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NEWS - ARCHIV

Hier finden Sie die Wochennews der vergangenen Monate.

Aktuelle News - Archiv 2007 - Archiv 2006

2006: Januar - Februar - März - April - Mai - Juni - Juli - August - Oktober - November - Dezember

APRIL 2006

News vom 10.04.2006:
Rauchverbot in der Öffentlichkeit

Rauchverbot Was in Amerika und einigen europäischen Ländern wie Italien und Spanien schon Alltag geworden ist, betrifft vielleicht auch bald die 28 Prozent der ecuadorianischen Bevölkerung, die regelmäßig zur Zigarette greifen. Dann werden die Raucher ihre Gewohnheiten umstellen müssen. Seit Anfang des Jahres sind schon deutlich sichtbare Warnaufschriften wie „RAUCHEN TÖTET“ auf den Zigarettenpackungen obligatorisch. Nun hat der Kongress weitere Projekte zur Reform der Gesetze zum Drogenmissbrauch in die Wege geleitet.
Dabei soll der Genuss von Tabakwaren in der Öffentlichkeit verboten werden – dann könnten beispielsweise Kinos, Aufzüge, Theater, Hörsäle, Schulen, Hochschulen und Büros zu rauchfreien Zonen werden. Auch auf Flughäfen, in Wartesälen öffentlicher Verkehrsmittel und in Restaurants werden Raucher dann auf ihre Zigarette verzichten müssen. Im Gegensatz zu den in anderen rauchfreien Ländern so beliebten Notlösungen wie speziellen Rauchsalons will das ecuadorianische Gesetz diese ebenfalls verbieten. Diese Restriktionen sollen zum einen den hohen Tabakkonsum in Ecuador einschränken, zum anderen sollen Passivraucher dadurch geschützt werden.

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News vom 18.04.2006:
Quito wird „Drehkreuz-frei“

Flughafen Quitos In den nächsten Tagen wird in Quito mit der Umsetzung eines neuen Gesetzes begonnen. Dieses betrifft die Entfernung von Drehkreuzen an den Haltestellen der Busstationen und in Supermärkten. Denn für viele behinderte Menschen, aber auch für Alte, Schwangere und Mütter mit Kindern, stellen die Drehkreuze ein großes Hindernis dar. Sie müssen teilweise lange Umwege in Kauf nehmen, da einige Gebäude zwar über Eingänge mit breiten Rampen verfügen, diese aber oft separat liegen und erst einmal gefunden werden müssen. Bislang können Leute im Rollstuhl am Eingang der Busstationen ein- und aussteigen, andere beeinträchtigte Personen müssen allerdings die Drehkreuze benützen und stoßen dabei oft an ihre Grenzen.
Die Beseitigung der Drehtüren an den Haltestellen der öffentlichen Busse führt jedoch zu einem Problem, denn diese sind die einzige Möglichkeit, die Zahl der Fahrgäste zu kontrollieren. In diesem Fall muss wohl eine andere Alternative gefunden werden, schließlich geht die Kundenfreundlichkeit vor. Die öffentlichen Verkehrsmittel haben sechs Monate Zeit, bis alles umgestellt sein muss. Die Bestimmung besagt, dass die Betreiber der Ecovia und Trole (Buslinien auf eigenen Spuren) neue, leichter passierbare Absperrungen einbauen müssen, die Umsetzung wird von der Stadt beaufsichtigt.
Als gutes Beispiel geht die Supermarktkette „Supermaxi“ voran, wo enge, mit Drehtüren versehene Eingänge entfernt wurden und nun bequem zugänglich sind. Das Gesamtbild wurde verändert und es finden sich Rampen für Rollstühle und Kinderwägen. Außerdem wurden spezielle Parkplätze eingerichtet, und es gibt Kassen mit extra breitem Durchgang. Quito beginnt umzudenken und sich auch auf benachteiligte Personen einzustellen, um ihnen das Leben einfacher zu machen.

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News vom 24.04.2006:
Siebte internationale Tourismusmesse BITE in Cuenca

