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ECUADORLINE |
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NEWSLETTER APRIL 2005 |
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Liebe Ecuadorfreunde, So unbeschwert sind die weiteren Themen nicht: neben den Problemen, die
die Garnelenzucht in so großem Stil mit sich bringt, möchten
wir auch über die internen politischen Probleme Ecuadors berichten.
Galápagos ist hier leider schon wieder ein Thema. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und freuen
uns wie immer über Anregungen oder Kritik.
Legenden und Mythen in der exotischen Vegetation Esmeraldas
Garnelen - Gaumenschmaus - Teil 4 unserer Serie über die Exportprodukte Ecuadors
Kakao aus Ecuador: Einer der beliebtesten weltweit - FOTO Schokotafel?
Europa ist der weltweit größte Konsument von Kakaoprodukten,
etwa 50 Gramm verschiedenster brauner Köstlichkeiten werden dort
pro Person täglich verzehrt. Dabei hat Deutschland an der Weiterverarbeitung
zu den unterschiedlichen Erzeugnissen, die auf den internationalen Märkten
ihre Abnehmer finden, einen Anteil von zehn Prozent. Diese gewinneinbringenden
Tatsachen sind für Ecuador Ermutigung genug, die Kakaoproduktion
sowie die bisher bestehenden Wirtschaftsbeziehungen weiter fort zuführen
und sogar zu intensivieren.
Der Streik der Arbeiter im Gesundheitssektor geht weiter
Momentan müssen 1668 öffentliche Krankenhäuser und Gesundheitszentren geschlossen bleiben, da um die 25.000 Ärzte aus dem öffentlichen Gesundheitssektor an den Streiks beteiligt sind. Das Ziel der immer wieder stattfindenden Streiks ist es, der Regierung die Bedürfnisse im angeschlagenen Gesundheitsbereich ins Bewusstsein zu rufen. Ebenso soll auf die fehlenden Hilfsmittel, die für die Versorgung der Bevölkerung notwendig sind, aufmerksam gemacht werden. Möglicherweise ist jetzt die Zeit gekommen in der die verantwortliche Regierung beginnen muss, über das Gesundheitssystem Ecuadors und dessen Verbesserungen nachzudenken.
Erholung und Abenteuer warten auf Sie - unsere weiterhin gültigen Specials
HOCHLAND: Der neue Lebensstil Riobambas kam mit
dem Zug
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| Links: |
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Wenn Sie mehr über Riobamba erfahren und
einen Besuch abstatten möchten,
kontaktieren Sie uns gern. Wir empfehlen Ihnen hier einen
Aufenthalt in der Hostería
Abraspungo.
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Ein
großes Spektrum an überwältigender Natur wird durch
den Napo - Fluss, der sich durch den Regenwald Ecuadors erstreckt, erschlossen.
Beeindruckende Wassermassen strömen in der atemberaubenden Landschaft
durch Schluchten, entlang an faszinierenden Naturschauplätzen.
Dieses kleine Stückchen Paradies lädt den Besucher auf eine
Reise auf dem Wasser ein. Auf den Stromschnellen des Napo-Flusses wird
das Abenteuer Rafting wahr. Als eine der bestgeeignetsten Gegenden für
die Schlauchbootfahrt auf dem Wildwasser gehört der Napo- Fluss
zu den international am höchst eingestuften Orten, um dieses Erlebnis
einmal selbst auszuprobieren.
Aber Rafting ist hier nicht die einzige Attraktion. Die enorme Vielfalt von Pflanzen und Tieren wie etwa der Jaguar, der Puma oder der Tapir versetzen alle Besucher in Staunen, die das Glück haben, diese selten gewordenen Tiere in freier Natur zu sehen. Die exotische Atmosphäre lädt dazu ein, die in den Tiefen des fast unbewohnten Regenwaldes verborgenen Schätze zu entdecken. Allerdings ist er nicht vollkommen menschenleer, denn hier haben die Touristen die Möglichkeit, mit den in Flussnähe lebenden Einheimischen in Kontakt zu kommen und von ihnen mehr über den Regenwald und seine Geheimnisse zu erfahren.
| Links: |
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Sollten Sie interessiert an einem solch spannenden
Regenwaldabenteuer sein, schicken
Sie uns bitte eine e-mail. Wir und unsere Partner vor Ort
freuen uns darauf, Sie begrüßen zu dürfen. Besonders
empfehlen wir Ihnen einen Aufenthalt in der Yuturi
Lodge, der Sacha
Lodge oder der Casa
del Suizo, um sich nach einem ereignisreichen Tag hier im
Amazonasgebiet auszuruhen.
