|
ECUADORLINE |
![]() |
ECUADORLINE |
NEWSLETTER September 2005 |
||
|
Liebe Ecuador-Freunde,
wir möchten uns als erstes ganz herzlich bei allen Teilnehmern unserer kleinen Umfrage bedanken. Wer noch teilnehmen möchte, findet diese auf unserer Homepage. In dieser Ausgabe erfahren Sie etwas über das sehr interessante Rosenfarm-Projekt FLP– auf dieses Siegel können Sie auch in Deutschland bei Ihrem nächsten Rosenkauf achten und so einen wertvollen Beitrag zu mehr Umwelt- und Arbeitsschutz leisten. Wenn Sie in nächster Zeit eine Reise nach Ecuador planen, werden Sie in unseren Artikeln über Bergsteigen, den Richtlinien für den Galápagos - Nationalpark und den besonderen Angeboten unserer Partner wichtige Informationen finden. Wir wünschen Ihnen ein interessante Lektüre und freuen uns wie immer über Anregungen oder Kritik! Ihre Bina Kreykenbohm | |
|
| |
Sag mir woher die Rosen sind – FLP im Kampf gegen die Dornen des Blumengeschäfts Gleichberechtigung, Respekt vor jedem Einzelnen, Einhaltung der Menschenrechte, Schutz der Gesundheit sowie ein regelmäßiges Gehalt sind nur einige Punkte, die die Arbeit auf einer der FLP– Blumenfarmen auszeichnen. FLP steht für das Flower Label Program, ein Projekt, das sich für bessere Arbeitsbedingungen auf den Blumenfarmen Ecuadors einsetzt. Die in Quito arbeitende Entwicklungshelferin Randi Probst (Deutscher Entwicklungsdienst (DED)) hat sich dieser Aufgabe verschrieben und berichtet von den täglichen Herausforderungen im Kampf gegen unmenschliche Arbeitssituationen, unzureichende Löhne, Gesundheitsrisiken durch den Einsatz giftiger Pestizide sowie geringe Sozialauflagen auf vielen Blumenfarmen in Ecuador.
Das Besondere bei FLP ist die Zusammenarbeit zwischen vier Kammern. Als eingetragener Verein sind neben verschiedenen Menschenrechtsorganisationen, Gewerkschaften und dem deutschen Handel auch zum ersten Mal die Produzenten beteiligt und besitzen ein gleichwertiges Mitsprache- und Entscheidungsrecht. Unter anderem gehören feste Arbeitsverträge und Mutterschutz, geregelte Arbeitszeiten, Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit, Gewerkschaftsfreiheit, Gesundheits- und Arbeitsschutz, Kontrolle giftiger Pestizide sowie das Angehen gegen die Diskriminierung der Frau zu den Zielen des FLP- Projektes, die in den letzten Jahren bereits Früchte getragen haben. Die vornehmlich weiblichen Angestellten (60 - 70% Frauenanteil) können erst ab 18 Jahren eingestellten werden, zu den monatlichen 150 US-Dollar Gehalt kommen Versicherungsschutz sowie die tägliche Verpflegung hinzu. Ein obligatorischer Schwangerschaftstest vor Einstellung gilt für FLP - Betriebe nicht mehr, vielmehr garantiert der Arbeitsvertrag einen dreimonatigen Schwangerschaftsurlaub. Dies alles konnte sich Rocío Benitez während ihrer Arbeit auf einer Rosenf arm, auf der Sozial- und Umweltstandards mehr als klein geschrieben wurden, kaum erträumen. Keine festen Arbeitsverträge, unbezahlte Überstunden und gesundheitliche Schäden prägten den Alltag der 31 Jahre alten Mutter dreier Kinder. Heute kann sich die junge Frau über die Rosenpracht freuen, die auf ihrer neuen Arbeitsstelle, der FLP-Farm Galapagos Flores gezüchtet wird. Als Mitglied von FLP hat sich die Farm zur Einhaltung bestimmter Auflagen verpflichtet, unter deren Schutz Rocío Benitez heute steht.
