpfgebiete und dichte Vegetation. Mit etwas Glück
lassen sich auch Säugetiere wie der Tapir oder ein Schlammlöcher
aufsuchender Guanta – eine Schweineart – entdecken. Außerdem besteht
die Möglichkeit, dass sich ein rosa Delphinpaar und Erdschildkröten
blicken lassen. Zu den Bewohner des Yasuní Nationalparks zählen
zudem Adler, Aras, Boas, Jaguars und Piranhas. Schließlich erwartet
den Wanderer ein Aussichtsturm von 40 m Höhe, gebaut um einen Kapokbaum,
von dessen Plattform aus sich das sattgrüne Panorama mit seinen flatternden
Vögeln beobachten lässt. Mit Hilfe eines Fernglases erblickt
man die unterschiedlichsten Tangras-Vögel und Papageien mit ihrem
leuchtenden Gefieder. Der Harpyie-Adler ist einer der Vögel, die
ein Symbol des Yasuní Nationalparks darstellen und diese Art ist
– nach Meinung der UICN (Unión Mundial para la Naturaleza) gefährdet.
Auch der Urvogel mit einer im Flügel eingewachsenen Klaue ist dort
mit etwas Glück anzutreffen. Es ist kein Wunder, dass der Nationalpark
für Vogelkundige ein Paradies darstellt. Weitere Bewohner des Nationalparks,
zwischen Orellana und Pastaza, sind die Tagaeri- und Taromenani-Stämme,
deren Mitglieder – geschätzte 300 an der Zahl – im Einklang mit der
Natur leben. Diese ecuadorianischen Stämme des Amazonasgebietes bevorzugen
ein Dasein in völliger Isolation, weshalb sie urtümliche Kultur
von großer Relevanz aufweisen.
Zum Schutz dieses einzigartigen Ökosystems sowie den präkolumbinischen
Stämmen ist der Nationalpark Yasuní darauf bedacht, die Eingriffe
der Erdölunternehmen und die damit einhergehenden Probleme – wie
den Holztransport, die Grundwasserverschmutzung, die Besiedlung und die
damit einhergehenden sozialen Probleme, beispielsweise ökonomische
Verarmung, die Erkrankung der Einheimischen und Konflikte mit diesen –
abzuwähren. Die Regierung Ecuadors ist durch ihre ökonomische
Situation gezwungen, den Erdölunternehmen den Abbau des natürlichen
Rohstoffes zu erlauben. Diese sollen jedoch eine maximale Erhaltung der
Umwelt gewährleisten und zudem die Schutzzonen der Indígenas
respektieren, um das Fortleben der dort ansässigen Stämme, wie
beispielweise die der Huaorani, sicherzustellen. Seit vierzig Jahren wird
bereits Erdöl im Dschungel gefördert und die Folgen sind verheerend
– die Umweltzerstörung ist enorm, die Folgeschäden sind noch
lange nicht behoben und zudem führte es zur Ausrottung der indigenen
Völker Tetetes und Sansahuaris.
Das Ishpingo Tambucocha Tibutini-Gebiet (ITT) – ein Naturreservat mit
einer gewaltigen Biodiversität im ecuadorianischen Regenwald – wurde
zum Schutzgebiet ernannt. Dort sollen etwa 1 Milliarden Barrel Erdöl
lagern, die vor der Erschließung durch die Erdölunternehmen
geschützt werden sollen. Ein neuer bahnbrechender Vorschlag stammt
von dem Energieminister Alberto Acosta: er schlägt vor, dass dem
Land 30 Jahre lang von der internationalen Gemeinschaft die Hälfte
des Nettogewinns für das nicht-geförderte Erdöl gezahlt
werden – ungefähr 350 Millionen US-Dollar im Jahr. Dafür bietet
Ecuador keine CO2-Emission, Schutz der Artenvielfalt und der indigenen
Völker sowie den vom Regenwald produzierten Sauerstoff. Die geforderte
Summe soll von multilateralen Kreditgebern, Staaten, nichtstaatlichen
Organisationen, Unternehmen und auch Privatpersonen aufgebracht werden.
Privatpersonen sollten beispiels¬weise die Möglichkeit haben, nicht
¬gefördertes ITT-Erdöl zu kaufen. Dies stößt auf
Widerstand der Erdölunternehmen, so zieht es Petroecuador vor, auf
ökologisch verträgliche Ölförderungen zurückzugreifen.