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Die
Galapagos-Inseln gehören zu den größten Touristenattraktionen
Ecuadors. Neben der beeindruckenden Landschaft fasziniert vor allem
die einzigartige Artenvielfalt alle Besucher dieses Archipels. Jedoch
steigt mit jedem Jahr die Besucheranzahl auf den Inseln. Deshalb sind
derzeit viele Umweltschutzgruppen um den Schutz von Flora und Fauna
der Galapagos-Inseln besorgt. Im Jahre 2004 waren insgesamt 68.316 ausländische
und 30.515 aus dem Inland stammende Touristen auf den Inseln, um Zeuge
dieses einmaligen Naturschauspiels zu werden. Dabei darf nicht vergessen
werden, dass diese Zahlen beinahe die vom Gesetz geregelte Grenze von
100.000 Besuchern jährlich erreicht. Zu Schwierigkeiten kann es
vor allem kommen, wenn eine Vielzahl der Touristen gleichzeitig dieselben
Besucherstandorte erreicht.
Glücklicherweise ist allen Beteiligten sehr viel am Erhalt der einzigartigen Inseln gelegen. Viele der Reiseanbieter passen ihre Routen den entsprechenden Bedingungen an, damit die Inseln nicht überfüllt sind. Somit haben die Touristen die Möglichkeit, die überwältigende Landschaft und den einmaligen Tierreichtum zu genießen. Mit Hilfe dieser Maßnahmen kann ein Gleichgewicht von nachhaltigem Tourismus und Naturschutz geschaffen werden.
| Links: |
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Wenn Sie mehr über die einzigartigen Galapagos-Inseln
erfahren und vielleicht schon bald selbst die faszinierende Tier-
und Pflanzenwelt bestaunen möchten, helfen
wir Ihnen gern jederzeit weiter. Besonders wohlfühlen
werden Sie sich im Hotel
Casa de Marita auf der Insel Isabela oder auch im Grand
Hotel Lobo de Mar auf der Insel Santa Cruz, das mit dem Kreuzfahrtschiff
M/D Galápagos Shark zusammenarbeitet. Auch weitere
Kreuzfahrtschiffe mit erstklassigem Komfort und Service an Bord
können wir Ihnen empfehlen: die Tip
Top II oder die Tip
Top III.
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Jeder
Tag hat 24 Stunden? Das dachte ich auch - bis ich zur "Mitte der
Welt" kam, um diesem Irrtum auf den Grund zu gehen. Genauer bemessen
sind es nämlich nur 23 Stunden und 56 Minuten. Wo die fehlenden
vier Minuten geblieben sind, merken wir allerdings nicht, weil es sie
quasi nicht gibt!
Aber heute, am 21. März, und hier an der "Mitad del Mundo"
(Mitte der Welt) zeigt uns die astronomische Steinuhr entlang der Äquatorlinie
die vollen 24 Stunden an. Etwa 22 Kilometer nördlich von Quito
befindet sich das Dorf San Antonio und damit "La Mitad del Mundo".
Besucher aus aller Welt bestaunen hier täglich die physikalischen
Kuriositäten des nullten Breitengrades. Aber heute ist ein besonderer
Tag, der Tag ohne Schatten. Zumindest für einige Minuten während
der Mittagszeit. Dann, wenn die Sonne senkrecht über dem Äquator
im Zenit steht, ist der Schattenwurf so gut wie Null.
Die Einheimischen scheinen nicht allzu viel Notiz von diesem besonderen
Ereignis zu nehmen, ich und die anderen Besucher dafür umso mehr.
