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NEWSLETTER MÄRZ 2005


Liebe Ecuadorfreunde,
in dieser Ausgabe unseres Newsletters wollen wir Ihnen die Galápagos-Inseln von einer anderen Seite vorstellen, nämlich als Zielscheibe einer Auseinandersetzung zwischen Naturschützern und den Bewohnern dieses einzigartigen Archipels, im Besonderen Fischern. Wie das Ganze ausgeht, ist leider noch ungewiss, wir hoffen, zugunsten der schützenswerten Tier- und Pflanzenwelt.

Um Meerestiere dreht es sich auch in unserem Artikel über die Küstenregion, allerdings in schon landestypisch zubereiteter Form als köstliche Spezialität. Und da wir schon beim Thema Tiere sind: Wo Sie einem Tapir in freier Wildbahn begegnen können und worauf dieser sich schon besonders freut, lesen Sie im Bericht einer Reisenden in den Regenwald.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und freuen uns darauf, Sie auf der ITB in Berlin begrüßen zu können.
Ihre Bina Kreykenbohm

UNSERE THEMEN:
Top Thema Angebote für Erholungssuchende und Abenteurer
Fischer auf den Galápagos-Inseln wollen eine neue Form des Fischens legalisieren Aus den Regionen
Kurz & Bündig KÜSTE: Ein Paradies für Liebhaber von Meeresfrüchtespezialitäten
Erdöl, Exportgut Nummer 1 - Teil 3 unserer Serie über die Exportprodukte Ecuadors HOCHLAND: Paredones: wenig bekannte Kultstätte der Inka
Die Europäische Union bestätigt erneut ihr Vorhaben, auf Import-Bananen eine Steuer von 230 Euro zu erheben Reisenotizen
Unsere Partner Mein Paradies: der Regenwald
NEU: Hacienda Leito - Eine Oase des Friedens Wussten Sie, ...
NEU: Tropic - Journeys in Nature Wir über uns
Verbringen Sie Ostern in Ecuador?  

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 TOP THEMA

Fischer auf den Galápagos-Inseln wollen eine neue Form des Fischens legalisieren

Auf den Galápagos-Inseln ist Fischen nur unter strikter Kontrolle bezüglich Fischarten, Fangmenge und Fangtechniken erlaubt. Seit einigen Jahren bereits jedoch wird starker Druck auf das Galápagos Meer-Reservat ausgeübt: Rogelio Guaycha, Präsident der Vereinigung der Fischerkooperativen auf den Galápagos, ist der Meinung, dass die Gemeinschaft von der Entwicklung der "Palangre" - einer neuen Fangtechnik mit langer Leine und an ihr befestigten mehreren weiteren Leinen mit Angelhaken - durch die erzielbaren höheren Einkommen nur profitieren könne. Außerdem würde dies die Auswirkungen des Fischfangs an der Küste der Inseln erheblich reduzieren und so die kleinen Fischer wettbewerbsfähiger machen.

Studien des Galápagos Nationalparks und der Charles Darwin Station zeigen, dass der Gebrauch dieses "Hochleistungs-Fanggeräts" enormen Einfluss auf das Ökosystem Galápagos hat, wird doch mit dieser Technik rücksichtslos alles gefangen, was mit der Palangre in Berührung kommt, eingeschlossen Seelöwen, Haie und Wasservögel.
Auf den Inseln bringt der Kampf zwischen Erhaltung der fragilen Umwelt und den Bedürfnissen der Bewohner die endemischen Arten, die mittels dieser - bisher illegal angewandten Fangtechnik - ausgerottet zu werden drohen, in Gefahr, zum Beispiel die Seegurke. Einige Umweltschutzorganisationen haben eine Kampagne zum Schutz des Unterwasserlebens der Galápagos ins Leben gerufen und werden von einer breiten Öffentlichkeit, so auch der Presse, massiv unterstützt. Sie haben außerdem Vorträge in Schulen organisiert, um die Schüler über die enormen Gefahren der Legalisierung dieser neuen Form des Fischens zu informieren.

