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ECUADORLINE |
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NEWSLETTER MÄRZ 2005 |
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Liebe Ecuadorfreunde, Um Meerestiere dreht es sich auch in unserem Artikel über die Küstenregion, allerdings in schon landestypisch zubereiteter Form als köstliche Spezialität. Und da wir schon beim Thema Tiere sind: Wo Sie einem Tapir in freier Wildbahn begegnen können und worauf dieser sich schon besonders freut, lesen Sie im Bericht einer Reisenden in den Regenwald. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und freuen
uns darauf, Sie auf der ITB in Berlin begrüßen zu können.
Fischer auf den Galápagos-Inseln wollen eine neue Form des Fischens legalisieren
Nichtsdestotrotz sind sich alle Ecuadorianer der Bedeutung der Galápagos-Inseln bewusst, dieses einzigartigen Archipels, das Charles Darwin zu seiner Evolutionstheorie inspiriert hat. Jetzt ist es an der Zeit, die richtigen Prioritäten auf den Inseln zu setzen.
Erdöl, Exportgut Nummer 1 - Teil 3 unserer Serie über die Exportprodukte Ecuadors
Die Fördermenge hat sich seitdem verhundertfacht, und heute macht
das "schwarze Gold" 50% des Gesamtexportvolumens des Landes
aus, obwohl es Mitte der 80er Jahre durch den Verfall des Rohölpreises
und ein schweres Erdbebens zu einem wirtschaftlichen Zusammenbruch kam.
Die Europäische Union bestätigt erneut ihr Vorhaben, auf Import-Bananen eine Steuer von 230 Euro zu erheben
In Ecuador sind über 160.000 Hektar Land, vor allem an der Küste, für den Bananenanbau kultiviert und mehr als eine Million Ecuadorianer arbeiten direkt oder indirekt im Bananenexport. Wenn die Steuer der EU wirklich zum Tragen kommt, werden viele kleinere Farmen Arbeiter entlassen oder gar schließen müssen. In einem Land wie Ecuador besteht die Gefahr, dass dieser wichtige und florierende Wirtschaftszweig zum Erliegen kommt. Die Präsidenten der betroffenen lateinamerikanischen Länder haben eine Deklaration verfasst, in der sie die EU bitten, die Höhe der Steuer noch einmal zu überdenken. Neu bei ecuadorline: Hacienda Leito - Eine Oase des Friedens
Die Hacienda Leito ist nur 3 Stunden von Quito entfernt gelegen, eingebettet
in das Tal des Patate und direkt im Llangantes Nationalpark. Hier kann
man die Natur genießen und sich von Köstlichkeiten, zubereitete
aus Früchten und Gemüse aus dem eigenen Garten, rundum verwöhnen
lassen.
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Verbringen
Sie Ostern in Ecuador?+++ Das Hotel Hilton Colón Guayaquil hat ein spezielles Oster-Angebot für Sie im Programm, um die einmalige Umgebung der wichtigsten Hafenmetropole Ecuadors zu erleben. Der Preis für Ihre Unterkunft beinhaltet außerdem den Zugang zum Fitness- und Spabereich sowie zur Poolanlage für einen angenehmen Aufenthalt in Guayaquil. +++ Die Maquipucuna Lodge im Bergnebelwald bei Mindo bietet Abenteurern ein besonderes Paket für Ausflüge in die atemberaubende Artenvielfalt Ecuadors. +++
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Gerne sind wir Ihnen bei der Reservierung behilflich
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Ein besonderes Paket für Verliebte gibt es in der über 350 Jahre
alten Hacienda Cusin. Genießen Sie dieses Flitterwochen-Special,
das ausgezeichnete Essen, sonstige Aktivitäten und andere Überraschungen.
+++ Das Bellavista Cloud Forest Reserve, weniger als 2 Stunden
von Quito entfernt, hebt sich durch eine einzigartige Artenvielfalt in
Flora und Fauna hervor. Profitieren Sie von den speziellen
Paketen, die das ganze Jahr für Sie zur Verfügung stehen.