Blumenfarmen des FLP müssen jederzeit mit externen, unangekündigten Kontrollen rechnen, denn das ist eine der Bedingungen, die FLP stellt. So wird sichergestellt, dass das Zertifikat FLP gleichbleibend hohe Qualität und gerechte Arbeitsbedingungen darstellt. Auf Grund einer Negativkampagne, die in Deutschland für Aufruhr sorgte, wurde 1996 das FLP – Projekt ins Leben gerufen. Heute befinden sich von den weltweit 56 Blumenfarmen 42 in Ecuador! Zu den Hauptbeschäftigungen von Randi Probst gehören Marketingaufgaben für den deutschen Markt, sowie der Gewinn neuer ecuadorianischer Blumenproduzenten für das auf zwei Jahre angelegte Kooperationsprojekt von DED und FLP. „Lukrativ für die Farmen soll die Arbeit sein und dabei Armut vermindert werden“, so die engagierte Entwicklungshelferin, die zu bewusstem Blumenkauf aufruft. Gern gibt Ihnen Randi Probst weitere Auskünfte über das Flower Label Program und die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Entwicklungsdienst und privatwirtschaftlichen Firmen. Die Internetseiten FLP sowie des Deutschen Entwicklungsdienstes informieren über weitere Details.
| |
Neue Tourismusformen – Gipfelstürmer in den Anden Chimborazo, Cotopaxi, Iliniza, Sangay, Altar..... die Liste der Berge und Vulkane in Ecuador ist lang und verheißungsvoll. In dieser Folge über die verschiedenen Tourismusformen wollen wir die Schönheit der ecuadorianischen Andenregion vorstellen und Tipps für Touren in Ecuador geben.
Die Gebirgsketten im Hochland Ecuadors sind etwa 700km lang, 100km breit und mit dem Chimborazo erreichen sie eine maximale Höhe von 6310m. Zerklüftete Täler, verzweigte Flussläufe und die berühmte Páramo – Landschaft mit einzigartiger Flora und Fauna kennzeichnen die interessanten Bergformationen. Die Vegetationsgrenze liegt bei etwa 4500m und das ewige Eis beginnt bei 5000m. Je nach Kondition, Können und Motivation ergeben sich für den wanderbegeisterten Besucher verschiedene Routen durch die zahlreichen Nationalparks Ecuadors. Eine wahre Herausforderung ist eine Gipfelbesteigung an einem der höchsten Berge der Anden. Hierzu gehören unter anderem der Chimborazo und der Cotopaxi (höchster aktiver Vulkan, 5897m). Nach einem anstrengenden Aufstieg bieten die schneebedeckten Krater der Vulkane einen atemberaubenden Anblick auf die umliegenden Berge und die ersten Sonnenstrahlen bringen den Vulkan zum Glitzern. Vor eine r Wanderung in den Höhen der Anden ist eine vorherige Akklimatisierung unabdingbar. Mindestens fünf Tage vor der großen Wanderung sollte man sich durchgehend auf einer Höhe von 2500m und mehr aufhalten, damit sich der Körper langsam an die Höhe gewöhnen kann.
Der Satz „Gehe niemals allein!“ ist in den Anden einer der wichtigsten Punkte, der unbedingt beachtet werden muss. Es gibt keine Bergwacht für den Notfall und in der dünnbesiedelten Region des Andenhochlandes ist es schwierig, Hilfe zu bekommen. Aus diesem Grund sollten Sie niemals eine Tour ohne professionelle Begleitung antreten. Unter anderem spielt auch das Wetter eine nicht zu vernachlässigende Rolle und ein erfahrener Bergführer garantiert ein sicheres, unvergessliches Erlebnis. Wenn Sie sich für eine Tour der ecuadorianischen Vulkane interessieren, schreiben Sie uns. Wir stellen Ihnen eine Route zusammen, die auf Ihre Wünsche und körperliche Verfassung angepasst wird. Besuchen Sie unsere Homepage und lesen Sie mehr über Bergsteigen und Klettern in Ecuador. Dämpfer für EU- Pläne für die Erhöhung der Zölle auf Bananen aus Lateinamerika Die Welthandelsorganisation (WTO) hat in dem jüngsten Kapitel des schier unendlich erscheinenden Bananenstreits am 01. August in Genf ein Machtwort gesprochen. Lateinamerikanische Länder, darunter Ecuador als einer der weltgrößten Bananenproduzenten, hatten vor einem Schiedsgericht der WTO gegen die EU geklagt und Recht bekommen. Die EU wollte ab dem Jahr 2006 die Importzölle auf Bananen von 75 € auf 230 € pro Tonne erhöhen.