Nichtsdestotrotz sind sich alle Ecuadorianer der Bedeutung der Galápagos-Inseln bewusst, dieses einzigartigen Archipels, das Charles Darwin zu seiner Evolutionstheorie inspiriert hat. Jetzt ist es an der Zeit, die richtigen Prioritäten auf den Inseln zu setzen.

Links:
Lernen Sie dieses einigartige Archipel kennen - wir organisieren gern für Sie eine Kreuzfahrt auf den Yachten Tip Top II und III oder einen Hotelaufenthalt auf Santa Cruz im Hotel Lobo de Mar oder der Insel Isabela im Hotel La Casa de Marita! Kontaktieren Sie uns, wenn Sie weitere Fragen haben.

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 KURZ & BÜNDIG

Erdöl, Exportgut Nummer 1 - Teil 3 unserer Serie über die Exportprodukte Ecuadors

Ecuadors Exportgut Nummer 1 ist das Erdöl, das durch die Entdeckung großer Vorkommen im Oriente, im Amazonasgebiet östlich der Andenkette, zu Beginn der 70er Jahre für einen regelrechten Wirtschaftsboom sorgte und Ecuador zum zweitgrößten Erdölexporteur Südamerikas machte. Bereits 1911 gab es ein Bohrloch an der Küste, und auch vorher schon war das Öl bei den Indígenas bekannt - erzählen doch alte Chroniken von einer schwarzen Flüssigkeit, die aus der Erde kam und zu medizinischen Zwecken eingesetzt wurde.

Die Fördermenge hat sich seitdem verhundertfacht, und heute macht das "schwarze Gold" 50% des Gesamtexportvolumens des Landes aus, obwohl es Mitte der 80er Jahre durch den Verfall des Rohölpreises und ein schweres Erdbebens zu einem wirtschaftlichen Zusammenbruch kam. Zahlreiche private Ölfirmen haben vom Staat Förderrechte erhalten, und ein Netz von Förderkonzessionen durchzieht das ecuadorianische Amazonastiefland von der Provinz Sucumbios im Norden über die Provinzen Francisco de Orellana und Napo bis nach Pastaza.
Aber auch hier gilt: "Es ist nicht alles Gold, was glänzt": Die Erdölvorkommen befinden sich in einem der artenreichsten Regionen der Welt, und die Auswirkungen der Ölförderung sind unübersehbar. Primärer Regenwald wurde abgeholzt, Ökosysteme zerstört, und die Menschen, größtenteils Indígenas, leiden unter der alles beherrschenden Öl-Politik, die ihren Lebensraum zerstört. Immer mehr Gemeinden entschließen sich zum Protest, so zum Beispiel die Sarayacu (siehe Newsletter März 2005). Auch internationale Umweltschutzorganisationen setzen sich dafür ein, dass dieses einzigartige Gebiet nicht weiter unter der Ausbeutung der Ölreserven leiden muss.

Links:
Wenn Sie den Regenwald erkunden möchten, empfehlen wir Ihnen einen Aufenthalt in der Kapawi Eco Lodge, in der Yuturi Lodge, in der Sacha Lodge oder in der Casa del Suizo. Wir geben Ihnen gerne weitere Informationen.

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Die Europäische Union bestätigt erneut ihr Vorhaben, auf Import-Bananen eine Steuer von 230 Euro zu erheben

Lateinamerika exportiert 3 Millionen Tonnen in die Europäische Union (EU), in der jedes Jahr 4,1 Tonnen konsumiert werden. Im Jahr 2004 hat Ecuador mit 799.642 in die EU exportierten Tonnen die weltweit größte Menge geliefert. In den letzten Jahren hat die ecuadorianische Wirtschaft von steuerlichen Vorteilen profitiert, die die importierenden Länder u.a. in dem Abkommen von Doha (1997) vereinbart haben. Ab Januar 2006 will die EU allen lateinamerikanische Ländern eine Steuer von 260 Euro pro Tonne Bananen auferlegen. Mit diesem hohen Tarif sollen die ebenfalls bananenexportierenden ex-europäischen Kolonien in Afrika, der Karibik und am Pazifik geschützt werden, die sonst mit den Verkaufskonditionen lateinamerikanischen Ländern nicht mehr konkurrieren können.

