NACHRICHTEN, AKTUELLE NEWS &
INFORMATIONEN AUS UND RUND UM ECUADOR
Hier finden Sie aktuelle Pressemeldungen und Informationen
über Ecuador, News rund um das Reisen und den Tourismus sowie
aktuelle Entwicklungen und Spannendes aus Ecuador.
Hier geht es zum Archiv der Wochennews
der letzten Monate!
News vom 20.01.2010:
Sperrung der Zugstrecke zur Teufelsnase
Aufgrund von Wartungsarbeiten im Zuge der Gesamtverbesserung des
Streckennetzes in Ecuador wird die bei Touristen sehr beliebte Zugstrecke
zur Teufelsnase vom 4. März bis zum 4. Juli 2010 gesperrt.
In dieser Zeit kann nur die Route von Riobamba bis Palmira (einem
Örtchen ca. 20 km nördlich von Alausí, wo die eigentliche
„Teufelsnase“ beginnt) und zurück befahren werden.
Die Zugfahrt ist eine wichtige Touristenattraktion und Einnahmequelle
für die Region des Chimborazo, auch wenn man zur Zeit nicht
wie früher auf dem Dach des Zuges sitzen kann und aufgrund
des schlechten Zustandes der Gleise nur ein Schienenbus statt der
ursprünglichen Dampflok fährt.
Die Teufelsnase ist das markanteste Teilstück der Zugverbindung
von Riobamba (2.754 m) und Alausí (2.360 m) über die
Anden nach Sibambe (1.806 m) durch alle Klimazonen des Landes: ein
rund 100 Meter hoher Felsvorsprung, der über der Schlucht des
Rio Chanchán aufragt. Um diesen Felsen zu überwinden,
wurden die Gleise in der steilen Wand der Teufelsnase fast übereinander
gelegt und durch mehrere Spitzkehren miteinander verbunden. Der
Zug bewältigt so in wenigen Minuten mehrere 100 Höhenmeter.
Die Strecke wurde zwischen 1899 und 1908 gebaut und galt damals
als ein Meisterwerk der Ingenieursleistung
Auf langfristige Sicht soll die Gesamtstrecke von Quito nach Guayaquil
(Durán) wieder in Betrieb genommen werden (siehe auch unseren
Newsletter-Artikel vom August 2008).
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News vom 04. und 12.01.2010:
Wieder verstärkte Vulkan-Tätigkeit des Tungurahua
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| Foto: © El Comercio 2010 |
Seit dem Silvestertag hat der 140 km südlich
der Hauptstadt Quito gelegene Vulkan Tungurahua seine Aktivität
wieder verstärkt. Vor allem in den letzten Tagen haben die
Erdstösse zugenommen und versetzten die Anwohner rund um den
5.016 m hohen Berg in Schrecken. Seit Anfang des Jahres fiel in
einigen Gegenden Ascheregen, auch der Ausstoß von Lava und
Gesteinsbrocken kann beobachtet werden, was nachts ein beeindruckendes
Erlebnis ist. Das Touristenstädtchen Baños am Fuße
des Vulkans ist bislang nicht in Mitleidenschaft gezogen worden.
Vor ca. sechs Monaten wurde der letzte größere Ausbruch
des Vulkans registriert. Der Tungurahua war nach einer langen Ruhezeit
vor neun Jahren wieder aktiv geworden. Seither richteten zwei größere
Ausbrüche Schäden in der Landwirtschaft und an der Infrastruktur
an.
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| Foto: © El Comercio 2009 |
News vom 24.12.2009:
Fröhliche Weihnachten & die besten Neujahrsgrüße
aus Ecuador
Liebe Ecuador-Freunde, wir wünschen Ihnen
ein besinnliches und fröhliches Weihnachtsfest und einen guten
Start in das Jahr 2010.
Wir danken Ihnen für Ihren Besuch in Ecuador und Ihr Vertrauen
in unsere Arbeit, falls Sie bereits die Möglichkeit hatten,
mit uns das kleinste der Andenländer kennen zu lernen. Falls
nicht, laden wir Sie herzlich ein, Ecuador oder eines unserer Nachbarländer,
Peru und Bolivien, 2010 zu besuchen.
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News vom 04.12.2009:
Quito feiert 475. Stadtgründungs-Jubiläum
Mit
farbenfrohen Umzügen, der Wahl zur „Reina de Quito“
(Königin von Quito), dem beliebten und traditionellen Karten-Spiel
„Cuarenta“ (40) und Fahrten durch die Stadt in der „Chiva“
(zu Bussen umgebaute Lastwagen, die normalerweise an der Küste
als Transportmittel eingesetzt werden) begeht Quito dieses Jahr
seinen 475. Geburtstag. Die Feierlichkeiten, die trotz vereinzelter
Proteste auch dieses Jahr wieder Stier-Kämpfe im Programm haben,
dauern eine Woche bis zum 6. Dezember, dem eigentlichen Stadt-Gründungstag.
Jedes Jahr finden am 5. Dezember abends in jedem Stadtviertel Konzerte
statt, Kapellen spielen und die ganze Stadt ist voller Musik: das
ist die „Serenata Quiteña“, eine seit 50 Jahren
wiederbelebte Tradition.
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News vom 25.09.2009:
Korallen auf Galápagos in Gefahr
Eine
Gruppe von Wissenschaftlern untersucht derzeit die Korallenbänke
vor der Insel San Cristóbal, Galápagos, um herauszufinden,
inwieweit die globale Erderwärmung das Korallenwachstum beeinflusst.
Die Wissenschaftler vermessen jede einzelne Korallenansiedlung und
mit Hilfe von Thermometern erhalten sie Informationen über
die Temperaturschwankungen die stündlich festzustellen sind.
Die optimale Temperatur für Korallen, die stark auf Temperaturveränderungen
reagieren, liegt zwischen 22° C und 27° C. Wenn das Meer
sich für längere Zeit erwärmt oder abkühlt,
stoßen die Korallen die Algen ab, mit denen sie eine Symbiose
bilden, bleichen aus und sterben. Die Korallen sind essentiell für
das Ökosystem des Meeres und dienen als Lebensraum für
zahlreiche maritime Lebewesen. Während dem vor einigen Jahren
vorherrschenden El Niño Phänomen verschwanden ca. 97
% der Korallen von Galápagos und genau deshalb ist es für
die Wissenschaftler von großer Bedeutung die Entwicklung der
Korallen zu verfolgen.