Carlos Larrea Maldonado, Professor an der Universidad Andina Simón
Bolivar in Ecuador, Berater von Unicef und der Weltbank, weist daraufhin,
dass die Förderung des Erdöls im ecuadorianischen Amazonasgebiet
zur ökonomischen Verarmung der Region geführt hat. Er sieht
die Ausgleichszahlung für die Nicht-Förderung des Erdöls
als neuen Entwicklungsweg, um die Natur zu schützen und den Bewohnern
der Region die Möglichkeit zur Entwicklung zu geben. Umweltgruppen
und Indígena-Organisationen unterstützen bereits die Kampagne
„Fordern statt fördern“.
Wenn Sie den Nationalpark Yasuni mit seiner einzigartigen Flora und Fauna,
insbesondere das Vogelparadies, besuchen möchten, freuen
wir uns Ihnen bei Ihrer Reiseplanung behilflich sein zu dürfen.
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Kurz und bündig |
Ruinen
von Pumapungo
Da die Streitigkeiten um die Verwaltungshoheit über die Inkaruinen
von Ingapirca (nördlich der Stadt Cuenca gelegen) bereits lange anhalten,
wurde aus der Not die touristische Alternative der Ruinen von Pumapungo
(„Tor des Löwen“) neu entdeckt. Diese alt-inkaische Anlage befindet
sich im Zentrum Cuencas, direkt hinter dem Zentralbankgebäude. Es handelt
sich um eine religiöse Anlage, eine der ersten welche die Inka auf
heute ecuadorianischem Gebiet anlegten. Vorher befand sich hier eine Siedlung
der besiegten Cañari von denen auch heute noch Spuren zu sehen sind.
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4-Tagesmarsch für Land Zwischen 1000-2000 Angehörige der Awa Kultur marschierten vier Tage lang von ihren Ländern in der grünen Provinz Esmeraldas, im Nordwesten Ecuadors, in die Hauptstadt nach Quito, um ihre Rechte einzuklagen: 23.000 Hektar ihres Stammeslandes sollte ihnen aberkannt werden. Die meisten von ihnen hatten nur ihre shigra (Korb der mit einem Kopfband getragen wird) dabei und darin Honig und Zuckerwasser als Nahrung. Ihr Ziel ist es die Besitzrechte ihrer – ihrer Ansicht nach – ureigenen Ländereien übertragen zu bekommen. Sie weigern sich ihr Land mit afroecuadorianischen Einwanderern zu teilen, da dieses dann unweigerlich dem Holzabbau und der Anpflanzung von Öl-Palmen zum Opfer fallen würde. Nach vier Protest-Tagen wurden den Awa Besitzurkunden ausgehändigt.
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Restauration der Kirche San Francisco in Quito
30
Handwerker nehmen zur Zeit Restaurationsarbeiten in einem der wichtigsten
Bauwerke des 16. Jahrhunderts in Quito vor, der Kirche San Francisco. Dies
ist erforderlich, da Motten das Holz angegriffen haben. Der Tempel - eine
architektonische Ikone Iberoamerikas – hat bisher zwei Erdbeben überstanden.
Da die Kirche 200 Jahre nicht restauriert wurde, weist sie Risse in den
Bögen und gespaltene Balken auf. Das von Motten befallene Holz wird
mit einer chemischen Substanz behandelt, um die Stabilität sicherzustellen.
Die Kirche wird während der Restaurationsarbeiten für die Besucher
geöffnet bleiben, da die Arbeiten vier Jahre erfordern und befürchtet
wird, dass eine Schließung zum Ausbleiben der Besucher führen
würde.
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Flughafengebühr in Quito erneut gestiegen Die Ausreisesteuer des Flughafens in Quito wurde seit Februar vergangenen Jahres von der Korporation Quiport zum dritten Male erhöht. Seit dem 1. August 2007 beträgt die internationale Flughafenausreisesteuer US$ 40,80 (zuvor US$ 37,60), und steht damit an zweiter Stelle in ganz Südamerika, während die nationale Gebühr im Terminal Mariscal Sucre de Quito zur Zeit US$ 7,60 (vorher US$ 6,36) beträgt. Die steigende Flughafengebühr, die auf verstärkte Sicherheitsmaßnahmen – wie zusätzliche Kameras und Flughafenpersonal – zurückzuführen ist, ruft Kritik bei den Fluggesellschaften hervor. Diese sehen sich veranlasst die erhöhten Kosten auf die Reisende und die Frachttransporte zu übertragen, wodurch die Preise der nationalen Flugtickets steigen. Laut Aussage des Bürgermeister von Quito, Paco Moncayo, sollen mit den erhöhten Gebühren der neue internationale Flughafen von Quito (zur Zeit im Bau) finanziert werden.
