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NEWSLETTER APRIL 2005


Liebe Ecuadorfreunde,
diesen Monat möchten wir Sie gerne in die mythische Welt der Bergnebelwälder, im Speziellen die der Provinz Esmeraldas, entführen. Zahlreiche Wasserfälle, die exotisch anmutende Natur und die vielen hier lebenden Vogelarten machen einen Ausflug - abseits der bekannten touristischen Routen - zu einem besonderen Erlebnis.

So unbeschwert sind die weiteren Themen nicht: neben den Problemen, die die Garnelenzucht in so großem Stil mit sich bringt, möchten wir auch über die internen politischen Probleme Ecuadors berichten. Galápagos ist hier leider schon wieder ein Thema.
Wenn Sie schon immer wissen wollten, wie "Ein Tag ohne Schatten" aussieht, dann lesen Sie doch unseren Reisebericht. Sie haben auch ein interessantes Erlebnis während einer Ecuadorreise gemacht? Wir veröffentlichen es gerne in einem unserer nächsten Newsletter.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und freuen uns wie immer über Anregungen oder Kritik.
Ihre Bina Kreykenbohm

UNSERE THEMEN:
Top Thema Aus den Regionen
Legenden und Mythen in der exotischen Vegetation Esmeraldas HOCHLAND: Der neue Lebensstil Riobambas kam mit dem Zug
Kurz & Bündig REGENWALD: Der Napo-Fluss lädt zum Rafting ein
Garnelen - Gaumenschmaus - Teil 4 unserer Serie über die Exportprodukte Ecuadors GALÁPAGOS: Wenig Kontrolle über Anzahl der Inselbesucher
Kakao aus Ecuador: Einer der beliebtesten weltweit Reisenotizen
Der Streik der Arbeiter im Gesundheitssektor geht weiter Mein Tag ohne Schatten
Unsere Partner Wussten Sie, ...
Erholung und Abenteuer warten auf Sie - unsere weiterhin gültigen Specials Wir über uns

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 TOP THEMA

Legenden und Mythen in der exotischen Vegetation Esmeraldas

Die Provinz Esmeraldas liegt - noch weitgehend vom Tourismus unerschlossen - an der Nordküste Ecuadors. In dieser exotischen, geheimnisvollen Gegend stoßen wir auf traumhafte Strände, magische Nebelwälder und gewaltige Wasserfälle inmitten der beeindruckenden Vegetation. Hier liegt vieles noch im Verborgenen und wartet darauf, von dem staunenden Besucher entdeckt zu werden.
Einer der entdeckungswerten Nebelwälder ist der Chuchubí- Nebelwald, nicht weit von den beiden Dörfern Alto Tambo und Durango entfernt. Die Bewohner dieser Gegend wurden durch die nahgelegenen Nebelwälder zu jeder Menge Legenden und Mythen inspiriert, die bis heute über Generationen weitergetragen werden und noch immer nicht in Vergessenheit geraten sind.

Das Zirpen der Grillen begrüßt alle Besucher auf ihrem Weg zu den Wasserfällen im Nebelwald. Als erstes entdecken wir den Piguambí - Wasserfall, der auch "Cascadas de las Payas" (Wasserfälle der Truthennen) genannt wird. Hier lassen sich die Truthennen zur Nistzeit nieder. Dieser friedliche Ort entführt Sie in die geheimnisvolle Welt der Wasserfälle, deren Plätschern einen besonderen Zauber erahnen lässt. Weiter auf dem Weg durch den Nebelwald sehen wir die Koboldswasserfälle, die auch den Namen "Biringo" tragen. Der Sage nach sei ein Kobold häufig an dieser Stelle, um hier ein Bad zu nehmen und die Herzen junger, alleinstehender Frauen zu gewinnen. Und das völlig unbekleidet, wie es die Einheimischen erzählen. Deshalb gehen auch heute noch viele junge Frauen aus dieser Gegend nur in Begleitung an diesen Ort, damit der Kobold kein Auge auf sie werfen, geschweige denn etwas anderes im Schilde führen kann.
Eine andere Legende der Bewohner besagt, dass "Tunda" hier manchmal zum Vorschein kommen soll. Dieses mystische Wesen lebt im Urwald, bleibt aber die meiste Zeit gänzlich unsichtbar, dadurch dass es sich mit dem und seinen Blättern und Büschen vereinigt. Nur manchmal verwandelt "Tunda" sich in einen Menschen, um die Dorfbewohner zu erschrecken, wenn es sich wiederum in das hinterhältige, tierartige Wesen zurückverwandelt.