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News vom 18.09.2009:
Internationale Veranstalter besuchen Cuenca
Mehr
als 25 Reiseveranstalter werden im Zuge der Internationale Touristikmesse
(FITE) Cuenca und den Süden Ecuadors besuchen. Diese zweitägige
Reise um die Produkte der Region kennen zu lernen, wird von der
„Regional Austro“ organisiert. Hierbei handelt es sich
um eine Organisation, die sich aus dem Hotelverband Azuay und der
Institution Activa Tourismus zusammensetzt. Ziel ist es, die Stellung
Cuencas und des Südens als ein bedeutendes Reiseziel mit großen
Natur- und Kulturvorkommen voranzutreiben. Die Teilnehmer der Reise
kommen aus Chile, Argentinien, Venezuela, Deutschland, den Vereinigten
Staaten von Amerika und China und möchten sich über neue
Zielgebiete sowie Angebote informieren. Auf dem Programm der zweitägigen
Reise stehen verschiedene Orte und Sehenswürdigkeiten, wie
zum Beispiel das historische Zentrum von Cuenca. Am Abend wird eine
Folkloreshow veranstaltet, die den Besuchern die Tradition der Einheimischen
näher bringen soll.
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News vom 11.09.2009:
Internationale Touristikmesse in Ecuador
Vom
17. bis 20 September 2009 findet in Guayaquil die Internationale
Touristikmesse (FITE) statt. Guayaquil, das auch als die Perle des
Pazifiks bezeichnet wird, ist die größte Stadt und das
wichtigste Wirtschaftszentrum Ecuadors und daher der ideale Austragungsort
für diese bedeutende Messe. Die Messe findet zum 7. Mal statt
und hat sich zu der wichtigsten Ausstellungsmesse der Südpazifikküste
entwickelt. Sie bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit, Branchenpartner
zu treffen und Geschäfte zu machen. Für alle anderen Besucher
ist sie eine wunderbare Gelegenheit viel über Ecuador und seine
verschiedenen Destinationen zu erfahren. Auf der Messe sind nicht
nur verschiedene Ausstellungsstände namhafter Hotels und Veranstalter
zu finden. Es finden zudem Folklore-Veranstaltungen sowie internationale
und audiovisuelle Wettbewerbe statt. Auf der Plaza de las Naciones
haben die Besucher zudem die Möglichkeit sich über andere
südamerikanische Länder und Alternativen zu informieren.
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News vom 04.09.2009:
Marketingplan für Ecuador
Am
1. September wurde vom Tourismusministerium (Mintur) der neue Marketingplan
Ecuadors vorgestellt, der von 2010 bis 2014 angelegt ist. Ziel ist
es mit diesem Plan einen jährlichen Zuwachs von 10% der durch
den Tourismus eingebrachten Devisen zu erhöhen. Mit dem Marketingplan
soll Ecuador als Reiseziel gefördert werden und dies nicht
nur wegen seiner Vielfältigkeit, sondern auch auf Grund der
verschiedenen Bräuche seiner Bewohner. Gleichzeitig schlägt
das Tourismusministerium vor ein neues Gesetz für den Sektor
zu verabschieden mit dem Ziel die touristische Entwicklung Ecuadors
zu unterstützen, neue Absatzmöglichkeiten zu entwickeln
und die Nutzung von geschützten Gebieten unter dem Aspekt des
nachhaltigen Tourismus zu gewährleisten. Ein weiteres wichtiges
Anliegen des Minturs ist es mit Hilfe der Politik die sexuelle Ausbeutung
von Kindern und Jugendlichen in Verbindung mit touristischen Aktivitäten
zu unterbinden. Mit Hilfe des Marketingplans sieht man vor Besucherzahlen
von 1.426.640 pro Jahr zu erreichen.
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News vom 28.08.2009:
Gütesiegel für ecuadorianische Blumenzuchtbetriebe
In
Ecuador, das als der weltweit größte Rosenexporteur gilt,
wurde ein Siegel für ecuadorianische Blumenzuchtbetriebe eingeführt.
Das Siegel mit dem Namen "Flor Ecuador" wird an Betriebe
verliehen, die besondere Sicherheitsvorkehrungen beachten. Dabei
handelt es sich nicht nur um Vorkehrungen um die Arbeitsbedingungen
der Arbeiter in den Betrieben zu verbessern, sondern auch um den
ordnungsgemäßen Umgang mit Spritzmitteln, die für
die Aufzucht unabdingbar sind. Um dieses Siegel zu erhalten, müssen
die Betriebe insgesamt 125 Bedingungen erfüllen. Zu den Bedingungen
gehört auch, dass Kinderarbeit in den Betrieben absolut untersagt
ist. Weiterhin wird eine pünktliche Zahlung der Gehälter,
sowie die Zahlung von Provisionen vorausgesetzt. Beim Einsatz von
Spritzmitteln ist eine besondere Schutzkleidung vorgesehen, die
den Arbeiter schützen soll. Berichten zufolge bemühen
sich immer mehr Betriebe um den Erhalt dieses Siegels.
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News vom 21.08.2009:
Weltgipfel der Evolution auf den Galápagos-Inseln
Vom
22. bis 26. August findet auf den Galápagos-Inseln der zweite
Weltgipfel der Evolution statt. Der Gipfel steht ganz im Zeichen
des 200. Geburtstages Charles Darwins und der Veröffentlichung
seines Werkes „Die Evolution der Arten“ vor 150 Jahren.
An dem Gipfel werden 150 geladene Forscher der bekanntesten Universitäten
der USA, Spanien, England, Mexiko, Argentinien und Israel, teilnehmen.
Während dem Weltgipfel werden die Wissenschaftler über
den Einfluss der neuesten Entdeckungen auf die Evolution diskutieren.
Unter den Teilnehmern wird auch der mexikanische Forscher Antonio
Lazcano sein, der schon am 1. Gipfel teilnahm, der von den Vereinigten
Staaten organisiert wurde. Lazcano ist der erste Lateinamerikaner,
der den Vorsitz der weltweit bedeutendsten Organisation der Evolutionsbiologie,
der "Internationalen Gesellschaft zur Erforschung des Ursprungs
des Lebens", inne hat.