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für die Besichtigung der größten Stadt Ecuadors. Informieren
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Ecuadors Attraktionen bestehen nicht nur aus herrlicher Landschaft und Kultur, sondern auch aus köstlichen Speisen, besonders denjenigen aus frischen Produkten von der Küste. Manabí, Esmeraldas und El Oro eröffnen ihren Besuchern die Möglichkeit, die große Vielfalt der Gerichte kennen zu lernen.
In
der Provinz Esmeraldas kann man nicht nur den Blick auf den Ozean, sondern
auch Speisen wie das beliebte "Ensumaco" genießen. Es
gilt als ein Aphrodisiakum und wird aus Krabben, Fisch, Krebs, Garnelen,
Muscheln und Austern zubereitet. Alle Zutaten werden täglich frisch
gefangen. In der gleichnamigen Hauptstadt der Provinz sollte man außerdem
das köstliche "Tapao" (Fisch mit Kochbanane) und "Encocados"
probieren, eine Spezialität mit Muscheln, Fisch und Krabben, zubereitet
mit Kokosnuss-Sauce. In Muisne, einem kleinen, auf einer Insel gelegenen
Ort mit wunderschönem Strand, gibt es eine besondere Art des "Cebiche",
einer kalten Fischsuppe, die hier mit gegrillten Muscheln zubereitet
wird, außerdem "Chame" genannten gedämpften Fisch.
In Manabí wird eine große Auswahl an unterschiedlichen "Cebiches" angeboten. Eine andere Spezialität dieser Region ist das "Biche", eine köstliche Suppe aus Kochbananen, Mais, Krabben, Bohnen und anderen nahrhaften Zutaten, die Energie verleihen soll.
An der Grenze zu Peru, in der Provinz El Oro, findet man ebenfalls zahlreiche Spezialitäten wie das "Meloso": Reis in einer Muschelsauce mit Zwiebeln, dekoriert mit Kochbananen.
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Ecuador-Reise von den Spezialitäten der Küstenregion
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Unweit
der Kolonialstadt Cuenca und den Inkaruinen von Ingapirca, findet man
eine weniger bekannte Kultstätte der Inka: die Ruinen von Paredones.
Schon die Wanderung dorthin verspricht "Natur pur": Vogelgesang,
das Plätschern verborgener Quellen, stille Lagunen und die karge
Schönheit des Hochlandes. Ausgangspunkt für die Erkundung
der Ruinen ist die Lagune Culebrillas, ein auf einem Hochplateau gelegener
heiliger Ort der Canari-Indianer, den sie für zeremonielle Riten
genutzt haben. Auf dem Inkatrail wandert man nach Paredones, auf einer
Höhe von fast 4000 Metern gelegen.
Leider ist von den prähispanischen Gebäuden wenig erhalten geblieben, die Spanier haben seinerzeit diese Stätte zerstört. Dennoch sind auf einem Gelände von ca. drei Hektar etwa 20 Fundamente und Steinmauern zu besichtigen. Über den Zweck dieser Gebäude gehen die Meinungen auseinander. Nach einer Untersuchung im Jahr 1989 fungierte Paredones als administratives Zentrum und Unterkunftsmöglichkeit für Reisende. Für die Einwohner der Region war es vielmehr ein religiöser Ort, um der heiligen Lagune zu huldigen, und Wohnstätte für diejenigen, unter deren Obhut die damals vorhandenen Inka-Schätze gestanden haben.
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Wenn Sie an dieser Wanderung und der Erkundung
der einzigartigen Landschaft interessiert sind, kontaktieren
Sie uns einfach, wir unterbreiten Ihnen gern detaillierte
Vorschläge. Unsere Partnerhotels in Cuenca, Mansión
Alcázar und Hotel
Crespo sind ideale Ausgangspunkte für eine Tour nach
Paredones.
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Freitag.
Um acht Uhr morgens ging es mit dem Flugzeug von Quito aus 30 Minuten
Richtung Osten gen Regenwald, um dann ein Kanu für die fünfstündige
Fahrt zur Yuturi-Lodge zu besteigen. Je tiefer wir auf dem Fluss Napo
in den Dschungel kamen, desto rarer wurden die Hütten am Flussufer.