Eine Anhebung würde jedoch nur für Bananen aus Südamerika gelten und nicht für andere Bananenexportländer wie Afrika oder die Karibik. Diese Länder sollten weiterhin einen erleichterten Zugang zum europäischen Bananenmarkt behalten. Ein Zollsatz von über 75 € würde aber den südamerikanischen Produzenten den Zugang zum EU – Markt versperren und die Preise in Deutschland stark in die Höhe treiben. Von der WTO wurde nun entschieden, dass es sich in diesem Fall um unzulässige Ungleichheit handelt. Weitere Uferpromenade in Guayaquil Die quirlige Küstenmetropole Guayaquil wird um eine Uferpromenade reicher. Im Osten der Stadt, in einem Vorort, der sich bislang überwiegend durch weniger sichere Straßenverhältnisse und Armut auszeichnet, entsteht zum Ende des Jahres eine 1200 Meter lange Uferpromenade, vergleichbar mit dem Malecón 2000. Die Kosten für das neue Projekt, das den Ortsteil fördern soll, betragen etwa 5 Millionen Dollar und werden von der Stadt getragen.
Bisher zieht der Malecón 2000 die meisten Touristen an und bietet Angebote für einen ganzen Tag. Besucher können in einem der Fast–Food–Restaurants essen gehen, sich auf den zahlreichen Bänken und Plätzen ausruhen und am Wasser entlang schlendern. Der „kleine Bruder“ soll nach seiner Fertigstellung ebenso gut besucht und zu einer wirklichen Alternative werden. Private Sicherheitsunternehmen werden die Gegend um die Uferpromenade schützen, so dass einem sicheren Ausflug nichts im Wege steht. Angehörige der Zápara-Gemeinschaft kämpfen um ihre Kultur Im Amazonasgebiet in Ecuador leben 1.120 Menschen der Zápara–Gemeinschaft. Diese haben nun eine Reihe von Aktionen gestartet, um die Identität ihrer Kultur zu erhalten. Dazu gehören Programme, die zur Bewahrung der Sprache beitragen, die Traditionen schützen, sowie Programme, die die Weitergabe von Jahrhunderte altem Wissen über Heilpflanzen unterstützen.
Am 18. Mai 2001 erklärte die UNESCO das Zápara–Dorf zum Kulturerbe und unterstützt die Gemeinschaft im Zeitraum von 2004 bis 2006 mit 200.000 Dollar. Weitere Hilfe erhält sie von den USA. Das Geld wird überwiegend für Verbesserungen im Gesundheits-, Bildungs- und Kommunikationssektor verwendet. Unter anderem wurden vier Satellitentelefone installiert, über die im Notfall Hilfe gefordert werden kann, beispielsweise bei Schlangenbissen.
| |
Haben Sie Lust auf ein einmaliges Dschungelabenteuer, mitten im Nirgendwo
und weit entfernt von jeglichem Alltagstrubel? Auf den Spuren der Waldbewohner
entdecken Sie zum Beispiel während einer Nachtregenwaldwanderung die
ökologischen Vielfalt von Kapawi! In der entlegenen Regenwald- Ecolodge
lernen Sie Ökotourismus auf einmalige Art und Weise kennen. Zusammen
mit der Achuar- Gemeinde können Sie die Chance wahrnehmen, in das Leben
im Amazonasgebiet einzutauchen. Beachten Sie bitte unser Special
für September.
| |
REGENWALD: Ein Quak auf den Ochsenfrosch – der „Rana toro“ aus Ecuador erobert die Welt Mit einem exotischen Exportprodukt kann Ecuador nunmehr seit zwölf Jahren auf dem internationalen Feinschmeckermarkt aufwarten. Damals begann das Ochsenfroschgeschäft in dem kleinen Städtchen Zamoro in der Provinz Zamora–Chinchipe im Süden des Amazonasgebietes. Bis heute folgten 20 weitere Froschzuchtbetriebe in der Regenwaldregion Ecuadors, Asociación de Ranicultores nennt sich die vor acht Jahren gegründete Züchtervereinigung.