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News vom 14.08.2009:
Maisfest in Rumiñahui
Am
Donnerstag, 21. August, beginnt in der Provinz Rumiñahui
das Maisfest, das bis 12. September dauern wird. Das Festprogramm,
das von der Gemeinde der Provinz ausgearbeitet wurde hält für
jeden Geschmack etwas bereit. So finden beispielsweise nächsten
Samstag ein Volleyball-Turnier im öffentlichen Schwimmbad und
ein Galopprennen im Park Santa Clara statt. Es ist das erste Mal,
dass ein Galopprennen anlässlich dieser Festivität stattfindet.
Zudem finden verschiedene Stierkämpfe mit namhaften Stierkämpfern
statt. Den Höhepunkt des Festes wird der Mais- und Tourismus
Festumzug bilden, der am Samstag den 29. August um 10:00 Uhr in
der Avenida General Enríquez in Sangolquí beginnt.
Der offizielle Programmbeginn ist am 19. August um 11:00 Uhr in
der Villa Carmen, Sangolquí.
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News vom 06.08.2009:
Riesenschildkröten kehren zurück nach Isabela
Vergangene
Woche wurden 153 Riesenschildkröten zurück in ihre Heimat
auf der Insel Isabela gebracht. 31 der 153 Schildkröten lebten
seit 2004 im Centro Duro, einer Auffangstation für verletzte
und kranke Schildkröten, die sich auf einer Anhöhe der
Insel befindet. Die restlichen 122 Schildkröten verbrachten
die letzten Jahre in der Auffangstation des Galápagos-Nationalparks.
Da ein Transport der Schildröten auf dem See- oder Landweg
zu schwierig gewesen wäre, wurde ein Helikopter eingesetzt,
der die Tiere sicher und schonend nach Isabela brachte. Zuvor mussten
die Tiere einige Tage in Quarantäne verbringen, da man sicher
gehen wollte, dass sie nicht unter ansteckenden Krankheiten leiden.
In nächster Zeit wird ihre Entwicklung in der neuen Umgebung
mit Hilfe von Kameras überwacht.
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News vom 31.07.2009:
Zwei ecuadorianische Nationalparks feiern Geburtstag
Am
vergangenen Samstag fanden die Feierlichkeiten zum 30-jährigen
Bestehen des Machalilla National-Parks statt an dem auch die ecuadorianischen
Ministerinnen für Tourismus und Umwelt teilnahmen. Der einzige
küstennahe Nationalpark Ecuadors wurde 1979 gegründet
und umfasst ein 55.000 ha großes Schutzgebiet. Während
der Feierlichkeiten wurde die Einzigartigkeit des Parks mit seinen
unterschiedlichen Naturräumen und seiner Artenvielfalt hervorgehoben.
Zudem wurde ein Abkommen mit dem Staatlichen Institut für die
Erhaltung des Kulturerbes geschlossen. Dieses Abkommen sieht vor,
dass die archäologischen Funde, die sich in den Geschäftsräumen
des Nationalparks befinden restauriert werden. Ein weiteres „Geburtstagskind“
Ecuadors ist der Galápagos-Nationalpark der in diesem Jahr
auf 50 Jahre Tätigkeit ganz im Sinne des Naturschutzes zurückblickt.
Anlässlich dieses runden Geburtstags verlieh der Präsident
des Automobilherstellers Toyota dem Park den Toyota-Preis. Weiterhin
vergibt die Charles Darwin Stiftung zu Ehren der Feierlichkeiten
ein Stipendium an ecuadorianische Studenten.
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News vom 23.07.2009:
Galápagos und Amazonien im Finale der Wahl zu den
Neuen Sieben Weltwunder der Natur!
Die
dritte und finale Auswahlrunde der Wahl zu den Neuen Sieben Weltwunder
der Natur hat begonnen. Am 21. Juli verkündete Bernhard Weber,
Vorstand der New7Wonders Foundation, die Auswahl des Expertenteams.
Unter der Leitung des ehemaligen UNESCO-Direktors Federico Mayor
Zaragoza wählten Experten aus den 77 verbliebenen Kandidaten
28 Finalisten, darunter die Galápagos-Inseln und der Amazonasregenwald.
Ebenfalls zogen der Schwarzwald und das Matterhorn in die finale
Runde ein. Kriterien für die Wahl waren die einzigartige Schönheit,
ökologische Bedeutung, Vielfalt und geographische Ausgewogenheit.
Die ecuadorianische Tourismusministerin Verónica Sión
de Josse zeigte sich sehr zufrieden über das Weiterkommen der
Naturschätze des Landes und wertete es als eine Anerkennung
der Anstrengungen für eine nachhaltige Entwicklung in diesen
bedeutenden Destinationen.
Bis 2011 stehen die Finalisten nun zur Wahl um
die Neuen Sieben Weltwunder der Natur.
Unterstützen
Sie Ecuador und stimmen Sie hier für die Galápagos-Inseln
und den Amazonasregenwald ab!
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News vom 17.07.2009:
Neuer Archäologischer Fund bei Ibarra
Dass
es in Ecuador noch immer etwas zu entdecken gibt, beweist auch der
neuste archäologische Fund: In der Gemeinde San Antonio de
Ibarra, 4 km vor der Provinzhauptstadt Ibarra, wurde eine künstlich
geschaffene Grabstätte entdeckt. Bei Bauarbeiten an dem Hügel
Huataviro stießen Arbeiter zufällig auf den Fund, der,
neben wahrscheinlich menschlichen Überresten, metallene und
tönerne Relikte umfasst. Zu den bedeutensten Fundstücken
zählt eine goldene Gesichtsmaske sowie Ringe und Armreifen.
Darüber hinaus wurden noch Fragmente aus schwarzen Metall und
Keramik gefunden. Die Fundstücke wurden zur weiteren Untersuchung
durch das Nationale Institut des kulturellen Erbes (INPC) nach Quito
gebracht. Dort soll auch geklärt werden, ob die Stücke
tatsächlich aus Gold gefertigt wurden. Nach ersten Schätzungen
gehen Anthropologen von einem Alter des Fundes zwischen 1000 und
1200 Jahren aus. Es wird angenommen, dass sie aus der Caranqui-Kultur
stammen, einer alten indigenen Kultur, deren Nachfahren noch immer
im Norden des ecuadorianischen Hochlands leben.