Die Klimaunterschiede des Wald sind spürbar und wechseln von heiß über humid bis kalt. Die einmalige und großartige Vielfalt der Flora und Fauna versetzt auf ein Neues ins Staunen, denn jede landschaftliche Abwechslung überrascht mit neuen Reizen. Verführt von der einzigartigen Schönheit und dem Reichtum der Natur genießen wir den Anblick exotischer Blumen wie die farbenreichen Bromelien. Wir hören Tierstimmen und Urwaldlaute, wie die der Tukane, Papageien, Affen um uns herum und sehen viele Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum wie etwa Eichhörnchen, Schlangen oder kleine Eidechsen.
Die nächste Attraktion, die auf uns wartet, ist der Schmetterlingswasserfall, in dessen Umgebung eine Vielzahl von gewaltigen Schmetterlingen und blauen Libellen leben. Ein perfekter Ort für ein Bad unter dem Wasserfall und eine kleine Ruhepause. Hier sind unzählige Vögel munter zwitschernd unterwegs und bieten mit ihren bunten Federkleidern tolle Fotomotive. Inmitten surrender Insekten und allerlei endemischer Tierarten werden die über Generationen weitergegebenen Mythen beinahe Wirklichkeit, denn in dieser Atmosphäre kann man sich gut vorstellen, dass die geheimnisvollen Legenden der Einheimischen real werden könnten.

Links:
Sollten Sie an weiteren Informationen über die Provinz Esmeraldas im Norden Ecuadors interessiert sein, kontaktieren Sie uns bitte jederzeit.

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 KURZ & BÜNDIG

Garnelen - Gaumenschmaus - Teil 4 unserer Serie über die Exportprodukte Ecuadors

Ein relativ neuer, aber zunehmend wichtigerer Wirtschaftszweig Ecuadors ist die Garnelenzucht. Ecuador konnte inzwischen internationalen Status als zweitwichtigster Exporteur von Zuchtgarnelen erreichen. Neben einer wachsenden Fangzahl von Thunfisch, Makrelen und Sardinen werden jährlich um die 135.000 Tonnen Garnelen in Aufzuchtbecken vor allem in der Region des Golfes von Guayaquil großgezogen. Gegenwärtig werden für die Garnelenproduktion um die 178.000 Hektar der Küstenstrecke genutzt. Angelegt werden die Zuchtbecken dort, wo ursprünglich Mangrovenwälder den natürlichen Lebensraum unzähliger Meeresbewohner darstellen. Als Brut- und Aufzuchtgebiet vieler Seevögel, Fisch- und Krebsarten spielen die Mangrovenwälder eine wesentliche Rolle im weltweiten marinen Ökosystem. Auf Grund der fortlaufend neuangelegten Garnelenzuchtbecken werden jedoch jedes Jahr tausende Hektar abgeholzt. Am Boden abgelagerte Stoffe verschlechtern die Wasserqualität so sehr, dass viele der Becken jahrelang ungenutzt bleiben müssen.

Soziale Konflikte bleiben in den Garnelenzuchtgebieten nicht aus, da neben den unzähligen Fischern auch die Züchter auf den Shrimps- Farmen unter den Konsequenzen der Monokultur leiden. Versprach der anfängliche Garnelenboom Mitte der 80er Jahre den Züchtern das schnelle und sichere Geld, wurden in der Zwischenzeit jedoch Naturlandschaft und Lebensgrundlage vieler Menschen vernichtet. Neben einem dramatischem Rückgang des Garnelenexportes haben die Züchter mit niedrigen Preisen, geschwächten Garnelenbeständen und ausgelaugten Böden zu kämpfen.
Doch es gibt auch Anlass zur Hoffnung. Neue Umweltschutzprogramme versuchen den Teufelskreis zu durchbrechen und bauen auf Nachhaltigkeit auf dem angeschlagenen Garnelenmarkt. Ein Zusammenspiel von Land- und Wasserwirtschaft in der Region wird inzwischen von vielerlei Seite angestrebt, um das einmalige Ökosystem zu erhalten und gleichzeitig eine gewinnbringende Garnelenzucht zu gewährleisten.

