NATIONALPARKS UND NATURRESERVATE
Hier finden Sie wichtige Informationen über einige der schönsten
Nationalparks und Naturreservate in Ecuador.
Nationalpark
Machalilla -
Nationalpark Cotopaxi -
Nationalpark Chimborazo - Nationalpark
Cajas - Nationalpark Puyango
- Nationalpark Podocarpus
- Nationalpark
Yasuni -
Naturschutzgebiet
Cuyabeno - Nationalpark
Galapagos
NATIONALPARK
CAJAS
| NATIONALPARK CAJAS |
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In der Provinz: Azuay
Parkgründung: 11. Mai 1996
Flächengröße: 29.000 Hektar
Höhe: 3000 Meter- 3500 Meter (über dem
Meeresspiegel)
Parkgebühr: US $10
Ortsbeschreibung: Der Cajas Nationalpark liegt
in der westlichen Andenkette, 35 Kilometer östlich von Cuenca.
Beeindruckende Erhöhungen lassen das Seensystem innerhalb des
Parks wie gewaltige, miteinander verbundene Kästen (Kasten=
caja in Spanisch) aussehen. Diese sind das Kennzeichen des Nationalparks
und locken neugierige Besucher aus der ganzen Welt an. Das Wetter
hier ist stets unberechenbar und kaum hervorzusehen, manchmal gefriert
es sogar. Regen und Nebel sind sehr häufig in dieser Gegend.
Die Attraktionen des Caja Nationalparks sind sehr abwechslungsreich
und wecken sowohl das Interesse von Touristen als auch von Wissenschaftlern.
Charakteristisch ist das einmalige Páramo- Ökosystem,
eine hochgelegene und feuchtkalte Graslandzone, die in dieser Region
aus 232 Lagunen besteht. In den Lagunen leben endemische Pflanzen-
und Tierarten in gemeinsamer Koexistenz. Zu den in freier Natur
lebenden Tiere gehören viele Vogelarten wie zum Beispiel der
Kolibri oder der graubrüstige Tukan. Wichtig für die Region
sind auch die hier entspringenden Flüsse Tomebamba, Mazán,
Yanuncay und Migüir, die mehr als 60 Prozent der Süßwasserversorgung
stellen.
Die einmalige, grenzenlose Flora des Parks schließt eine
großartige Vielfalt von Orchideen, Farnen, Moosen und den
verschiedensten Holzarten mit ein.
Die Lagunen sind mehr oder weniger leicht zugänglich, als Aktivitäten
bieten sich hier vor allem Forellenfischen, Trekking, Wandern, Vogelbeobachtung,
Camping oder etwa Panoramafotografie an. Die unzähligen Möglichkeiten,
die der Park den Besuchern bietet, wurden inzwischen von mehren
Seiten erkannt. Allem voran steht jedoch der Erhalt und Schutz des
Parks. Wahrscheinlich wird der Nationalpark sogar zum Weltkulturerbe
der Menschheit erklärt, da er mittlerweile ebensoviel Ansehen
und Beachtung erreicht hat wie die berühmten Galapagosinseln.
Die größte Lagune des Nationalparks trägt den Namen
“Lagartococha”, Besucher erreichen sie nach etwa drei
Stunden Wanderung durch die interessante Landschaft. Ein schöngelegener
Hügel ist der Avilahuayco, der problemlos in nur 1,5 Stunden
bestiegen werden kann. Einige der meistbesuchtesten Lagunen, die
auch zum Angeln einladen, sind die Taitachungo-Lagune (Mamamag)
und die Burín-Lagune. Des weiteren lohnt es sich die „Lomo
de las tres cruces“ mit 4200 Metern Höhe im Caja Nationalpark
zu besuchen. Ebensowenig sollten Sie den„Camino Garcia Moreno”,
die Lagune “de Cucheros” oder die der Jungfrau Maria
gewidmeten Cajas-Gärten verpassen.
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NATIONALPARK
PUYANGO
| NATIONALPARK PUYANGO |
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In der Provinz: El Oro, Loja
Parkgründung: 9. Januar 1987
Flächengröße: 2. 695 Hektar
Höhe: 250 Meter - 750 Meter (über dem
Meeresspiegel)
Parkgebühr: US$ 5
Ortsbeschreibung: Der „versteinerte Wald
von Puyango“, circa 240 Kilometer südwestlich von Loja
entfernt, liegt zwischen 360 und 500 Metern über dem Meeresspiegel,
die durchschnittliche Tagestemperatur ist bei 22.5 C°. Viele
der fossilen Versteinerungen, die wir hier in Puyango finden, sind
vergleichbar mit denen des Nationalparks Petrified Forest in Arizona,
USA. Einige der hier entdeckten Exemplare können bis zu 100
Millionen Jahre zurückdatiert werden.