In Ecuador sind über 160.000 Hektar Land, vor allem an der Küste, für den Bananenanbau kultiviert und mehr als eine Million Ecuadorianer arbeiten direkt oder indirekt im Bananenexport. Wenn die Steuer der EU wirklich zum Tragen kommt, werden viele kleinere Farmen Arbeiter entlassen oder gar schließen müssen. In einem Land wie Ecuador besteht die Gefahr, dass dieser wichtige und florierende Wirtschaftszweig zum Erliegen kommt. Die Präsidenten der betroffenen lateinamerikanischen Länder haben eine Deklaration verfasst, in der sie die EU bitten, die Höhe der Steuer noch einmal zu überdenken.

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 UNSERE PARTNER

Neu bei ecuadorline: Hacienda Leito - Eine Oase des Friedens

Wer sich in koloniale Zeiten zurückversetzen lassen möchte, als man an den Ufern des Patate-Flusses nach dem legendären Schatz der Inka suchte, der sollte sich einen Aufenthalt in der Hacienda Leito nicht entgehen lassen. Inmitten unberührter Natur befindet sich diese idyllisch gelegene, ehemalige Jesuiten-Mission. Komplett restauriert bietet sie eine perfekte Kombination aus Eleganz und Tradition.

Die Hacienda Leito ist nur 3 Stunden von Quito entfernt gelegen, eingebettet in das Tal des Patate und direkt im Llangantes Nationalpark. Hier kann man die Natur genießen und sich von Köstlichkeiten, zubereitete aus Früchten und Gemüse aus dem eigenen Garten, rundum verwöhnen lassen.
Von hier aus lassen sich zahlreiche Ausflüge unternehmen: Ausritte zu Pferd, Rafting, ausgedehnte Wanderungen, Besucher der Städte Puyo und Baños, Radtouren zu den Wasserfällen der Umgebung und vieles mehr. Die Hacienda Leito bietet für jeden etwas: Abenteurer und Romantiker, Erlebnishungrige oder Erholungssuchende.

Links:
Eine ideale Möglichkeit, die Hacienda und die faszinierende Landschaft der Provinz Tungurahua kennen zu lernen, bietet das attraktive Oster-Arrangement während der Semana Santa: Übernachten Sie drei Nächte und zahlen Sie nur zwei. Wir informieren Sie gern detailliert!

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Neu bei ecuadorline: Tropic - Journeys in Nature

Sie wollen verantwortungsbewusst reisen und dabei sowohl die Kultur als auch die Natur Ecuadors kennen lernen? Dann sind Sie bei Tropic - Journeys in Nature genau an der richtigen Adresse. Diese Reiseagentur bietet außergewöhnliche Erlebnisse von den Anden bis in das Amazonasgebiet, von den Galápagos bis in den Bergnebelwald. Sie arbeitet hauptsächlich mit anderen Schutzorganisationen und lokalen Gemeinden zusammen und hat sich einen nachhaltigen Tourismus auf die Fahne geschrieben.

Tropic ist bereits zweimal als beste, sozial-verantwortlich agierende Öko-Tourismus-Agentur international ausgezeichnet worden, u.a. für das einzigartige Programm in Zusammenarbeit mit den Huaorani-Indianern.

Links:
Weitere Details finden Sie auf unserer Webseite oder kontaktieren Sie uns direkt.

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Verbringen Sie Ostern in Ecuador?