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Unsere Partner |
Frühstücksbuffet in Vilcabamba
Neu
in Vilcabamba ist das Frühstücksbuffet der Hostería Izhcayluma.
In dieser einladenden Ferienanlage bekommen Sie nun jeden Morgen eine üppige
Auswahl geboten, um einen durchweg positiven Start in den Tag zu sichern.
Lassen Sie sich alle Zeit der Welt um an diesem ruhigen Ort auch Ihr Frühstück
– die wichtigste Mahlzeit des Tages – entsprechend zu genießen. Vilcabamba,
ein Ort zum Entspannen – ein Ort der Sie erwartet!
Auf unseren
Seiten finden Sie weitere Informationen zu dieser entspannenden Unterkunft.
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Mehr Zimmer im Hotel Hilton Colón Quito
Das
Hotel Hilton Colón Quito wird ab 2008 nicht nur mehr Zimmer sondern
auch erweiterte Nichtraucher-Zonen bieten. Die bisherigen „Hilton Guest
Rooms“ werden durch „Deluxe Rooms“ und „Luxury Suites“ ersetzt. Die Suiten
mit einer Größe zwischen 60-80 m˛ erhalten eine moderne Dekoration,
um das Wohlbefinden der Gäste zu garantieren.
Aber nicht nur die Zimmer, das gesamte Hotel wird ganz nach internationalen Hilton Standards umgestaltet. Eine exklusive Linie der Hilton-Kette weltweit, „La Source of Crab Tree & Evelyn“ sorgt auch in Quito in allen „Deluxe“-Zimmern für Komfort. Kehren Sie ein im Herzen Quito’s, direkt am Park El Ejido und dem größten Markt für Handwerkskunst der Stadt.
Auf
unserer Homepage finden Sie alle Informationen zum Hotel und können
direkt ein Zimmer buchen.
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Hacienda El Porvenir: Sonderprogramm zum Feiertag Am Tag der Unabhängigkeit Ecuador bietet Ihnen unser Partner am Cotopaxi – die Hacienda El Porvenir – gleich mehrere Angebote. So erhalten Sie 20% Ermäßigung auf Ihre zweite Freizeitaktivität, die Sie buchen – Ausflüge, zu Fuß, mit dem Mountainbike oder auf dem Rücken eines Pferdes. Bei Reitausflügen erhalten Sie zudem eine Stunde Verlängerung der Exkursion. Kommen Sie mit Ihren Kindern – bis 12 Jahre gibt es 40% Ermäßigung – und/oder Freunden – buchen Sie eine Exkursion und campen Sie umsonst.
Nutzen Sie die Angebote des Nationalfeiertages und genießen Sie das ecuadorianische Hochland rund um den majestätischen Cotopaxi.
Alle
Informationen zur Unterkunft und die Möglichkeit direkt zu reservieren
finden Sie auf unserer Seite.
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Huasquila Amazon Lodge lädt ein zum Nationalfeiertag Nur 4 Autostunden von Quito lädt Sie die Huasquila Amazon Lodge ein Ecuadors Amazonasgebiet kennenzulernen. Nutzen Sie das verlängerte Wochenende rund um den Feiertag und besuchen Sie die Lodge, welche Ihnen ein 3-Tages-Programm zum Sonderpreis von nur 107 USD bietet. Besuchen Sie Wasserfälle, Kichwa Gemeinden mit Shamanen, unternehmen Sie Nacht- und Dschungelwanderungen, lernen Sie eine Tierauffangstation, Petroglyphen, geheimnisvolle Höhlen, Kaimane und viele andere Tiere kennen. Es erwarten Sie auch Kayak- und Raftingabenteuer.
Wir übernehmen
gerne eine Reservierung für Sie und bieten Ihnen weitere Informationen.