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Update, 09.07.2009:
Zweite Runde zur Wahl der Neuen Sieben Weltwundern der Natur beendet
Am
vergangenen Dienstag, 07.07.09, um Mitternacht endete die zweite
Runde zur Wahl der Neuen Sieben Weltwundern der Natur. In den nächsten
drei Wochen werden Experten aus den 77 Spitzenkandidaten 28 Finalisten
ernennen, die in der finalen Runde des Wettbewerbs stehen.
Die Galápagos-Inseln und die Amazonasregion haben gute Chancen
als Finalisten ausgewählt zu werden. Seit mehreren Wochen führten
beide Regionen in ihren jeweiligen Kategorien die Ranglisten an.
Die Auswahl der Experten wird am 21. Juli um 12:07 (GMT) bekannt
geben.
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News vom 30.06.2009:
Galápagos führend bei der Wahl zu den Neuen
Sieben Weltwundern der Natur!
Nach
der neuesten Auswertung der Wahl zu den Neuen Sieben Weltwundern
der Natur vom 29. Juni 2009 führen die Galápagos-Inseln
weiterhin in der Kategorie „Inseln“. Daneben belegt
die Amazonasregion, an der Ecuador wie Bolivien, Brasilien, Kolumbien,
Französisch Guayana, Guyana, Peru, Surinam und Venezuela Anteil
haben, in der Kategorie "Wälder, Nationalparks" seit
22. Juni ebenfalls den ersten Platz. Damit stehen zwei ecuadorianische
Regionen im Rennen um einen Platz unter den Neuen Sieben Weltwunder
der Natur.
Für die Abstimmung verantwortlich ist die New7Wonders Foundation,
geleitet von Bernhard Weber. Weltweit beteiligten sich 261 Kandidaten
aus 222 Ländern von denen sich 77 für die laufende zweite
Auswahlrunde qualifizieren konnten. Am 21. Juli 2009 werden aus
diesen 77 Kandidaten 28 Finalisten ausgewählt, die bis 2011
zur Wahl stehen. Die Bekanntgabe der sieben neuen Weltwunder der
Natur erfolgt im selben Jahr.
Unterstützen
Sie die Galápagos-Inseln und Amazonien bei der Wahl zu den
Neuen Sieben Weltwundern der Natur! Stimmen Sie hier bis zum 7.
Juli ab und sichern Sie Ecuador einen Platz unter den 28 möglichen
Finalisten!
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Update vom 24.04.2009:
Vulkan-Aktivität auf Galápagos-Insel Fernandina
nimmt weiter zu
Die Nationalpark-Wächter informierten über eine Zunahme
der vulkanischen Aktivität auf Fernandina seit dem Ausbruch
des Vulakns am 12. April. Die Gas- und Wasserdampfsäule zieht
sich laut nationalen Zeitungsberichten über 100 km hin. Weiterhin
seien die zum Teil endemischen Tiere aber nicht unmittelbar bedroht,
da Seelöwen, Leguane und andere Tierarten vor den Lava-Strömen
die Flucht ergreifen.
News vom 13.04.2009:
Erneuter Ausbruch des Vulkans auf Galápagos-Insel
Fernandina
Seit
Ostersamstag bietet der Vulkan La Cumbre auf der Insel Fernandina
den Besuchern des Galápagos-Archipels ein ganz besonderes
Schauspiel, da er seinem letzen Ausbruch 2005 erneut in einen aktiven
Prozess eingetreten ist. Ein großer Lavastrom ist zu beobachten,
der sich in drei teilt und ins Meer fließt. Da Fernandina
unbewohnt ist, besteht keine Gefahr für Menschenleben, allerdings
sind die in Wassernähe lebenden Tierarten wie Seehunde, Meeres-Leguane
und Fische von den Lava-Massen in gewissem Maße bedroht.
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News vom 20.03.2009:
Prinz Charles besuchte die Galápagos-Inseln
Prinz Charles und seine Frau Camilla wurden am Montag auf der letzten
Station ihrer zehntägigen Öko-Reise durch Südamerika
auf der Galapagos-Hauptinsel Santa Cruz empfangen. 1.000 Kilometer
vor der Küste Ecuadors wandelten sie auf den Spuren ihres berühmten
Landsmanns Charles Darwin. Das britische Thronfolger-Paar besuchte
die Charles-Darwin-Station, wo sich Wissenschaftler um den Erhalt
der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt der Vulkan-Inseln kümmern.
Riesenschildkröten, Blaufußtölpel und Darwin-Finken
werden von Einwohnern und Touristen bedroht.
Der Besuch von Charles und Camilla stand im Zeichen des Darwin-Jahres.
Der vor 200 Jahren geborene Naturforscher Charles Darwin war 1835
durch eine Reise zu den abgelegenen Inseln im Pazifik zu seiner
Evolutionstheorie inspiriert worden. Durch die Abgeschiedenheit
der Inseln hatten sich dort Tier- und Pflanzenarten entwickelt,
die es sonst nirgendwo gibt.
Am Sonntag empfang Vize-Präsident Lenín Moreno und
Außenminister Fander Falconi Charles und Camilla in der Hauptstadt
Quito. Bei ihrem Gespräch ging es auch um das von Präsident
Rafael Correa initiierte Projekt Yasuní-ITT. Es sieht vor,
das Biosphärenreservat Yasuní im östlichen Regenwald
Ecuadors zu schützen und auf die Förderung von Erdöl
in diesem Gebiet zu verzichten.
Hunderte Menschen jubelten dem Paar bei einem Rundgang durch das
Zentrum der Stadt Quito, das zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört,
zu. Mit dem Besuch der Kirche „La Compañía“
im Zentrum Quitos auf 2.850 Metern endete die Reise, die Charles
und Camilla in Chile begonnen hatten.