+++ Das Hotel Hilton Colón Guayaquil hat ein spezielles Oster-Angebot für Sie im Programm, um die einmalige Umgebung der wichtigsten Hafenmetropole Ecuadors zu erleben. Der Preis für Ihre Unterkunft beinhaltet außerdem den Zugang zum Fitness- und Spabereich sowie zur Poolanlage für einen angenehmen Aufenthalt in Guayaquil. +++ Die Maquipucuna Lodge im Bergnebelwald bei Mindo bietet Abenteurern ein besonderes Paket für Ausflüge in die atemberaubende Artenvielfalt Ecuadors. +++

Links:
Gerne sind wir Ihnen bei der Reservierung behilflich und geben Ihnen weitere Tipps zur Planung Ihrer Reise. Kontaktieren Sie uns.

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Angebote für Erholungssuchende und Abenteurer

+++ Ein besonderes Paket für Verliebte gibt es in der über 350 Jahre alten Hacienda Cusin. Genießen Sie dieses Flitterwochen-Special, das ausgezeichnete Essen, sonstige Aktivitäten und andere Überraschungen. +++ Das Bellavista Cloud Forest Reserve, weniger als 2 Stunden von Quito entfernt, hebt sich durch eine einzigartige Artenvielfalt in Flora und Fauna hervor. Profitieren Sie von den speziellen Paketen, die das ganze Jahr für Sie zur Verfügung stehen. +++ Das Hotel Oro Verde Guayaquil ist ein idealer Ausgangspunkt für die Besichtigung der größten Stadt Ecuadors. Informieren Sie sich über die Sonderpreise, die Ihnen das Hotel anbietet. +++ Wenn Sie Lust auf ein spannendes Regenwaldabenteuer haben, dann kommen Sie in die Kapawi Eco Lodge and Reserve. Nützen Sie die Lastminute Angebote, bei denen sowohl Unterkunft, Mahlzeiten als auch geführte Touren mit inbegriffen sind. +++

Links:
Auch für diese speziellen Angebote sind wir Ihnen gerne bei der Reservierung behilflich und geben Ihnen weitere Tipps zur Planung Ihrer Reise. Kontaktieren Sie uns.

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 AUS DEN REGIONEN

KÜSTE: Ein Paradies für Liebhaber von Meeresfrüchtespezialitäten

Ecuadors Attraktionen bestehen nicht nur aus herrlicher Landschaft und Kultur, sondern auch aus köstlichen Speisen, besonders denjenigen aus frischen Produkten von der Küste. Manabí, Esmeraldas und El Oro eröffnen ihren Besuchern die Möglichkeit, die große Vielfalt der Gerichte kennen zu lernen.

In der Provinz Esmeraldas kann man nicht nur den Blick auf den Ozean, sondern auch Speisen wie das beliebte "Ensumaco" genießen. Es gilt als ein Aphrodisiakum und wird aus Krabben, Fisch, Krebs, Garnelen, Muscheln und Austern zubereitet. Alle Zutaten werden täglich frisch gefangen. In der gleichnamigen Hauptstadt der Provinz sollte man außerdem das köstliche "Tapao" (Fisch mit Kochbanane) und "Encocados" probieren, eine Spezialität mit Muscheln, Fisch und Krabben, zubereitet mit Kokosnuss-Sauce. In Muisne, einem kleinen, auf einer Insel gelegenen Ort mit wunderschönem Strand, gibt es eine besondere Art des "Cebiche", einer kalten Fischsuppe, die hier mit gegrillten Muscheln zubereitet wird, außerdem "Chame" genannten gedämpften Fisch.

In Manabí wird eine große Auswahl an unterschiedlichen "Cebiches" angeboten. Eine andere Spezialität dieser Region ist das "Biche", eine köstliche Suppe aus Kochbananen, Mais, Krabben, Bohnen und anderen nahrhaften Zutaten, die Energie verleihen soll.

An der Grenze zu Peru, in der Provinz El Oro, findet man ebenfalls zahlreiche Spezialitäten wie das "Meloso": Reis in einer Muschelsauce mit Zwiebeln, dekoriert mit Kochbananen.