Links:
Um mehr über Umweltschutzprogramme in der Region zu erfahren, lesen Sie über die Ökofarm Bahía und ihre Arbeitstechniken. Wenn Sie gern Garnelen und sonstige Meerestiere frisch vor Ort genießen möchten, empfehlen wir Ihnen einen Aufenthalt in Guayaquil: im Hotel Oro Verde Guayaquil, im Hilton Colon Guayaquil Hotel, im Unipark Hotel, in Manta und Umgebung: im Hotel Cabañas Balandra, in der Hostería Mandála, in der Hostería La Barquita oder in der Provinz Machala im Hotel Oro Verde Machala.

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Kakao aus Ecuador: Einer der beliebtesten weltweit - FOTO Schokotafel?

Mit den wirtschaftlichen Veränderungen des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Ecuador zum international größten Produzenten und Exporteur von Kakao. Im Laufe der Jahre spezialisierte sich das Land auf die Produktion von aromatischem Kakao (eine besondere Sorte) und wurde dadurch zum größten Hersteller weltweit. Der ecuadorianische Kakao wird vor allem auf Grund seiner hohen Qualität von Schokoladenliebhabern in unzähligen Ländern geschätzt. Jedes Jahr sind es 170.000 Tonnen des aromatischen Kakaos, die produziert werden. Damit wird eine Anbaufläche von 243.059 Hektar in Anspruch genommen. Der Umsatz beträgt um die 170 Millionen Dollar und ist damit eine überaus wichtige Einnahmequelle für das Land. Mittlerweile versucht Ecuador auch neue Märkte, die an dem süßen Exportartikel interessiert sind, zu erschließen. Vor allem Indien, China, Russland und die neuen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union gehören zu den potenziellen Wirtschaftspartnern.

Europa ist der weltweit größte Konsument von Kakaoprodukten, etwa 50 Gramm verschiedenster brauner Köstlichkeiten werden dort pro Person täglich verzehrt. Dabei hat Deutschland an der Weiterverarbeitung zu den unterschiedlichen Erzeugnissen, die auf den internationalen Märkten ihre Abnehmer finden, einen Anteil von zehn Prozent. Diese gewinneinbringenden Tatsachen sind für Ecuador Ermutigung genug, die Kakaoproduktion sowie die bisher bestehenden Wirtschaftsbeziehungen weiter fort zuführen und sogar zu intensivieren.
Wenn Sie also nächstes Mal in einen Schokoriegel beißen, denken Sie daran, dass er möglicherweise aus dem besonders reichen und einzigartig schmeckenden Aroma-Kakao Ecuadors gefertigt wurde.

Links:

Um mehr über Ecuadors Exportartikel Kakao zu erfahren, besuchen Sie die spanischsprachige Internetseite: www.sica.gov.ec/cadenas/cacao/docs/historia_cacao.htm.
Bitte zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, wenn Sie daran denken, Ecuador einen Besuch abzustatten. Auch für weitere Informationen sind wir gerne für Sie da und helfen bei Fragen aller Art.