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News vom 20.02.2009:
Erschwerte Reisebedingunen zwischen Küste
und Hochland
Der Karneval vom 21.-24. Februar 2009 ist eine der beliebtesten
Reisedaten für Ecuadorianer. Besonders viele Reisende zieht
es zu dieser Zeit vom Hochland an die Küste. Doch ausgerechnet
jetzt sind viele Straßenabschnitte zwischen diesen Regionen
zerstört. Aufgrund der starken Regenfälle der letzten
Tage, gab es unzählige Erdrutsche, die diverse Straßenabschnitte
unpassierbar machten.
Die Hauptverkehrsadern von der Hauptstadt Quito aus an die Küste
wie z.B. nach Esmeraldas, oder Manta bleiben weiterhin geschlossen.
Auch von Otavalo nach San Lorenzo, oder die Strecke von Quito nach
Santo Domingo oder La Maná sind von den Erdrutschen betroffen
und können nicht befahren werden. An der Küste allerdings,
sind die Strassen in einem guten Zustand. Touristen können
die Küste ohne große Probleme bereisen, obwohl noch einige
der Strassen in Konstruktion sind. Die bekanntesten Orte für
den Karneval Ambato und Guaranda sind gut über die Panamericana
zu erreichen.
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News vom 13.02.2009:
Ein Museum für den Amazonas
Die permanente Ausstellung „Los Mundos Amazónicos“
befindet sich im Museum Mindalae in Quito. Die Ausstellung zeigt
traditionelle Handwerkskunst der indianischen, der afroecuadorianischen
und der übrigen einheimischen Bevölkerung. Töpferkunst,
Stücke der traditionellen Feste des Amazonasgebiet, typische
Trachten und Kleider werden präsentiert.
Die Handwerkskunst besteht größtenteils aus natürlichen
Rohstoffen, die zu Kunstobjekten verarbeitet wurden. Der Höhepunkt
der Ausstellung befindet sich im 5. Stockwerk. Hier wird ein ganzer
Ausstellungsraum der Weltanschauung gewidmet. Die Kunsthandwerke
sind so platziert, dass die Leute den geschichtlichen Wandel, den
Fortbestand sowie die Verschmelzung der Religionen betrachten können.
Das Museum Mindalae befindet sich an der Reine Victoria y La Nina,
im Norden. Das Museum ist von Montag bis Sonntag von 9.30 Uhr bis
17.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet USD 3 für Erwachsene
und USD 1.50 für Kinder.
News vom 06.02.2009:
Orchideen-Ausstellung in Quito
Vom 4. bis zum 8. Februar 2009 findet in Itchimbia bei Quito die
Expo Universal de Orquideas statt. Der Anlass findet im Itchimbia
Kulturzentrum statt, einem prunkvollen Glass und Stahlgebäude,
welches 1904 in Quito errichtet wurde. Es sind mehr als 700 einheimische
und über 100 Arten aus verschiedenen Ländern verteilt
auf 20 Stände zu bewundern. Nicht nur die vielen ausgestellten
Orchideen aus Ecuador machen diesen Anlass außergewöhnlich,
sondern auch die 3. wissenschaftliche Konferenz der Anden Orchideen
sowie eine Reihe von Diskussionsforen welche sich der Orchideen-Malerei,
der Orchideen-Fotografie, der Orchideen-Kultur und dem Schutz der
Orchideen in Ecuador widmen. Unzählige Orchideen-Experten aus
der ganzen Welt werden an der Ausstellung erwartet. Der Eintritt
zur Ausstellung kostet für Erwachsene USD 3.- und für
Kinder und Pensionierte USD 1.50. Die Ausstellung öffnet um
10 Uhr und schließt seine Türen um 19 Uhr. Am Sonntag
ist die Ausstellung nur bis 17 Uhr geöffnet.
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News vom 7.01.2009:
Tourismusmessen in Stuttgart und Zürich
Auch dieses Jahr ist ecuadorline wieder auf den wichtigsten Tourismusmessen
im deutschsprachigen Raum vertreten. Und zwar bildet die Urlaubs-Messe
in Stuttgart, welche vom 17. – 25.01.2009 in der Neuen Messe
Stuttgart stattfindet, den Auftakt. Hier finden Sie uns können
Sie uns am Stand der Arbeitsgemeinschaft Lateinamerika ARGE e.V.
,in der Halle 6 und mit der Kennziffer: Stand 6E 12. Des weiteren
sind wir vom 29.01. – 01.02.2009 auch auf der FESPO in Zürich
vertreten. Hier sind wir täglich am Stand 1.020 der Arbeitsgemeinschaft
Lateinamerika ARGE e.V. in der Halle 1 präsent. Wir freuen
uns auf Sie und darauf, Ihnen den faszinierende Andenstaat Ecuador
näher zu bringen. Gerne sind wir Ihnen auch bei der Reiseplanung
oder bei Fragen zum Reiseland Ecuador behilflich.
News vom 19.12.2008:
Schöne Weihnachten & einen guten Rutsch
ins Neue Jahr!
Langsam neigt sich das Jahr 2008 dem Ende zu. Den vielen Ereignissen
dieses Jahres folgt wie jedes Jahr die Weihnachtszeit, eine Zeit
der Besinnung. Wir vom ecuadorline-Team möchten diese Gelegenheit
nutzen um Ihnen allen wundervolle Festtage zu wünschen und
uns für Ihr Interesse an Ecuador zu bedanken. Selbstverständlich
werden wir auch nächstes Jahr wieder mit aktuellen News und
interessanten Berichten aus dem kleinsten Andenstaat für Sie
da sein. In der Zwischenzeit wünschen wir Ihnen eine stressfreie
Vorweihnachtszeit, besinnliche Festtage und einen guten Rutsch ins
neue Jahr! Ihr ecuadorline-Team.
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News vom 12.12.2008:
Salinas wird zu neuem Leben erweckt
Das kleine Dorf Santa Catalina de Salinas, unweit der Stadt Ibarra
im nördlichen Andengebiet zieht wöchentlich mehr als 300
Touristen an. Die Gemeinde, die heute noch um die 2.000 Einwohner
zählt, erlebte ihre Blüte während der Kolonialzeit.