Links:
Lassen auch Sie sich bei Ihrer nächsten Ecuador-Reise von den Spezialitäten der Küstenregion verwöhnen - unsere Partnerhotels erwarten Sie. Kontaktieren Sie uns für Details.

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HOCHLAND: Paredones: wenig bekannte Kultstätte der Inka

Unweit der Kolonialstadt Cuenca und den Inkaruinen von Ingapirca, findet man eine weniger bekannte Kultstätte der Inka: die Ruinen von Paredones. Schon die Wanderung dorthin verspricht "Natur pur": Vogelgesang, das Plätschern verborgener Quellen, stille Lagunen und die karge Schönheit des Hochlandes. Ausgangspunkt für die Erkundung der Ruinen ist die Lagune Culebrillas, ein auf einem Hochplateau gelegener heiliger Ort der Canari-Indianer, den sie für zeremonielle Riten genutzt haben. Auf dem Inkatrail wandert man nach Paredones, auf einer Höhe von fast 4000 Metern gelegen.

Leider ist von den prähispanischen Gebäuden wenig erhalten geblieben, die Spanier haben seinerzeit diese Stätte zerstört. Dennoch sind auf einem Gelände von ca. drei Hektar etwa 20 Fundamente und Steinmauern zu besichtigen. Über den Zweck dieser Gebäude gehen die Meinungen auseinander. Nach einer Untersuchung im Jahr 1989 fungierte Paredones als administratives Zentrum und Unterkunftsmöglichkeit für Reisende. Für die Einwohner der Region war es vielmehr ein religiöser Ort, um der heiligen Lagune zu huldigen, und Wohnstätte für diejenigen, unter deren Obhut die damals vorhandenen Inka-Schätze gestanden haben.

Links:
Wenn Sie an dieser Wanderung und der Erkundung der einzigartigen Landschaft interessiert sind, kontaktieren Sie uns einfach, wir unterbreiten Ihnen gern detaillierte Vorschläge. Unsere Partnerhotels in Cuenca, Mansión Alcázar und Hotel Crespo sind ideale Ausgangspunkte für eine Tour nach Paredones.

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 REISENOTIZEN

Mein Paradies: der Regenwald (aufgezeichnet von Sonja Mattfeld, Bremen)

Freitag.
Um acht Uhr morgens ging es mit dem Flugzeug von Quito aus 30 Minuten Richtung Osten gen Regenwald, um dann ein Kanu für die fünfstündige Fahrt zur Yuturi-Lodge zu besteigen. Je tiefer wir auf dem Fluss Napo in den Dschungel kamen, desto rarer wurden die Hütten am Flussufer. Nach einem Besuch der "Affeninsel" ging es weiter in den Fluss Yuturi hinein - und diesen Anblick werde ich nie vergessen: ich hatte den Eindruck, das Paradies eröffnete sich vor meinen Augen! Verschlungene Bäume, bunte Schmetterlinge, ein Licht- und Schattenspiel der Sonne zwischen den Pflanzen... und plötzlich - inmitten dieser Schönheit - ein Steg und unsere Lodge. Ein Traum!

Samstag.
Um 6 Uhr schon ging es los zur Vogelbeobachtung mit dem Kanu. Dass die Tiere aber auch so früh aufstehen müssen... Aber schon nach wenigen Minuten wusste ich, dass sich das Aufstehen gelohnt hatte: wir sahen Papageien, die ganz nah über uns auf den Bäumen hockten, und viele andere beeindruckende und farbenprächtige Vögel. Doch plötzlich wurden unsere Führer ruhig und machten uns leise darauf aufmerksam, dass wir uns vorsichtig einem Riesen-Kaiman näherten. Er war bestimmt drei Meter lang und sehr respekteinflößend. Mir waren dann doch die Flussdelphine lieber, die wir ein paar Minuten später haben springen sehen. Nicht zu vergessen die gesamte beeindruckende Natur, hier fehlen einem wirklich die Worte, um das zu beschreiben! Nach dem Frühstück ging es dann zur Wanderung. Hier zeigten unsere Führer uns sowohl medizinische Pflanzen, weitere Tiere sowie Spuren von Tapiren und erklärten uns mit Geduld und Kompetenz alle Einzelheiten des Waldes sowie Techniken des Überlebens.
Nachmittags zurück in der Lodge versuchten wir im Fluss, Piranhas zu fangen. Leider war unsere Ausbeute nicht sonderlich groß, aber Gott sei Dank hatte die tolle Küchencrew vorgesorgt und zauberte uns wie immer ein herrliches Mahl.