Auf direktem Wege gehen die quakenden Amphibien an Restaurants in der Umgebung oder aber hinaus in die weite Welt. Kurioserweise gehören Chinarestaurants in den Vereinigten Staaten zu den wichtigsten Kunden, die auf den ecuadorianischen Frosch gekommen sind. Etwa 3.000 Schenkel werden jährlich in die USA geliefert, 10.000 sind es in der EU, die „French Cuisine“ lässt grüßen! Ein Kilogramm Froschfleisch kostet in Ecuador um die zwei US-Dollar, exportiert werden sie für etwa zehn US-Dollar. Zwischen 300 und 500 Kilogramm des „Rana toro“ verlassen jede Woche Zamora-Chinchipe. Jahrelange Erfahrung und verbesserte Ausbildungsbedingungen der „Froscheltern“ sorgen für Spitzenqualität. Während der Aufzucht der Kaulquappen sind sauberes Wasser sowie das Verhindern von Stress besonders wichtig, um den plötzlichen Froschtod zu vermeiden. Am liebsten fühlt sich der Nachwuchs bei einer Wassertemperatur von 27° C. Da die
Züchtung einfach und in nur wenig Zeit abläuft, können sich
die Produzenten in kurzen Abständen auf ihre Exportgewinne freuen.
Aber nicht nur die Ochsenfrösche ziehen als Delikatesse aus dem Regenwald in die Welt, besonders groß ist auch das medizinische Interesse an weiteren Froscharten des Amazonasgebietes. Bisher ist nur ein Bruchteil der vielversprechenden Wirkstoffe, die die Frösche in sich tragen, bekannt. In ihrer natürlichen Umgebung eigentlich als Schutzvorrichtung gegen Feinde gedacht, leisten die Froschsekrete große Dienste bei der Herstellung von Antibiotika sowie blutdrucksenkender und blutverdünnender Substanzen. Auch die eher kaum beachtete Fertigung von Froschlederprodukten weist Potential auf. Seien Sie kein Frosch und machen Sie sich selbst ein Bild von den grünen Regenwaldbewohnern! Besser als auf dem Teller, nämlich in freier Natur kommen Sie sicher auf den richtigen Urwaldgeschmack. Lernen Sie das tropische Leben während einer Nachtregenwaldwanderung kennen. Wir empfehlen Ihnen dafür Sacha Lodge, Casa del Suizo, Yuturi–Lodge sowie Kapawi Ecolodge & Reserve. KÜSTE: Agua Blanca – ein Ort voller Kontraste Mitten im Machalilla Nationalpark in der Provinz Manabí liegt der kleine Ort Agua Blanca, nur 5 Kilometer von dem Fischerstädtchen Puerto López entfernt. Hier findet sich eine Fülle an archäologischen Ausgrabungsstätten und Museen, die dem Besucher die Kultur der Manteños (Angehörige der Manta-Kultur) näher bringen. Die Manta–Kultur existierte von etwa 500 – 900 n.Chr. und Seefahrer dieser Gemeinschaft reisten in ihrer Blütezeit vermutlich bin nach Mexico.
Agua Blanca war bis zur Entdeckung archäologischer Fundstücke ein unbekanntes und unscheinbares Dorf im Hinterland der ecuadorianischen Küstenregion und das Leben verlief in ruhigen Bahnen. Doch mit dem Auffinden erster Stücke vor etwa 20 Jahren wurden auch die Besucher zahlreicher und heute ist der Ort Anziehungspunkt für Touristen, die sich für die alte Manta–Kultur interessieren. Einer der einschneidendsten Funde war die Entdeckung einer ganzen Manteño-Siedlung unter den Hügel des Ortes Agua Blanca. Hier wurden Urnen und über 600 Steinkonstruktionen gefunden, die interessante Aussagen über das damalige Leben geben. Nicht nur für geschichtlich Interessierte eignet sich Agua Blanca als Reiseziel, sondern auch für Leute, die sich sportlic h betätigen wollen. Die leichten Steigungen und Abfahrten entlang der Küste bieten sich für Mountainbike–Touren an.