Damals zählte die Region um Salinas zu einer der reichsten
des Landes, dank seiner Salzminen. Seit rund einem Jahr sind zwei
Autozüge auf der Strecke Ibarra – Salinas – El
Primer Paso unterwegs und erschließen die Gemeinde so für
den Tourismus. Mit dem sogenannten „Zug der Freiheit“
sind die Touristen während zwei Stunden auf der 45km langen
Strecke unterwegs. In Salinas angekommen haben die Besucher die
Möglichkeit, im gastronomischen Zentrum lokale oder internationale
Gerichte zu probieren. In Kürze wird auch das Salzmuseum seine
Pforten öffnen und dem Publikum viele wissenswerte Information
zur Region bieten.
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News vom 05.12.2008:
Fußballspieler zu Botschaftern für den
Tourismus ernannt
Die Tourismus Ministerin Ecuadors, Veronica Sion de Josse, hat die
Spieler der Mannschaft Liga Deportiva Universitaria de Quito zu
offiziellen Botschaftern des Tourismus ernannt. Die ecuadorianische
Fußballmannschaft erspielte sich dieses Jahr den Titel Campeon
de America 2008 und sicherte sich somit die Teilnahme an der FIFA
Club-Weltmeisterschaft. Dieser internationale Event wird im Dezember
2008 in Japan durchgeführt und weltweit ausgestrahlt. Sion
de Josse will diese geballte Aufmerksamkeit optimal nutzen. Deshalb
soll die Präsenz in Japan durch verschiedene Präsentationen
verstärkt werden. Die Ministerin betonte die Verflechtung von
Tourismus und Sport und Ecuadors Spitzenposition in den beiden Bereichen.
Es ist deshalb die Aufgabe der Spieler, Ecuador als Sieger auf der
ganzen Linie zu repräsentieren: als Champion von Amerika und
als eines der führenden Länder im Bezug auf nachhaltigen
Tourismus.
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News vom 28.10.2008:
Die schönsten Inseln der Welt
Wie jedes Jahr hat das amerikanische Reisemagazin „Travel
& Leisure“ eine Liste mit den Top Ten der schönsten
Inseln weltweit veröffentlicht. Platz 1 belegen die malerischen
Galápagos Inseln. Der Archipel hat sich gegen Inseln wie
z.B. Santorini oder Maui durchgesetzt. Das Inselparadies befindet
sich im pazifischen Ozean, ca. 1.000 km und 3 Flugstunden von Ecuadors
Festland entfernt und umfasst über 114 verschiedene Inseln,
von welchen lediglich 5 bewohnt sind. Die „islas encantadas“
(verzauberte Inseln) faszinieren mit ihrer einzigartigen Flora und
Fauna. Oder wo sonst kann man gemeinsam mit Seelöwen um die
Wette schwimmen und Echsen beim Sonnenbaden beobachten während
man die einzigartige Kulisse aus weißen exotischen Sandstränden
und geformten Lavagestein genießt?
News vom 26.09.2008:
Touristenzuwachs in Ecuador
Das
Tourismusministerium Ecuadors hat mitgeteilt, dass der Tourismus
im ersten Halbjahr 2008 um 6,7% zugenommen hat, was bedeutet, dass
in diesen 6 Monaten insgesamt 585.234 Touristen den kleinen Andenstaat
Ecuador besucht haben. Die meisten Touristen stammen aus den USA,
Kolumbien, Peru, Spanien, Vereintes Königreich, Chile, Kanada,
Argentinien sowie Deutschland mit 12.999 Besuchern. Die Tourismusministerin
Veronica Sion besagt, dass diese positiven Besucherzahlen auf die
Nutzung der Ressourcen, den nachhaltigen Tourismus und dessen Qualität
zurückzuführen sind.
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News vom 15.08.2008:
Galápagos-Schifffahrtsunternehmen CANODROS
S.A. erhielt internationales Zertifikat für Umweltmanagement
Die Reederei CANODROS S.A. und ihr Galápagos-Kreuzer M/N
Galápagos Explorer II erhielten von der international bedeutenden
Schiffsklassifikations-gesellschaft und technischen Prüforganisation
Bureau Veritas S.A. das Zertifikat für Umweltmanagement ISO14001-2004
innerhalb der Kategorie „Kreuzfahrtveranstalter, Exkursionsdienstleister
und Reiseveranstalter“. Voraussetzung für die besondere
Auszeichnung ist die kontinuierliche Verbesserung der Umweltverträglichkeit
der touristischen Aktivitäten CANODROS und seines Kreuzers
dank der Einhaltung strenger internationaler Normen im Bereich Kontrolle
und Umweltschutz. Das neu erworbene Zertifikat ist ein Beleg für
den Beitrag des Kreuzfahrtunternehmens zur Bewahrung des Galápagos-Archipels
und seines einzigartigen Naturerbes. Weitere, bereits vor längerer
Zeit erworbene Auszeichnungen für die besonderen Verdienste
von CANODROS sind das ISM-Zertifikat für Sicherheitsmanagement
und das SMART VOYAGER-Zertifikat für Wald-, Wasserschutz und
Sozialstandards).
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News vom 08.08.2008:
Risikozone des Tungurahua wird Schutzgebiet
Laut
Ministerialbeschluss soll die unmittelbare Umgebung des Vulkans
Tungurahua bei Baños in den Nationalpark Sangay eingegliedert
werden. Das Umweltministerium erklärte, dass die Regierung
US$ 5 Millionen in Form von Krediten bereitstellen will, um Grundstücke
in der Höchstrisikozone des Vulkans von Bauern abzukaufen.
Nach Eingliederung der neuen Gebiete soll das Schutzgebiet dann
ungefähr 7.000 zusätzliche Hektar umfassen. Im Moment
werden Studien durchgeführt, die festlegen, wohin die Bauern
der entsprechenden Grundstücke umgesiedelt werden können.
Doch nicht alle in der Höchstrisikozone wohnenden Familien
möchten ihre Grundstücke verkaufen, da diese für
sie eine wichtige Einnahmequelle darstellen. Aus diesem Grund wird
in Betracht gezogen, dass die Bauern eventuell siedeln bleiben können,
jedoch nur solche landwirtschaftliche Produkte kultivieren dürfen,
die zum Schutz des örtlichen Ökosystems beitragen.