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Regionen |
HOCHLAND: Der Schatz des Altar
„El
Altar“ versteckt in seiner unmittelbaren Umgebung einen Schatz und viele
Legenden ranken sich darum, welche die hier ansässigen Anwohner gerne
zum besten geben. Glaubt man diesen so befindet sich hinter den Lagunen
Estrellada und Verde eine Inkagoldmine, welche durch den Hügel Condorazo
geschützt ist.
Wenn man sich auf die Suche machen möchte, fährt man am besten
auf 3.400 Meter zur Ortschaft Inguisay - am Eingang des Nationalparks
Sangay - von wo aus es mit Pferden weiter geht durch eine neblige, regnerische
„Páramo“-Landschaft. Auf 3.800 Meter, am Wasserfall Negra Pagcha
beginnt die eigentliche Suche.
Nachts
werden dann Geschichten erzählt wie ein früherer Landherr Gold
aus der Höhle neben dem Wasserfall förderte. Nun sollte man
beim Plätschern des Wassers die Augen schließen, denn dann
spricht der Hügel im Traum zu einem in Form einer weißgekleideten
Person. Auf diese Art wurde auch der damalige Landherr gewarnt weiter
Gold zu holen, denn sonst würde er lebendig begraben werden. Deshalb
sandte er einen Sklaven in die Höhle, der keine Furcht hatte – seine
Seele hört man heute noch um Hilfe rufen.
Die Mine ist über steinerne Treppen zugänglich, was vermuten
lässt, das ihr Ursprung inkaisch ist – wäre die Mine ursprünglich
aus der Kolonialzeit, wäre sie einfacher zugänglich, vor allem
für Pferde.
Auch wenn Sie hier kein Gold finden – allein die Andenlandschaft, Rehe,
Lagunen, Frösche, Medizinpflanzen und Vögel auf dem Weg sind
Reichtum genug.
Wenn auch Sie sich auf die
Suche nach dem Schatz machen wollen, so helfen wir Ihnen gerne bei der
Reiseplaung weiter.
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GALÁPAGOS: Die Galápagos-Haifische
– Thema der aktuellen Nachrichten
Die
Gewässer des Galápagos-Archipels gelten als Schutzgebiet für
Haie, da sie für den Erhalt des einzigartigen Ökosystems von großer
Bedeutung sind. Sie sind in die Nahrungskette der Galápagos-Inseln
integriert und erfüllt eine bedeutende Rolle bei der natürlichen
Selektion, da ihre Beute die Schwachen und Kranken sind und sie damit einhergehend
zur Stärkung der zurückbleibenden Population beitragen. Der Rückgang
dieser Raubtierpopulation wirkt sich in direkter oder indirekter Form auf
die Organismen des Meeres aus. Dadurch wird das ökologische Gleichgewicht
in den Gewässern des Galápagos-Archipels gestört. Von allen
Arten, die im Galápagos-Archipel leben, standen 48 Prozent im Jahre
2002 auf der Roten Liste der UICN - Union Internacional para la conservacion
de la Naturaleza. In der genannten Liste sind drei von fünf Arten vertreten,
die überwiegend im Bereich der Galapagos-Inseln gesichtet wurden. So
der Tintonera, der in den Tiefen der Höhlen des Galápagos-Archipels
zu Hause ist und sich von Schalentieren und Kraken ernährt. Der Hammerhai
– das Emblem von Galapagos – ist überwiegend im Norden des Galápagos-Archipels
vertreten und in den spezifischen Zonen wie Corona del Diablo bei der Insel
Floreana oder Bucanero in Santiago. Der Galápagos-Haifisch ernährt
sich unter anderem von Seehunde, während die Walhaifische dagegen Pflänzlinge
konsumieren.
Grund für die steigende Bedrohung der Haifischbestände in den
Gewässern des Galápagos-Archipels ist das von Präsident
Rafael Correa außer Kraft gesetzte – seit 2004 bestehende – Verkaufsverbot
der Haifischflossen. Demnach dürfen Flossen gelagert, transportiert
und exportiert werden, die den Fischern als Beifang ins Netz gehen. Hauptabsatzmarkt
ist Asien, wo sie als Spezialität gelten und hohe Preise gezahlt werden.