BITE in Cuenca 63 ecuadorianische Tourismusbetriebe aus allen Regionen des Landes präsentierten sich vergangene Woche vom 19. bis zum 21. April bei der siebten Ausgabe der „Bolsa Internacional de Turismo del Ecuador“ (BITE) in Cuenca. Auch bei der Messe vertreten waren 72 internationale Großkäufer von ecuadorianischen Tourismusprodukten – vorwiegend Reiseveranstalter aus Europa und Nordamerika.
Die Veranstaltung dient dazu, das ganze Spektrum des ecuadorianischen Tourismussektors zu fördern – Hotels, Reisebüros und gemeinnützige Tourismusorganisationen bieten sich ebenso an wie Veranstalter für Trekking oder Extremsport. Die Aussteller wollen hierbei den Kontakt zu den internationalen Geschäftspartnern forcieren sowie die Zusammenarbeit untereinander ausbauen. Eine Neuheit dieses Jahr war die Einführung einer Plattform im Internet, www.bitecuador.org, welche den Ausstellern und den Käufern schon im Vorfeld der Veranstaltung Kontaktaufnahme und Terminvereinbarungen erlaubte.
Laut Leonardo Durán, dem Präsidenten der BITE, sei das Hauptziel der Messe verhandeln und verkaufen. Und da können sich die Resultate vom Vorjahr wirklich zeigen lassen: rund die Hälfte der internationalen Teilnehmer konnten Ihr Produkt unmittelbar danach in Europa und Amerika verkaufen.

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MAI 2006

News vom 01.05.2006:
Konferenz zum arabisch-südamerikanischen Wirtschaftsgipfel in Quito

Quito Letzte Woche fand in Quito die Konferenz zur Deklaration „San Francisco“ statt, in welcher mehr als 20 Länder aus Südamerika und dem arabischen Raum Vereinbarungen über wirtschaftliche Themen trafen. Das Treffen der Wirtschaftsminister ist die Fortsetzung der arabisch-südamerikanischen Zusammenarbeit, welche im Vorjahr bei einem Gipfel in Brasilien begonnenen hatte. Ziel dieser Gespräche ist es, gemeinsame entwicklungspolitische Themen zu identifizieren und Strategien für deren Implementierung festzulegen.
Bei der Konferenz in Quito steht nun die Finanzierungsfrage für diese Projekte zur Debatte, wobei vor allem Investitionen im Bereich des Energiesektors im Mittelpunkt stehen. Hier handelt es sich hauptsächlich um gemeinsame Ziele bei der Erdölförderung. „Im Moment sind wir gerade dabei, die möglichen Stärken und Ressourcen eines jeden Teilnehmers zu erörtern. Danach werden wir dazu übergehen, detaillierte Annäherungen für bilaterale Abkommen zu erreichen“, erklärt Nancy Bakeer, Sekretär für Wirtschaftsangelegenheiten der arabischen Liga.

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News vom 05.05.2006:
„Discovery“ auf den Galápagos-Inseln

DiscoveryIn unserem April-Newsletter berichteten wir über den umstrittenen geplanten Besuch des Kreuzfahrtriesen „Discovery“ auf den Galápagos-Inseln: Umweltschützer argumentierten, dass das empfindliche Ökosystem solche großen Schiffe mit einer Anzahl von über 300 Besuchern nicht verkraften würde und verurteilten deshalb die Entscheidung des ecuadorianischen Umweltministeriums, dem amerikanischen Reiseunternehmen Discover World Cruises eine Sondererlaubnis zu erteilen.
Am Freitag, den 28. April legte die Discovery schließlich zu einem fünftägigen Aufenthalt auf San Cristóbal an. Dudley Smith, Direktor von Discover World Cruises, nahm im Hauptsaal des Schiffes die lokalen Politiker in Empfang und bekundete in seiner Begrüßungsrede seine Freude darüber, dass sich das Projekt nach drei Jahren Planung realisieren ließ. Er ging auch auf die Bedenken über die Größe des Unternehmens ein; erklärte jedoch, dass Discover World Cruises Erfahrung habe mit der Schifffahrt in Naturschutzgebieten. Auch die penible Einhaltung der Verhaltensregeln trotz der großen Besucherzahl im Naturschutzgebiet wurde immer wieder betont – trotzdem bleibt die Verantwortbarkeit eines solchen Massenbesuches fraglich. Ebenso bleibt abzuwarten, ob diese Sondergenehmigung eine Ausnahme bleibt oder ob Projekte dieser Größe nun öfters stattfinden werden. Als positiver Effekt lässt sich jedoch bezeichnen, dass die Bevölkerung insofern von dem Besuch der Discovery profitiert, als dass die Touristen ausschließlich mit lokalen Fahrzeugen transportiert werden und die Ausflüge von einheimischen Guides geführt werden.