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News vom 01.08.2008:
Drei Destinationen Ecuadors sind potentielle Weltnaturwunder
Die Galápagos-Inseln, der Cotopaxi-Vulkan und der Amazonas
sind 3 ecuadorianische von 277 Naturattraktionen weltweit, die zur
Auswahl der „7 Weltnaturwunder“ stehen. Dieser international
bedeutsame Wettbewerb wird von der Stiftung New7Wonders Foundation
mit Sitz in Lissabon organisiert, die 2001 von Bernard Weber –
Filmproduzent und Autor, der sich für den Schutz des Weltnatur
und -kulturerbes einsetzt – ins Leben gerufen wurde. Die Wahl
findet digital im Internet statt und wird bis Dezember dieses Jahres
laufen. Hierbei wird eine Vorauswahl von 21 Finalisten getroffen
werden. Diese Woche, am 30. Juli, befand sich der Amazonas auf Platz
6, Galápagos auf Platz 12 und der Cotopaxi auf Platz 218.
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News vom 25.07.2008:
Einsamer George überrascht mit Nachwuchs
Anfang
dieser Woche verkündete der Nationalpark Galápagos die
freudige Nachricht, dass sich das weltberühmte Galápagos-Schildkrötenmännchen
„Einsamer George“ nach jahrzehntelangen Anstrengungen
endlich fortgepflanzt hat. George wurde 1972 auf der Insel Pinta
gefunden und ins Riesenschildkröten-Reproduktionszentrum Fausto
Llerena auf Santa Cruz gebracht, um die Insel mit seiner Art wieder
zu bevölkern. Doch obwohl er seither sein Gehege mit zahlreichen
Weibchen ähnlicher Arten teilte, zeigte er nie das geringste
Fortpflanzungsinteresse. Das Parkpersonal fand nun jedoch ein Nest
mit 9 Eiern, von denen 3 im Brutkasten darauf warten heranzureifen.
Erst nach ca. 130 Tagen wird die Welt wissen, ob sich in ihnen kleine
Schildkröten entwickelt haben, die überlebensfähig
sind. Jetzt hilft nur noch Daumendrücken, dass der „Einsame
George“ seine Nachkommenschaft tatsächlich gesichert
hat.
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News vom 18.07.2008:
Salinas-Käse aus Ecuador feiert 30-jähriges
Jubiläum
Die Erfolgsgeschichte des beliebtesten Käses Ecuadors begann,
als Käseexperte José Dubach in Salinas (Provinz Bolívar)
im Auftrag der Schweizer Entwicklungsagentur DEZA (in Lateinamerika
bekannt als COSUDE) 1978 die Käseproduktionstechniken seines
Landes einführte und somit das Projekt FUNCONQUERUCOM ins Leben
rief. Mit Hilfe der DEZA setzen heute die ländliche Bevölkerung
und einheimische Entwicklungsorganisationen die Arbeit von FUNCONQUERUCOM
fort. Die Käserein des Konsortiums produzieren mittlerweile
eine große Vielfalt an Käse, wie z.B. den Salinerito,
STQ, Cabadeñito, Pueblo Nuevo und andere Sorten. Die lokale
Bevölkerung findet sich in Organisationen zusammen, arbeitet
als Kleinunternehmer und Händler und verbessert somit ihr Einkommen
und ihre beruflich Qualifikation. Zur Feier des 30-jährigen
Bestehens des Projektes wird seit dem 19. Juli eine “Messe
der solidarischen Wirtschaft Salinas” (Feria de la Economía
Solidaria Salinas) mit vielen Events zu Ehren des Käses abgehalten.
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News vom 11.07.2008:
Julikind Guayaquil feiert Geburtstag
Guayaquil
feiert wieder sein legendäres Julifest, diesmal zum 473sten
Gründungstag. Auf dem Programm stehen mehr als 60 Kulturveranstaltungen,
wie z.B. Ausstellungen, Tanzaufführungen, Umzüge und musikalische
Darbietungen. Hauptlokalitäten der Events, die sich über
den gesamten Monat verteilen, sind die Plätze San Francisco
und Centenario, der Zentralpark sowie die Parks San Augustín,
Seminario und Pedro Carbo. Ein besonderer Höhepunkt der Feierlichkeiten
ist der 25. Juli, der Gründungstag selbst, an dem der achte
kulturelle Umzug „Guayaquil más ciudad“ („Guayaquil
mehr Stadt“) stattfinden wird. Allegorische Wagen, Tanzakademien
und Folkloregruppen werden von der Avenida Quito bis in den Süden
der Stadt ziehen. Zum feierlichen Abschluss dieses wichtigsten Festtages
wird es an der Uferpromenade Malecón Simón Bolívar
ein großes Feuerwerk geben.
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News vom 04.07.2008:
Ecuadorianischer Fußball feiert Karneval
in Rio
Diesen Mittwoch (2. Juli 2008) hat Ecuador im Maracaná-Stadion
von Rio de Janeiro Fußballgeschichte geschrieben. Zum ersten
Mal holte ein ecuadorianisches Fußballteam im südamerikaweiten
Vereinswettkampf Copa Libertadores de América den Meistertitel.
In einem spannenden Elfmeterduell hielt der Star des Abends, Torhüter
José Francisco Cevallos, drei Schüsse des Teams aus
Rio de Janeiro (Fluminense) und errang somit den heißumkämpften
Pokal für das Quitoer Team Liga Deportiva Universitaria de
Quito. Ein weiterer Held des Abends war Luis Bolaños, der
in der Hauptspielzeit ein Tor für das ecuadorianische Team
einholte. Hiermit stand es zwar 3:1 für Fluminense –
da das brasilianische Team jedoch im vorherigen Duell in Quito 4:2
gegen Liga verloren hatte, endete das Spiel unentschieden. Hierdurch
kam es zu einer torlosen Nachspielzeit und schließlich zum
glorreichen Elfmeterschießen. Ganz Ecuador feierte den Sieg
singend, tanzend und hupend bis zum Morgenanbruch.