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Der Streik der Arbeiter im Gesundheitssektor geht weiter

Die Situation im ecuadorianischen Gesundheitsbereich ist äußerst kritisch, da die notwendige finanzielle Unterstützung der Regierung für Hilfsmittel fehlt. Tausende von Ärzten, die in den öffentlichen Krankenhäusern des Landes arbeiten, streiken seit über einem Monat auf Grund der verheerenden Zustände an ihren Arbeitsplätzen. Höhere Gehälter werden gefordert, jedoch ist das für solche Vorhaben im Regierungsetat vorgesehene Geld viel zu wenig. Die Summe reicht nicht annähernd aus, um alle Notwendigkeiten der öffentlichen Krankenhäuser abzudecken. Einige der Krankenhäuser haben nicht einmal die grundlegende medizinische Ausstattung, um Patienten in der Notfallaufnahme zu versorgen. Außerdem stehen tatsächliche Bezahlung im Gesundheitssektor und berufliche Qualifikation vieler Ärzte und Pflegekräfte in keinerlei Verhältnis. Einige von ihnen sind gezwungen, einen weiteren Arbeitsplatz anzunehmen, um ein ausreichendes Einkommen für einen respektablen Lebensstandard zu verdienen.

Momentan müssen 1668 öffentliche Krankenhäuser und Gesundheitszentren geschlossen bleiben, da um die 25.000 Ärzte aus dem öffentlichen Gesundheitssektor an den Streiks beteiligt sind. Das Ziel der immer wieder stattfindenden Streiks ist es, der Regierung die Bedürfnisse im angeschlagenen Gesundheitsbereich ins Bewusstsein zu rufen. Ebenso soll auf die fehlenden Hilfsmittel, die für die Versorgung der Bevölkerung notwendig sind, aufmerksam gemacht werden. Möglicherweise ist jetzt die Zeit gekommen in der die verantwortliche Regierung beginnen muss, über das Gesundheitssystem Ecuadors und dessen Verbesserungen nachzudenken.

Links:

Mehr Informationen über dieses und weitere Themen erhalten Sie jederzeit bei Ecuadorline.

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 UNSERE PARTNER

Erholung und Abenteuer warten auf Sie - unsere weiterhin gültigen Specials

Wenn Sie Lust auf ein spannendes Regenwaldabenteuer haben, dann kommen Sie in die Kapawi Eco Lodge and Reserve. Nützen Sie die Lastminute Angebote, die nun auch bis Juli gelten, bei denen sowohl Unterkunft, Mahlzeiten als auch geführte Touren mit inbegriffen sind. +++ Ein besonderes Paket für Verliebte gibt es in der über 350 Jahre alten Hacienda Cusin. Genießen Sie dieses Flitterwochen-Special, das ausgezeichnete Essen, sonstige Aktivitäten und andere Überraschungen. +++ Die Bellavista Cloud Forest Reserve, weniger als 2 Stunden von Quito entfernt, hebt sich durch eine einzigartige Artenvielfalt in Flora und Fauna hervor. Profitieren Sie von den speziellen Paketen, die das ganze Jahr für Sie zur Verfügung stehen. +++ Das Hotel Oro Verde Guayaquil ist ein idealer Ausgangspunkt für die Besichtigung der größten Stadt Ecuadors. Informieren Sie sich über die Sonderpreise, die Ihnen das Hotel anbietet. +++

Links:
Für diese speziellen Angebote sind wir Ihnen gerne bei der Reservierung behilflich und geben Ihnen weitere Tipps zur Planung Ihrer Reise. Kontaktieren Sie uns.

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 AUS DEN REGIONEN

HOCHLAND: Der neue Lebensstil Riobambas kam mit dem Zug

Zum ersten Mal erreichte der heute touristisch viel genutzte Zug nach Riobamba den bis dahin relativ wenig beachten Ort dank der "Quito-Guayaquil- Eisenbahngesellschaft" im Jahr 1905. Dieses Ereignis brachte der Stadt einen völlig neuen Lebenswandel mit den dazugehörigen Veränderungen.
Von nun an konnten zum Beispiel die hier in Riobamba gewonnen Ernteerträge an die Küste transportiert werden, was der Stadt enorme Entwicklungen bescherte. Auf große Teile des Gewinnes wollten dabei auch wohlreichende Familien aus Guayaquil, den Vereinigten Staaten, Deutschland, aus der Schweiz, Frankreich, England, Kolumbien, China oder etwa aus Syrien nicht verzichten. Viele Firmen ließen sich deshalb hier nieder, um von die vielen Vorteilen dieser vielversprechenden Stadt zu profitieren. Die meisten Denkmäler und sonstigen Gebäude Riobambas, damals von den Handelsfamilien gebaut, werden heute wie ein Schatz gehütet. Die prachtvollen Villen und Wohnsitze der Geschäftsleute aus der ganzen Welt prägen das gesamte Stadtbild. Im Süden von Riobamba zum Beispiel haben die Levi-Hill Brüder ihr eigenes kleines Beverly Hills entworfen, wo sich heute eine Vielzahl von Baudenkmälern befinden.