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News vom 12.05.2006:
Ecuador beim EULAK-Gipfel in Wien

EULAKAuch Ecuadors Präsident Alfredo Palacio nahm am großen Lateinamerika-EU-Gipfel vom 11. bis 13. Mai in Wien teil. Er erklärte bereits im Vorfeld des Ereignisses, dass die seit dem 18. Jahrhundert anhaltende politische Instabilität Ecuadors langfristig nur über mehr soziale Gerechtigkeit und Investitionen in Bildung und Gesundheit zu bewältigen sei. Er verteidigte hierbei nochmals die Strategie seiner Regierung, wirtschaftlihes Wachstum über bilaterale Freihandelsverträge mit den USA und der EU erreichen zu wollen. Diese neoliberale Politik, die auch von Peru und Kolumbien praktiziert wird, führte bereits zum Bruch mit Venezuela in der Andengemeinschaft – die Differenzen waren während des EULAK-Gipfels klar zu spüren.
Die Anführerin der ecuadorianischen Indigenenbewegung „CONAIE“, Blanca Chancoso, kritisierte in Ihrem Vortrag auf dem zur selben Zeit in Wien abgehaltenen Gegengipfel „Enlazando Alternativas 2“ scharf die Politik ihrer Regierung: Die Freihandelsverträge seinen ein „Verbrechen gegen die ökonomische Entwicklung des Landes“ – es würde hierbei nicht zwischen zwei gleich starken Partnern verhandelt werden. Hierbei hätte die Regierung bewusst zum Bruch der Andengemeinschaft beigetragen, weil solche Verträge offen gegen deren Regeln verstoßen.

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News vom 19.05.2006:
Ecuador enteignet amerikanischen Ölkonzern Oxy

Ölförderturm Nach der Verstaatlichung der Ölreserven in Bolivien kommt es nun auch auf dem ecuadorianischen Ölmarkt zu Unruhen: Die kalifornische Ölförderungsfirma Oxidental Petroleum (Oxy), die rund ein Fünftel der Ölproduktion Ecuadors fördert (und damit der größte Investor ist), hatte im Jahr 2000 ohne Zustimmung der ecuadorianischen Regierung 40% der Förderanteile an die kanadische Gesellschaft Encana verkauft und somit vertragswidrig gehandelt. Nach sechs Jahren Vertragsstreitigkeiten und zunehmenden Protesten der eingeborenen Bevölkerung in den erdölreichen Gebieten Sucumbíos und Orellana (Amazonas) erklärte Ecuador am vergangenen Montag den Vertrag mit Oxy für hinfällig, hob die Förderrechte auf und beschlagnahmte die Betriebesstätten. Washington reagierte darauf mit Abbruch der Gespräche um das ohnehin viel umstrittene Freihandelsabkommen, da das Vorgehen Ecuadors für die USA eine Enteignung von Staatsvermögen darstellt.
Die Firma hat mittlerweile bei einem Schiedsgericht in New York Schadensersatz in Höhe von einer Million USD (was dem Wert der Infrastruktur der Anlagen entspricht) gegen Ecuador eingeklagt. Währenddessen beteuert Ecuador die Rechtmäßigkeit seines Handelns und sucht die Zusammenarbeit mit anderen südamerikanischen Ölförderern, so Energieminister Ivan Rodriguez. Somit ist im Gegensatz zum Nachbarstaat Bolivien keine Verstaatlichung der Ölförderung geplant, auch wenn zwischenzeitlich die staatliche Gesellschaft Petroecuador die komplette Ölförderung übernommen hat.

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JUNI 2006

News vom 05.06.2006:
Entdeckung: Galápagos-Leguane können nach Belieben schrumpfen

LeguanIn ihrer neuesten Ausgabe berichtet die Wissenschaftszeitschrift “New Scientist” von einem einzigartigen Phänomen, das vor kurzem auf den Galápagos-Inseln entdeckt worden ist: Meeres-Leguane können im Verlauf ihres Lebens, je nach Nahrungsangebot, wachsen oder schrumpfen!
Martin Wikelski von der Princeton University hielt seine Entdeckung zu Beginn für einen Messfehler. Da die Tiere aber über längere Zeit um cirka 20 % ihrer Körpergröße schrumpfen, konnte ein solcher Irrtum dann doch ausgeschlossen werden. Grund für dieses Phänomen scheint zu sein, dass bei Leguanen Körpergröße während der Paarungszeit ein Vorteil ist, aber während Futterknappheit zu bestimmten Jahreszeiten einen Nachteil darstellt – die Evolution scheint Leguane deshalb mit der Sonderfunktion einer flexiblen Körpergröße ausgestattet zu haben.
Physisch wird das Schrumpfen der Wirbeltiere auf einen Knochenabbau zurückgeführt. Aufgrund dieser Tatsache interessieren sich nun auch Mediziner und Weltraum-Wissenschaftler für dieses Phänomen – Astronauten haben immer wieder mit Knochenabbau während ihrer Zeit im Orbit zu kämpfen. Auch Osteoporose-Forscher sind von der Tatsache fasziniert, dass Leguane ihr Knochenvolumen nach Belieben verändern können.