Sonntag.
Leider mussten wir unser kleines Paradies schon am Morgen in Richtung Yarina Lodge verlassen, die nur eine Stunde von der Zivilisation entfernt liegt, damit wir am nächsten Morgen unser Flugzeug erreichen konnten. In Yarina angekommen, ging es gleich wieder los: zum Vogelaussichtsturm. Scheinbar ließen sich auch die Mosquitos diese einmalige Aussicht nicht entgehen und belästigten uns auf diesem Turm wie nie zuvor. Das konnte aber die wundervolle Aussicht und das Erlebnis nicht wirklich trüben. Nach dem Abendessen ging es dann zu dem kleinen Naturreservat, das zu der Yarina-Lodge gehört. Hier in der Lagune empfing uns ein Meer aus Glühwürmchen, die den See in einen Sternenhimmel verwandelten. Es war ein atemberaubender Anblick! Während wir mit unserem Boot auf dem See entlang paddelten, stieß mich plötzlich etwas von hinten an... ein Tapir! Ich wusste vorher nicht, dass Tapire schwimmen können - geschweige denn, dass sie so menschenfreundlich sind. Dieser liebte aber jede Art von Streicheleinheiten und schwamm uns auf dem gesamten Weg hinterher. Ein toller Abschluss für drei wunderschöne Tage, die ich immer als ein unvergessliches, wunderschönes Erlebnis in Erinnerung behalten werde.

Links:
Ihre Reiseberichte oder andere Anfragen schicken Sie bitte an info@ecuadorline.de. Vielen Dank!

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 WUSSTEN SIE...?

... dass es in den 1930er Jahren einen mysteriösen Todesfall auf den Galápagos-Inseln gab, dessen nähere Umstände bis heute nicht geklärt sind?

... dass die Indianer im Oriente keine Bakterien oder Bazillen kennen, sondern Krankheitserreger "Silberschlange im Bauch" nennen?

... dass es in Ecuador seit 2003 einen "Staatlichen Gedenktag der Pünktlichkeit" gibt, zu dessen Einführungszeremonie der Staatspräsident eine halbe Stunde zu spät erschien?

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 WIR ÜBER UNS

ecuadorline
ist der touristische Informationsdienst rund um Reisen nach Ecuador, der von zahlreichen touristischen Unternehmen unterstützt und finanziert wird. Unsere Arbeit dient sowohl den Produkten, als auch dem Land selbst.

Unsere Serviceleistungen auf einen Blick:
- Kontaktbüro in Deutschland: Tel.: 0851-7565644; Telefax: 0851-7565651
- Hilfe bei der Zusammenstellung von Rundreiseprogrammen: info@ecuadorline.de
- Informationen zu Hotels, Lodges, Haciendas, Sprachschulen und Galápagosprogrammen
- Tipps für Reisen nach Ecuador mit vielen nützlichen Links auf unserer Homepage www.ecuadorline.de
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Falls Sie Anregungen und Vorschläge für unseren Newsletter haben, freuen wir uns über Ihre e-mail.

Für weitere Informationen, Tipps beim Zusammenstellen von Peruprogrammen oder Kontakten zu unseren Partnerunternehmen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Besuchen Sie auch den touristischen Informationsservice für Peru www.peruline.de und für Bolivien www.bolivialine.de.

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Mit herzlichen Grüßen aus Quito,

Ihre Bina Kreykenbohm
ecuadorline
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