Sowohl in Agua Blanca direkt befinden sich zahlreiche Ausgrabungsstätten als auch in der nahen Umgebung. Besichtigungen und Museumsbesuche können so mit kleinen Wanderungen durch die trockenen, tropischen Wälder verbunden werden, bei denen man von singenden Vögeln begleitet wird. In den umliegen Weihern gibt es Museen, in denen man sich über Musikinstrumente, Keramikkunst, aber auch die besondere Flora und Fauna des Küstenhinterlandes informieren kann. Ein Rundgang in Agua Blanca ist wie ein Eintauchen in eine längst vergangene Epoche, so ursprünglich wirkt dieser Ort. Neben den Erinnerung an die Vergangenheit, befindet sich der Ort jedoch auch mitten in der Gegenwart und genau diese Zusammenspiel von Alt und Neu macht ihn so interessant. Als Ausgangpunkt für Besuche nach Agua Blanca empfiehlt sich die Hostería Mandala in Puerto Lopez oder die Hostería LaBarquita in Puerto Rico, beide direkt am Meer gelegen. Für nähere Informationen über Agua Blanca wenden Sie sich bitte an uns, wir würden uns freuen, Ihnen weiterhelfen zu können. GALÁPAGOS: Richtlinien zur Bewahrung des berühmten Archipels
Die Charles Darwin Foundation hat zum Schutz von Galápagos einen
Verhaltenskodex herausgegeben, an den sich alle Besucher der ozeanischen
Inseln vulkanischen Ursprungs zu halten haben. Seit der Ankunft des gleichnamigen
englischen Forschers im Jahre 1835 wurde das perfekt eingespielte Gleichgewicht
zwischen Tier- und Pflanzenwelt vom Menschen immer wieder beeinflusst. Die
Einhaltung folgender Regeln soll den Archipel vor Negativeinflüssen
bewahren: Zu den wichtigsten Punkten gehört der Respekt vor dem empfindlichen Ökosystem, ganz besonders vor den zutraulichen Tieren. Das Berühren und Füttern ist strengstens untersagt. Viele Jungtiere, die einen fremden Geruch an sich tragen, werden von ihren Eltern verstoßen. Ein „Zufüttern“ von menschlicher Seite stört die Tiere in ihrem natürlichen Verhalten und würde eine einschneidende Veränderung in dem Gleichgewicht zwischen Tier und Umwelt bewirken. Tiere dürfen nicht aufgeschreckt werden, ganz besonders bei nistenden Vögeln ist dies ein wichtiger Punkt. Verlassen die Eltern auch nur kurz das Nest, ist der Nachwuchs gefährdet. Es darf kein lebendiges oder totes Material mitgenommen oder von einer Insel zur nächsten transportiert werden. Hierbei ist besondere Vorsicht auf den Sand zu legen. Nach jedem Inselbesuch müssen die Schuhe gereinigt werden, denn jede Insel hat ihr eigenes Ökosystem. Mit dem Sand könnten Pflanzensamen und Insektenlarven von einer Insel zur nächsten transportiert werden, was die dortige Vegetation empfindlich stören kann. Das Mitnehmen von Tieren und Pflanzen von den Inseln, ebenso wie das Mitbringen von Lebensmitteln auf die Inseln ist strengstens untersagt. Ein einzelner Apfelkern könnte einen Baum wachsen lassen. Dieser ist aber nicht auf den Inseln beheimatet und würde das Ökosystem negativ verändern.