Tierschützer befürchten, dass die Haifischfänge sich der
Kontrolle entziehen und eine Ausrottung der Spezies die Folge ist. Die Unesco
geht von einem Fang von 300.000 Haien pro Jahr in den Gewässern des
Galápagos-Archipels aus. Es wurden bereits mehr als 20.000 Haifischflossen
und 90.000 Seegurken beschlagnahmt sowie acht Personen verhaftet. Den illegalen
Haifischfängern drohen Haftstrafen von 1 bis 3 Jahren, diese können
aber durch das Zahlen von Kautionen aufgehoben werden. Die Polizei und die
Umweltorganisation unterzeichneten ein Abkommen zum Stopp des illegalen
Fangs und der Bekämpfung der Transporte im Galápagos-Archipel
– mit dem Ziel das gefährdete Ökosystem zu schützen und zusammen
gegen die Ausrottung auf Galápagos und anderen gefährdeten Gebieten
vorzugehen.
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KÜSTE: Ein Badeparadies der Shuar
Stuer
Entza (Heiße Wasser) ist ein Ort, der keiner Provinz angehört
und um den die Provinzen Azuay und Guayas sich nicht wirklich streiten.
Doch genau dort gibt es ein kleines Badeparadies, das man zum Beispiel
bei einer Fahrt Cuenca – Guayaquil wunderbar einplanen kann, da es unweit
dieser Strecke liegt. Hier gibt es Thermalquellen, denen heilende Wirkung
zugesagt wird, Schlammpackungen und Massagen.
Magie, Geheimnis und Zauber. Das Ambiente hier ist frisch und grün
und der Geruch nach Kakao und Kaffee erfüllt die Luft. Im Schatten
der Felsen erkennt man die Plantagen. Die Bäume sind voll reifer
Orangen. Vom kleinen Örtchen Jaime Roldós geht es den letzten,
kurzen Abschnitt über einen steinernen Weg. Direkt bei Ankunft hört
man das Echo des Gefälles der heißen Wasser und des Windes.
Die kleinen rustikalen Hütten der Einwohner riechen nach Holzfeuer.
Am Ende des Tals befinden sich drei Lagunen deren warmes Wasser direkt
aus dem vulkanischen Boden quellt.
Abgesehen
von einem reinen Badeausflug kann man hier auch geführte Wanderungen
unternehmen, zum Wasserfall von La Tuna. Auch werden hier typische, exotische
Mahlzeiten angeboten, in Bananenblatt gedünsteter Frosch, frittierte
Ameisen, uvm. und auf Wunsch heilt Sie ein Shamane mit Medizinpflanzen.
Nutzen Sie den schwarzen Schlamm für eine Packung gegen Muskelbeschwerden.
Die Landschaft, in der die Einheimischen auch ihre Nutzpflanzen, vor allem
Maniok, produzieren, bietet dem Gast Täler, Bäche, Berge, unterschiedliche
Vegetationen und Schluchten.
Wenn auch Sie das Badeparadies
der Shuar besuchen möchten, dann schreiben Sie uns eine E-Mail und
wir helfen Ihnen gerne bei der Organisation Ihrer Reise.
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Reisenotizen |
Ein aufregendes Wochenende im Bergnebelwald
Am
Samstag Mittag ging es mit zwei voll bepackten Autos nach Mindo – in den
Bergnebelwald. Auf der 2-stündigen Fahrt dorthin genossen wir die
Aussicht auf die nebelbedeckten Berge, welche die Straße säumten.
Am Wegesrand machten wir Rast und kehrten in eine Hütte ein, um uns
zu stärken. Es gab typische Gerichte Ecuadors: Maiskolben und Gemüsesuppe
mit Hühnchen. Am frühen Abend erreichten wir dann unsere Cabañas,
nachdem die Autos über den steinigen Pfad mit Schlaglöchern
rollten und wir kräftig durchgeschüttelt wurden. Die Cabañas
waren in eine grüne Oase eingebettet und in einiger Entfernung ragten
die Berge empor. In der Nähe rauschte der Bach und Kolibris flogen
auf der Suche nach dem süßen Saft der Pflanzen umher. Es versprach
zwei nette Tage in einer idyllischen Landschaft.