Nach einem Besuch der "Affeninsel" ging es weiter in den Fluss
Yuturi hinein - und diesen Anblick werde ich nie vergessen: ich hatte
den Eindruck, das Paradies eröffnete sich vor meinen Augen! Verschlungene
Bäume, bunte Schmetterlinge, ein Licht- und Schattenspiel der Sonne
zwischen den Pflanzen... und plötzlich - inmitten dieser Schönheit
- ein Steg und unsere Lodge. Ein Traum!
Samstag.
Um 6 Uhr schon ging es los zur Vogelbeobachtung mit dem Kanu. Dass die
Tiere aber auch so früh aufstehen müssen... Aber schon nach
wenigen Minuten wusste ich, dass sich das Aufstehen gelohnt hatte: wir
sahen Papageien, die ganz nah über uns auf den Bäumen hockten,
und viele andere beeindruckende und farbenprächtige Vögel.
Doch
plötzlich wurden unsere Führer ruhig und machten uns leise
darauf aufmerksam, dass wir uns vorsichtig einem Riesen-Kaiman näherten.
Er war bestimmt drei Meter lang und sehr respekteinflößend.
Mir waren dann doch die Flussdelphine lieber, die wir ein paar Minuten
später haben springen sehen. Nicht zu vergessen die gesamte beeindruckende
Natur, hier fehlen einem wirklich die Worte, um das zu beschreiben!
Nach dem Frühstück ging es dann zur Wanderung. Hier zeigten
unsere Führer uns sowohl medizinische Pflanzen, weitere Tiere sowie
Spuren von Tapiren und erklärten uns mit Geduld und Kompetenz alle
Einzelheiten des Waldes sowie Techniken des Überlebens.
Nachmittags zurück in der Lodge versuchten wir im Fluss, Piranhas
zu fangen. Leider war unsere Ausbeute nicht sonderlich groß, aber
Gott sei Dank hatte die tolle Küchencrew vorgesorgt und zauberte
uns wie immer ein herrliches Mahl.
Sonntag.
Leider mussten wir unser kleines Paradies schon am Morgen in Richtung
Yarina Lodge verlassen, die nur eine Stunde von der Zivilisation entfernt
liegt, damit wir am nächsten Morgen unser Flugzeug erreichen konnten.
In Yarina angekommen, ging es gleich wieder los: zum Vogelaussichtsturm.
Scheinbar ließen sich auch die Mosquitos diese einmalige Aussicht
nicht entgehen und belästigten uns auf diesem Turm wie nie zuvor.
Das konnte aber die wundervolle Aussicht und das Erlebnis nicht wirklich
trüben. Nach dem Abendessen ging es dann zu dem kleinen Naturreservat,
das zu der Yarina-Lodge gehört. Hier in der Lagune empfing uns
ein Meer aus Glühwürmchen, die den See in einen Sternenhimmel
verwandelten. Es war ein atemberaubender Anblick! Während wir mit
unserem Boot auf dem See entlang paddelten, stieß mich plötzlich
etwas von hinten an... ein Tapir! Ich wusste vorher nicht, dass Tapire
schwimmen können - geschweige denn, dass sie so menschenfreundlich
sind. Dieser liebte aber jede Art von Streicheleinheiten und schwamm
uns auf dem gesamten Weg hinterher. Ein toller Abschluss für drei
wunderschöne Tage, die ich immer als ein unvergessliches, wunderschönes
Erlebnis in Erinnerung behalten werde.
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... dass es in den 1930er Jahren einen mysteriösen Todesfall auf den Galápagos-Inseln gab, dessen nähere Umstände bis heute nicht geklärt sind?
... dass die Indianer im Oriente keine Bakterien oder Bazillen kennen, sondern Krankheitserreger "Silberschlange im Bauch" nennen?
... dass es in Ecuador seit 2003 einen "Staatlichen Gedenktag
der Pünktlichkeit" gibt, zu dessen Einführungszeremonie
der Staatspräsident eine halbe Stunde zu spät erschien?
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der von zahlreichen touristischen Unternehmen unterstützt und finanziert
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Mit herzlichen Grüßen aus Quito,
Ihre Bina Kreykenbohm
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