Um die Inseln so zu bewahren wie sie sind, müssen die Besucher auf den ausgewiesenen Wegen bleiben, es darf nichts in Felsblöcke geritzt werden und der Müll muss unbedingt wieder mit ans Festland genommen werden. Das Rauchen ist auf den Inseln verboten. Auf den meisten Schiffen gibt es speziell ausgeschilderte Raucherbereiche, jedoch darf eine Zigarettenkippe niemals ins Meer geworfen werden. Während der Ausflüge auf den Inseln werden die Besucher ständig von einem Naturführer begleitet, der auch für die Einhaltung der Regeln verantwortlich ist. Jeder Einzelne kann mit seinem Verhalten zum Erhalt oder zum Verfall des einmaligen Naturwunders beitragen! Wollen auch Sie die verzauberten Inseln kennenlernen? Besuchen Sie unsere Homepage und lesen Sie mehr zu den Inseln. Unvergessliche Aufenthalte bieten die Schiffe Tip Top II und Tip Top III. Schreiben Sie uns, wenn Sie weitere Informationen benötigen.
| |
Lagunen, Lamas und dünne Luft (Hannah Schneckenburger, Altshausen) Zahlreiche
Aktivitäten bieten sich bei einem Besuch der Stadt Cuenca im Süden
Ecuadors. Für den dritten Tag unseres Aufenthaltes hatten wir einen
Ausflug in den Nationalpark El Cajas geplant. Dieser liegt etwa 40 Kilometer
von Cuenca entfernt. Morgens um 8 Uhr wurden wir von einem Bus abgeholt,
der uns bis auf etwa 4000m Höhe brachte. In Begleitung unseres Guides
Carlos machten wir uns auf den Weg zu einer kleinen Erhebung.
Wir fingen an ganz normal aufzusteigen, doch schon nach 5 Schritten musste
man eine kleine Verschnaufpause einlegen, denn die Luft ist so dünn,
dass man nur ganz langsam laufen kann. Auf unserem Weg sahen wir Lamas,
die uns bis auf wenige Meter näher kommen ließen und Carlos erklärte
uns verschiedene Pflanzen des Hochlands. Auf dem kleinen Berg angekommen,
hatten wir einen phantastischen Blick über kleine Lagunen die in den
verschiedenen Tälern eingebettet sind. Danach stand ein Rundgang um
einige Lagunen an, bei dem wir auch einen außergewöhnlichen Wald
besichtigten. Die Landschaft ist einzigartig und auf den ersten Blick entdeckt
man nicht so viel, doch mit den Erklärungen unseres Guides lernten
wir zahlreiche Pflanzen und Tiere kennen. Der Rundgang dauerte etwa 2 Stunden
und danach aßen wir in einem Restaurant, von wo aus man einen wunderschönen
Blick über den Park hatte. Nachmittags waren wir wieder zurück
in Cuenca, etwas durchgefroren wegen des starken Windes und mit einem leichten
Sonnenbrand, da man die Sonnenstrahlung auf dieser Höhe viel zu sehr
unterschätzt. Bei einem leckeren Eisbecher ließen wir die Eindrücke
Revue passieren und freuten uns auf den nächsten, ebenso ereignisreichen
Tag.
| |
|
..., dass eine einzige Zigarette, die ins Wasser geworfen wird, bis zu 5 Gallonen
Wasser verschmutzen kann?
| |
ecuadorlineist der touristische Informationsdienst rund um Reisen nach Ecuador, der von zahlreichen touristischen Unternehmen unterstützt und finanziert wird. Unsere Arbeit dient sowohl den Produkten, wie auch dem Land selbst.Unsere Serviceleistungen auf einen Blick: - CallCenter in Deutschland: Tel.: 0851-7565644; Telefax: 0851-7565651 - Hilfe bei der Zusammenstellung von Rundreiseprogrammen info@ecuadorline.de - Informationen zu Hotels, Lodges, Haciendas und Galapagosprogrammen - Tips für Reisen nach Ecuador mit vielen nützlichen Links auf unserer Homepage www.ecuadorline.de - Organisation und Durchführung von Pressereisen - Bildarchiv Falls Sie Anregungen und Vorschläge für unseren Newsletter haben, freuen wir uns über Ihre e-mail. | |
|
Mit herzlichen Grüßen aus Quito, |