Die erste Attraktion des Tages war der Besuch des Schmetterlingshaus:
wir betraten es – die Schmetterlinge verweilten auf den Pflanzen und an
den Wänden, kaum einer flog. Gegen sechs Uhr wollten wir unseren
Augen nicht trauen, als die Luft plötzlich von den Schmetterlingen
erfüllt war. Sie wählten ihren Landeplatz auf den Besuchern
– manchmal bis zu sechs gleichzeitig. Die blaue Kappe eines Arbeitskollegen
schien sie besonders anzuziehen. Es war das reinste Spektakel. Abends
ging es dann mit der gesamten Mannschaft – Arbeitskollegen und Kindern
– in ein nettes Restaurant der Stadt. Während wir uns schließlich
nach dem Abendessen in den Hängematten ausruhten, tobten die Kinder
– drei an der Zahl – herum. Bevor es zu Bett ging wurde noch "Cuarenta"
– das berühmte Kartenspiel Quitos bzw. Ecuadors – gespielt.
Am nächsten Morgen erwartete uns ein köstliches Frühstück
im Freien und bei Sonnenschein. Erholt bestiegen wir die Autos und suchten
den Wasserfall – dies führte uns erneut über holprige Wege und
einen Bach, der quer über den Weg sprudelte. Wir schafften es mit
dem Auto hinüber, mussten dann aber feststellen, dass der Wasserfall
auf der anderen Seite des Flusses und in zwei Kilometer Entfernung in
entgegengesetzter Richtung lag. Deshalb beschlossen die Insassen des einen
Autos den Weg zu Fuß fortzusetzen und das andere Auto fuhr mit den
Kindern an Bord direkt dorthin.
Zunächst wurden wir in einer hölzernen Gondelkonstruktion über
den Bach befördert. Die Wanderung offenbarte sich als anstrengender
und länger als gedacht – ob es wirklich nur zwei Kilometer waren!?
Belohnt wurden wir mit einer faszinierenden Flora und Fauna. Schließlich
erreichten wir noch vor den anderen den Parkplatz – sie waren bei dem
falschen Wasserfall gelandet.
Wir stellten überrascht fest, dass wir noch lange nicht bei dem Wasserfall
angelangt waren – zwischen uns lag ein sehr steiniger und steiler Abstieg.
Unten erwartete uns der Wasserfall und die Leute tummelten sich im Gewässer.
Eine Brücke führte in die Mitte des Flusses – von dort aus stürzten
die Leute in die Tiefen des Gewässers. Wir betrachteten alles aus
sicherer Entfernung und zogen es vor in dem seichten Wasserlauf zu verweilen.
Erfrischt traten wir den Rückweg an, während die eine Gruppe
sich durch den Bergnebelwald schlug, stieg die andere Gruppe ins Auto.
Schließlich traten einige die Rückreise an und andere wagten
es auf Reifen flussabwärts über das steinige Flussbett zu gleiten
– ein Tubbing-Erlebnis von dreißig Minuten, bei dem völlig
nasse Kleidung garantiert war. Wir wurden zu unserem Auto zurückgebracht,
wo trockene Kleidung bereitlag. Es ging zurück zu unserer Unterkunft,
die Taschen wurden gepackt und dann traten wir die Rückfahrt nach
Quito an.
Mindo, immer eine Reise wert!
Wir stehen Ihnen mit Rat und
Tat zur Verfügung, wenn Sie den Bergnebelwald bei Mindo kennen lernen
möchten.
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Wussten Sie, ... |
..., dass die Shuar, Einwohner des ecuadorianischen Regenwaldes, 1809 an die
Küste kamen, um auf den Zuckerrohr-Plantagen zu arbeiten?
..., dass der Yasuní Nationalpark die größte Vogelartenvielfalt
des Planeten aufweist?
..., dass der junge Korallenbaum Dornen ausschlägt, um sich vor Raubtieren
zu schützen – ein Mechanismus der Defensive?
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Wir über uns... |
ecuadorline
ist der touristische Informationsdienst rund um Reisen nach Ecuador,
der von zahlreichen touristischen Unternehmen unterstützt und finanziert
wird. Unsere Arbeit dient sowohl den Produkten, wie auch dem Land selbst.
Unsere Serviceleistungen auf einen Blick:
- CallCenter in Deutschland: Tel.: 0851-7565644; Telefax: 0851-7565651
- Hilfe bei der Zusammenstellung von Rundreiseprogrammen info@ecuadorline.de
- Informationen zu Hotels, Lodges, Haciendas und Galapagosprogrammen
- Tipps für Reisen nach Ecuador mit vielen nützlichen Links
auf unserer Homepage www.ecuadorline.de
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Mit herzlichen Grüßen aus Quito,

I hre Bina Kreykenbohm
ecuadorline
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