Eine ganz besondere Art, die einmalige Landschaft Ecuadors mit all ihren Reizen zu erleben, bietet die Zugfahrt ab Riobamba Richtung Süden. Auf den Zugdächern erleben die Besucher dieses einmalige Abenteuer, der direkte Fahrtwind ist dabei immer hautnah zu spüren.

Links:
Wenn Sie mehr über Riobamba erfahren und einen Besuch abstatten möchten, kontaktieren Sie uns gern. Wir empfehlen Ihnen hier einen Aufenthalt in der Hostería Abraspungo.

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REGENWALD: Der Napo-Fluss lädt zum Rafting ein

Ein großes Spektrum an überwältigender Natur wird durch den Napo - Fluss, der sich durch den Regenwald Ecuadors erstreckt, erschlossen. Beeindruckende Wassermassen strömen in der atemberaubenden Landschaft durch Schluchten, entlang an faszinierenden Naturschauplätzen. Dieses kleine Stückchen Paradies lädt den Besucher auf eine Reise auf dem Wasser ein. Auf den Stromschnellen des Napo-Flusses wird das Abenteuer Rafting wahr. Als eine der bestgeeignetsten Gegenden für die Schlauchbootfahrt auf dem Wildwasser gehört der Napo- Fluss zu den international am höchst eingestuften Orten, um dieses Erlebnis einmal selbst auszuprobieren.

Aber Rafting ist hier nicht die einzige Attraktion. Die enorme Vielfalt von Pflanzen und Tieren wie etwa der Jaguar, der Puma oder der Tapir versetzen alle Besucher in Staunen, die das Glück haben, diese selten gewordenen Tiere in freier Natur zu sehen. Die exotische Atmosphäre lädt dazu ein, die in den Tiefen des fast unbewohnten Regenwaldes verborgenen Schätze zu entdecken. Allerdings ist er nicht vollkommen menschenleer, denn hier haben die Touristen die Möglichkeit, mit den in Flussnähe lebenden Einheimischen in Kontakt zu kommen und von ihnen mehr über den Regenwald und seine Geheimnisse zu erfahren.

Links:
Sollten Sie interessiert an einem solch spannenden Regenwaldabenteuer sein, schicken Sie uns bitte eine e-mail. Wir und unsere Partner vor Ort freuen uns darauf, Sie begrüßen zu dürfen. Besonders empfehlen wir Ihnen einen Aufenthalt in der Yuturi Lodge, der Sacha Lodge oder der Casa del Suizo, um sich nach einem ereignisreichen Tag hier im Amazonasgebiet auszuruhen.

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GALÁPAGOS: Wenig Kontrolle über Anzahl der Inselbesucher

Die Galapagos-Inseln gehören zu den größten Touristenattraktionen Ecuadors. Neben der beeindruckenden Landschaft fasziniert vor allem die einzigartige Artenvielfalt alle Besucher dieses Archipels. Jedoch steigt mit jedem Jahr die Besucheranzahl auf den Inseln. Deshalb sind derzeit viele Umweltschutzgruppen um den Schutz von Flora und Fauna der Galapagos-Inseln besorgt. Im Jahre 2004 waren insgesamt 68.316 ausländische und 30.515 aus dem Inland stammende Touristen auf den Inseln, um Zeuge dieses einmaligen Naturschauspiels zu werden. Dabei darf nicht vergessen werden, dass diese Zahlen beinahe die vom Gesetz geregelte Grenze von 100.000 Besuchern jährlich erreicht. Zu Schwierigkeiten kann es vor allem kommen, wenn eine Vielzahl der Touristen gleichzeitig dieselben Besucherstandorte erreicht.