In dieser Gegend wachsen verschiedene einheimische Bäume, wie
die mehrere Millionen alten Araukarien (biologisch: arancaurioxylon),
die das Erbe von Puyango in ihren Baumrinden wahren. Reichlich vorhanden
sind hier außerdem die Petrinobäume (biologisch: bombacaceae),
einige von ihnen erreichen ein Alter von über 200 Jahren und
eine Höhe von mehr als 20 Meter.
Die perfekte Reisezeit für einen Parkbesuch ist während
der Trockenzeit von Mai bis Dezember. In der Regenzeit fallen in
dieser Umgebung um die 900 Millimeter an Regen, wodurch sich die
Landschaft deutlich verändert. Wie wir heute wissen, befand
sich in der Gegend von Puyangos früher ein Meer. Beweise hierfür
finden sich in den beeindruckenden Meeresfossilien, die hier entdeckt
wurden. Nachdem das Meer ausgetrocknet war, fanden über einen
Zeitraum von mehreren hundert Jahren unzählige Tiere und Pflanzen
ein neues Zuhause. In der Folge natürlicher Umweltkatastrophen
wurden diese jedoch unter den Erdmassen begraben und liegen uns
heute als fossile Versteinerungen vor.
Nach Millionen von Jahren deckten geologische Verschiebungen diese
einmaligen fossilen Schätze auf. Heute lernen wir aus den Versteinerungen
mehr über die unterschiedlichen Lebensformen vergangener Zeitepochen.
Die Fossilien reichen von 60 bis zu 500 Millionen Jahren zurück,
die Pflanzen und Tiere sind zum Großteil bereits ausgestorben.
Ein Besuch dieses einmaligen Nationalparks nimmt Sie mit in eine
Welt vor unserer Zeit. Ebenso unvergesslich bleibt die beeindruckende
Landschaft des“versteinerten Waldes von Puyangos”.
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NATIONALPARK
PODOCARPUS
| NATIONALPARK PODOCARPUS |
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In den Provinzen: Loja und Zamora- Chinchipe
Parkgründung: 15. Dezember 1982
Flächengröße: 146.280 Hektar
Höhe: 900 bis 3.600 Meter
Ortsbeschreibung: Der Nationalpark Podocarpus
liegt im südlichsten Teil der Provinz Loja und Zamora - Chinchipe.
Einer der Parkeingänge liegt direkt an der Straße zwischen
Loja und Vilcabamba, ein anderer Zugang ist über Zamora möglich.
Der Park ist nach dem charakteristischen Baum des feuchten Nebelwaldes
benannt, dem Podocarpus. Dieser Baum ist der einzige Nacktsamer
unter den Nadelbäumen in Ecuador.
In dieser Gegend gibt es mehr als 560 verschiedene bekannte Vogelarten,
das sind 40% der vorhandenen in Ecuador, und gilt somit als die
artenreichste der Welt. Es finden sich vom Aussterben bedrohte Arten
in dem Park, wie der Bergtapir, Puma oder Jaguar. Darüber hinaus
gibt es den Cinchonabaum, der die ursprüngliche Quelle für
das Malariamittel Chinin ist.
Der Bezirk ist unterteilt in zwei Hauptgebiete. Zum einen in die
obere Ebene des Vorgebirges, wo es sensationelle Wanderrouten gibt
und in die untere subtropische Ebene, wo man abgelegene Gegenden
mit unberührtem Wald und endemischen Arten der Tier- und Pflanzenwelt
findet.
Um zu der oberen Ebene des Vorgebirges zu gelangen, fährt
man mit dem Bus aus Vilcabamba nach Cajanuma (circa 16 Kilometer),
danach erfolgt ein Fußweg von 2 bis 3 Stunden bis zu einer
Hütte mit Schlafmöglichkeiten, Strom und einer Kochstelle.
Es wird warme, wasserfeste Kleidung empfohlen. Die Straße
nach Zamora führt dann in die subtropische Region des Parks.
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