Den Geburtstag des neuen Sonnenjahres erlebt man ja schließlich
nicht all zu häufig - und sich selbst in der Mittagssonne ohne
Schatten auch nicht. Bereits auf dem Weg zum Museum Solar Inti Nan merke
ich, "da stimmt doch was nicht" beziehungsweise "da fehlt
doch was". Ja richtig, mein ständiger Begleiter wird von Minute
von Minute kleiner, bis er schließlich kaum noch zu sehen ist.
"Feliz año solar!" ruft unser Gruppenführer Manolo
um Punkt 12 Uhr auf der Steinuhr und begrüßt damit das neue
Sonnenjahr. Etwas verwirrend, weil meine Uhr bereits 12.15 Uhr anzeigt.
Aber die folgenden Erklärungen verdeutlichen dieses einmalige Naturereignis,
das nur wenige Minuten dauert. Heute braucht die Erde länger für
ihre tägliche Reise, weil die Sonne senkrecht über der Äquatorlinie
steht, und die Erde somit einen weiteren Weg zu beschreiten hat als
an den restlichen 364 Tagen.
Viele
Besucherfragen sind von Manolo zu beantworten, denn so ganz einleuchtend
sind diese Kuriositäten der Natur nicht immer. Nicht ohne Grund
bedarf es großnamiger Physiker wie Coriolis, um beispielsweise
das Wasserphänomen zwischen Nord- und Südhalbkugel zu erklären.
Während das Wasser sich beim Ablassen in der Badewanne auf der
nördlichen Erdhalbkugel gegen den Uhrzeiger und auf der südlichen
Erdhalbkugel im Uhrzeigersinn dreht, fließt das Wasser hier am
Äquator senkrecht ab. Ebenso faszinierend unser Gewichtsverlust
von einem Kilogramm an der Äquatorlinie. Hinzu kommt, dass wir
an diesem sogenannten Energiepunkt weniger Kraft haben. Umso stärker
dagegen fühlt sich der kanadischer Besucher aus unserer Gruppe,
als es ihm gelingt, ein Ei auf einem befestigten Nagel senkrecht balancieren
zu lassen. Dafür gibt´s ein Zertifikat des Museums als Auszeichnung
und zur Erinnerung an diesen besonderen Tag. Ein anderer Höhepunkt
unserer Führung ist die moderne Sonnenuhr in Form einer Lupe. Mit
Hilfe der einbrechenden Sonnenstrahlen kann Papier millimetergenau zum
Brennen gebracht werden. Das beobachten wir unter Staunen und Schwitzen,
denn genauso senkrecht wie die Sonne heute steht, so heiß brennt
sie auch auf uns herunter.
Wie gut, dass nach einem so ereignisreichen Tag die kommende Nacht wegen der "Tag und Nachtgleiche" gleichlang sein wird. Da bleibt ein bisschen mehr Zeit zum Ausruhen. Nicht allerdings für unsere Erde, die wandert weiter bis zum 21. Juni, um den nördlichsten Punkt zu erreichen bis es dann bis zum 21. September wieder zurückgeht. Zurück heißt es auch für mich, aber nicht ganz so weit. Quito reicht erst mal, und ich setze mich in den Bus in die nahgelegene Großstadt, in der kaum jemand etwas von diesem einmaligen Naturphänomen mitgekriegt hat. Dort angekommen, ist mein Schatten auch wieder da, und alles geht seinen normalen (Sonnen)gang weiter.
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... dass Garnelen in ihrer Wachstumsphase ihren Panzer kurz vor Vollmond abwerfen und deswegen Vollmondnächte die beste Erntezeit für die Schalentiere sind?
... dass Erdöl, der Hauptexportartikel Ecuadors, nach alten Chroniken zu Folge zu medizinischen Zwecken eingesetzt wurde?
... dass von den 4,1 Millionen Tonnen Bananen, die in der EU jährlich konsumiert werden, 79.9642 Tonnen vom Hauptbananenexporteur Ecuador stammen?
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Mit herzlichen Grüßen aus Quito,
Ihre Bina Kreykenbohm
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