Glücklicherweise ist allen Beteiligten sehr viel am Erhalt der einzigartigen Inseln gelegen. Viele der Reiseanbieter passen ihre Routen den entsprechenden Bedingungen an, damit die Inseln nicht überfüllt sind. Somit haben die Touristen die Möglichkeit, die überwältigende Landschaft und den einmaligen Tierreichtum zu genießen. Mit Hilfe dieser Maßnahmen kann ein Gleichgewicht von nachhaltigem Tourismus und Naturschutz geschaffen werden.

Links:
Wenn Sie mehr über die einzigartigen Galapagos-Inseln erfahren und vielleicht schon bald selbst die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt bestaunen möchten, helfen wir Ihnen gern jederzeit weiter. Besonders wohlfühlen werden Sie sich im Hotel Casa de Marita auf der Insel Isabela oder auch im Grand Hotel Lobo de Mar auf der Insel Santa Cruz, das mit dem Kreuzfahrtschiff M/D Galápagos Shark zusammenarbeitet. Auch weitere Kreuzfahrtschiffe mit erstklassigem Komfort und Service an Bord können wir Ihnen empfehlen: die Tip Top II oder die Tip Top III.

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 REISENOTIZEN

Mein Tag ohne Schatten (aufgezeichnet von Iris Wöbking, Ulm)

Jeder Tag hat 24 Stunden? Das dachte ich auch - bis ich zur "Mitte der Welt" kam, um diesem Irrtum auf den Grund zu gehen. Genauer bemessen sind es nämlich nur 23 Stunden und 56 Minuten. Wo die fehlenden vier Minuten geblieben sind, merken wir allerdings nicht, weil es sie quasi nicht gibt!
Aber heute, am 21. März, und hier an der "Mitad del Mundo" (Mitte der Welt) zeigt uns die astronomische Steinuhr entlang der Äquatorlinie die vollen 24 Stunden an. Etwa 22 Kilometer nördlich von Quito befindet sich das Dorf San Antonio und damit "La Mitad del Mundo". Besucher aus aller Welt bestaunen hier täglich die physikalischen Kuriositäten des nullten Breitengrades. Aber heute ist ein besonderer Tag, der Tag ohne Schatten. Zumindest für einige Minuten während der Mittagszeit. Dann, wenn die Sonne senkrecht über dem Äquator im Zenit steht, ist der Schattenwurf so gut wie Null.

Die Einheimischen scheinen nicht allzu viel Notiz von diesem besonderen Ereignis zu nehmen, ich und die anderen Besucher dafür umso mehr. Den Geburtstag des neuen Sonnenjahres erlebt man ja schließlich nicht all zu häufig - und sich selbst in der Mittagssonne ohne Schatten auch nicht. Bereits auf dem Weg zum Museum Solar Inti Nan merke ich, "da stimmt doch was nicht" beziehungsweise "da fehlt doch was". Ja richtig, mein ständiger Begleiter wird von Minute von Minute kleiner, bis er schließlich kaum noch zu sehen ist.
"Feliz año solar!" ruft unser Gruppenführer Manolo um Punkt 12 Uhr auf der Steinuhr und begrüßt damit das neue Sonnenjahr. Etwas verwirrend, weil meine Uhr bereits 12.15 Uhr anzeigt. Aber die folgenden Erklärungen verdeutlichen dieses einmalige Naturereignis, das nur wenige Minuten dauert. Heute braucht die Erde länger für ihre tägliche Reise, weil die Sonne senkrecht über der Äquatorlinie steht, und die Erde somit einen weiteren Weg zu beschreiten hat als an den restlichen 364 Tagen.
Viele Besucherfragen sind von Manolo zu beantworten, denn so ganz einleuchtend sind diese Kuriositäten der Natur nicht immer. Nicht ohne Grund bedarf es großnamiger Physiker wie Coriolis, um beispielsweise das Wasserphänomen zwischen Nord- und Südhalbkugel zu erklären. Während das Wasser sich beim Ablassen in der Badewanne auf der nördlichen Erdhalbkugel gegen den Uhrzeiger und auf der südlichen Erdhalbkugel im Uhrzeigersinn dreht, fließt das Wasser hier am Äquator senkrecht ab. Ebenso faszinierend unser Gewichtsverlust von einem Kilogramm an der Äquatorlinie. Hinzu kommt, dass wir an diesem sogenannten Energiepunkt weniger Kraft haben. Umso stärker dagegen fühlt sich der kanadischer Besucher aus unserer Gruppe, als es ihm gelingt, ein Ei auf einem befestigten Nagel senkrecht balancieren zu lassen. Dafür gibt´s ein Zertifikat des Museums als Auszeichnung und zur Erinnerung an diesen besonderen Tag. Ein anderer Höhepunkt unserer Führung ist die moderne Sonnenuhr in Form einer Lupe. Mit Hilfe der einbrechenden Sonnenstrahlen kann Papier millimetergenau zum Brennen gebracht werden. Das beobachten wir unter Staunen und Schwitzen, denn genauso senkrecht wie die Sonne heute steht, so heiß brennt sie auch auf uns herunter.