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News vom 12.06.2006:
Nach Gipfeltreffen der Comuniad Andina in Quito

QuitoHeute beginnt in Quito die 20. Versammlung des erweiterten Rats der Außenminister der Andengemeinschaft (Comunidad Andina = CAN) als Teil des Gipfels der Andenpräsidenten.
Die Vizekanzler von Ecuador, Perú, Kolumbien und Bolivien haben sich schon gestern im Außenministerium von Quito versammelt, wo sie mit der Analyse der Unterlagen begonnen haben, mit denen sich die Kanzler und Präsidenten der CAN beschäftigen werden. Hinter verschlossener Tür wurden dabei formale und inhaltliche Aspekte der Texte, die der Regionalrat an die vereinigten Staaten zu schicken beabsichtigt, diskutiert. Dabei geht es um den Ausbau des Gesetzes der Andinischen Zollbestimmungen, was eines der Hauptthemen der Versammlung ist, wie der ecuadorianische Vizekanzler Diego Ribadeneira erklärt. Es handelt sich dabei um wirtschaftliche Substitutionsmöglichkeiten für Alternativen in Drogenanbaugebieten und Exporte dieser Substitutionsgüter in die USA. Aber auch die Stellung zu einem Abkommen mit der EU war Thema dieser Versammlung: Bis zum 30. Juli haben die Andenländer noch eine Gnadenfrist, um Ihre Meinung zu einem möglichen Handelsabkommen mit der EU zu formulieren.
Ribadeneira betonte dabei die Position, die Ecuador unter den anderen Andenländern hat – und die es erlaubt, eine Vermittlungsfunktion bei der Bildung einer neuen Einheit der CAN einzunehmen.

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News vom 19.06.2006:
Ecuador steht Kopf!

Nationalmannschaft Ecuadors “Si se puede!” (Ja, es ist möglich!) – dieser Schlachtruf der ecuadorianischen Fans bei den Nationalspielen wurde letzte Woche nach dem Sieg gegen Costa Rica kurzerhand in „Si se pudo!“ (Ja es war möglich!) umgewandelt. Ecuador hat sein Ziel für die WM erreicht und sich zum ersten Mal in seiner Fußballgeschichte für ein Endrunden-Achtelfinale qualifiziert. Was das Feiern betrifft, da wirkten die Ecuadorianer hingegen überhaupt nicht so, als würden sie Neuland betreten.
Durch und durch in Gelb präsentierten sich die Straßen der ecuadorianischen Städte nach dem Schlusspfiff – mit Hupkonzerten, tanzend und die Fahnen schwingend auf den Ladeflächen ihrer Allradfahrzeuge ließen tausende von Menschen ihrer Freude freien Lauf. Auf der Avenida de los Shyris in Quito, wo das Spiel auf einer Großleinwand übertragen wurde, konnte während des Tages so schnell kein Verkehr mehr fließen.
Bleibt abzuwarten, wie sich die Stimmung im Land entwickelt, wenn die „Tri“ ihre tolle Leistung auch im Achtelfinale fortsetzen kann. Für das Spiel gegen Deutschland jedenfalls ist die gute Laune schon vorprogrammiert – hat man ja hierbei nichts mehr zu verlieren.

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News vom 23.06.2006:
Galápagos-Riesenschildkroete Harriet stirbt im Alter von 176 Jahren

Riesenschildkröte Im stolzen Alter von 176 Jahren starb nun die Galápagos-Riesenschildkröte Harriet in einem Zoo in Sydney an Herzversagen. Zu größerer Bekanntheit hat es sicherlich ihr Artgenosse „Lonesome George“ gebracht, der in der Charles Darwin Research Station auf Santa Cruz – Galápagos als letzter Überlebender seiner Art konsequent die Paarung mit jedem anderen Weibchen verweigert.
Aber die 150 Kilo schwere Harriet hat es anderweitig zu Ruhm gebracht: Mit ihr ist das letzte Lebewesen verstorben, das den berühmten Naturforscher persönlich kannte. Darwin besuchte 1835 als Student die Galápagos-Inseln, die ihn zu seiner später entwickelten und 1859 veröffentlichten Theorie der „Evolution der Arten“ inspirierten. Darwin nahm Harriet und zwei ihrer Artgenossen mit nach England, von wo aus sie dann 1841 mit Darwins erstem Offizier John Clements Wickham nach Australien gelangte. Dort lebte sie bis zum vergangen Donnerstag in verschiedenen zoologischen Gärten, zuletzt im Australia Zoo bei Brisbane. Obwohl Harriet viel zu Darwins Theorien beigetragen hat, hat dieser kurioserweise nie entdeckt, dass er es mit einer Schildkrötendame zu tun hatte. Dies fand man erst 1952 heraus – bei ihrem Umzug in Fleay's Fauna Sanctuary wurde aus Harry Harriet.

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