Wie gut, dass nach einem so ereignisreichen Tag die kommende Nacht wegen der "Tag und Nachtgleiche" gleichlang sein wird. Da bleibt ein bisschen mehr Zeit zum Ausruhen. Nicht allerdings für unsere Erde, die wandert weiter bis zum 21. Juni, um den nördlichsten Punkt zu erreichen bis es dann bis zum 21. September wieder zurückgeht. Zurück heißt es auch für mich, aber nicht ganz so weit. Quito reicht erst mal, und ich setze mich in den Bus in die nahgelegene Großstadt, in der kaum jemand etwas von diesem einmaligen Naturphänomen mitgekriegt hat. Dort angekommen, ist mein Schatten auch wieder da, und alles geht seinen normalen (Sonnen)gang weiter.

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Ihre Reiseberichte oder andere Anfragen schicken Sie bitte an info@ecuadorline.de. Vielen Dank!

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 WUSSTEN SIE...?

... dass Garnelen in ihrer Wachstumsphase ihren Panzer kurz vor Vollmond abwerfen und deswegen Vollmondnächte die beste Erntezeit für die Schalentiere sind?

... dass Erdöl, der Hauptexportartikel Ecuadors, nach alten Chroniken zu Folge zu medizinischen Zwecken eingesetzt wurde?

... dass von den 4,1 Millionen Tonnen Bananen, die in der EU jährlich konsumiert werden, 79.9642 Tonnen vom Hauptbananenexporteur Ecuador stammen?

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 WIR ÜBER UNS

ecuadorline
ist der touristische Informationsdienst rund um Reisen nach Ecuador, der von zahlreichen touristischen Unternehmen unterstützt und finanziert wird. Unsere Arbeit dient sowohl den Produkten, als auch dem Land selbst.

Unsere Serviceleistungen auf einen Blick:
- Kontaktbüro in Deutschland: Tel.: 0851-7565644; Telefax: 0851-7565651
- Hilfe bei der Zusammenstellung von Rundreiseprogrammen: info@ecuadorline.de
- Informationen zu Hotels, Lodges, Haciendas, Sprachschulen und Galápagosprogrammen
- Tipps für Reisen nach Ecuador mit vielen nützlichen Links auf unserer Homepage www.ecuadorline.de
- Organisation und Durchführung von Pressereisen
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Falls Sie Anregungen und Vorschläge für unseren Newsletter haben, freuen wir uns über Ihre e-mail.

Für weitere Informationen, Tipps beim Zusammenstellen von Peruprogrammen oder Kontakten zu unseren Partnerunternehmen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Besuchen Sie auch den touristischen Informationsservice für Peru www.peruline.de und für Bolivien www.bolivialine.de.

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Mit herzlichen Grüßen aus Quito,

Ihre Bina Kreykenbohm
ecuadorline
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