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News vom 27.06.2008:
Es ist wieder soweit: Die Wale besuchen Ecuadors
Küste
Wie jedes Jahr im Juni beginnt an Ecuadors Küste die Beobachtungssaison
der Buckelwale, die bis September andauert. Tausende der gemütlichen
Meeresriesen treten jährlich eine 7.000 km lange Reise von
den kühlen Gewässern der Antarktis bis zur warmen ecuadorianischen
Pazifikküste an, um dort ihr Paarungs- und Fortpflanzungsritual
zu vollziehen. Dieses einzigartige Schauspiel zieht seit den 80er
Jahren nationale wie internationale Touristen in seinen Bann, weshalb
der Waltourismus mittlerweile von großer wirtschaftlicher
Bedeutung für die Küstenbevölkerung Ecuadors ist.
Die Destinationen, an denen die Touristen Zeuge des unvergleichlichen
Naturspektakels werden können, sind u.a. die Insel La Plata,
Puerto Cayo, Puerto López, Bahía de Caráquez
und San Vicente (Provinz Manabí), Súa und Muisne (Provinz
Esmeraldas), die Insel Jambelí (El Oro), die Strände
General Villamil und Posorja (Guayas) sowie Salinas, Santa Elena
und Montañita (Santa Elena).
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News vom 20.06.2008:
Ecuador entschließt sich zur Abschaffung des
Touristenvisums
Seit dem 20. Juni können Touristen aus der ganzen Welt ohne
Visum für 90 Tage nach Ecuador einreisen. Für EU-Bürger
ändert sich hierdurch nichts, da ihnen auch bisher ohne Visum
die Einreise ermöglicht wurde. Nichtsdestotrotz steht die unilaterale
politische Maßnahme Ecuadors im deutlichen Gegensatz zu den
neuesten europäischen Bestimmungen zur Ausweisung von inoffiziellen
Migranten. Laut der ecuadorianischen Tagespresse will das Land durch
die Abschaffung des Touristenvisums ein Zeichen dafür setzen,
dass es die repressiven EU-Maßnahme gegen illegale Immigranten
als unakzeptabel ansieht. Ecuador sucht außerdem den Dialog
mit seinen lateinamerikanischen Nachbarn über das Menschenrecht
der Migration und begreift sich als Weichensteller einer einheitlichen
lateinamerikanischen Reaktion auf die migrationsfeindlichen Maßnahmen
Europas.
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News vom 20.06.2008:
Inti Raymi: Sonnwendfeier und Erntedankfest auf
Ecuadorianisch
Jedes Jahr zur Sonnenwende feiern die indigenen Gemeinden der ecuadorianischen
Hochlandregion die Zeremonien des Inti Raymi, mit denen die Menschen
der Sonne und Erde für den Beginn der Maisernte danken. Das
Fest, das in der Nacht vom 21. auf den 22. Juni beginnt und mehrere
Tage andauert, ist eine der bedeutendsten traditionellen Vermächtnisse
der indigenen Vorfahren Ecuadors. Als Dankesgeste bereiten die Menschen
diverse Gerichte und Getränke aus Mais zu, wie z.B. den “mote”
(gekochter Mais) oder die “chicha” (typisches Maisgetränk).
Ein gemeinschaftliches rituelles Bad in Quellen, Flüssen oder
Wasserfällen dient der spirituellen Reinigung sowie der Erneuerung
des menschlichen Mutes und der körperlichen Kraft. Auch soll
es zur Vereinigung zwischen Mensch und „Mutter Natur“
führen. Begleitet wird das Ereignis weiterhin durch Tanzaufführungen,
deren Mittelpunkt die indigene Teufelsfigur Aya Uma bildet. Als
wahre Explosion verschiedenster Farben, musikalischer Rhythmen und
indigener Traditionen stellt Inti Raymi auch eine wichtige touristische
Attraktion dar. Typische Örtlichkeiten des Geschehens sind
z.B. Otavalo, Latacunga und Mitad del Mundo in den Provinzen Imbabura,
Cotopaxi und Pichincha.
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News vom 13.06.2008:
Erdrutsch beeinträchtigt Fahrt zur Teufelsnase
Ein kürzlich durch Regenfälle verursachter Erdrutsch in
Bola de Oro (Alausí) bewirkte die vorübergehende Sperrung
des Schienenbusses von Alausí zur Teufelsnase. Der Chef des
ecuadorianischen Bahnunternehmens EFE versicherte die rasche Säuberung
der Schienen innerhalb der kommenden zwei Wochen. Hierdurch wird
sich die Wiederinstandsetzung des eigentlichen Zuges zur Teufelsnase,
der von Riobamba (Hauptstadt der ecuadorianischen Provinz Chimborazo)
bis nach Sibambe und wieder zurück fährt, weiterhin verzögern.
Anfang dieses Jahres hatte das ecuadorianische Bahnunternehmen EFE
den Betrieb des Zuges bis auf Weiteres eingestellt, um einer eventuellen
Entgleisung auf der durch die starken Winterregenfälle beeinträchtigten
Anlage zu verhindern. Seither können die Touristen an Mittwochen,
Freitagen und Sonntagen ersatzweise mit dem Schienenbus ab und bis
Alausí verkehren.
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News vom 30.05.2008:
Tungurahua zieht den Verkehr in Richtung Baños
in Mitleidenschaft
In den letzten Tagen lässt sich eine verstärkte Aktivität
des Tungurahua-Vulkans bei Baños beobachten. Kleine Explosionen,
Asche und losgelöstes Gesteinsmaterial begleiten dieses Phänomen.
Die erhöhte vulkanische Aktivität trifft zusätzlich
auf starke Regenfälle, was zur Behinderung des Verkehrs zwischen
Pelileo (ca. 17 km östlich von Ambato) und Baños im
Sektor La Pampa geführt hat. Mit Regenwasser gemischtes vulkanisches
Material floss bis auf die Straße, die aber bereits wieder
gereinigt wurde. Während die erhöhte Aktivität des
Vulkans den Verkehr und auch die Landwirtschaft in Mitleidenschaft
zieht, bewirkt sie einen verstärkten Besucherzustrom nach Baños.
Viele Touristen kommen mit dem besonderen Wunsch, des Nachts den
glühenden Schlund des Riesen zu beobachten und ihn auf unvergesslichen
Fotos einzufangen.
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News vom 30.05.2008:
Iván Vallejos Bezwingung der 14 Achttausender
Nachdem Iván Vallejo am 1. Mai den 8.167 Meter hohen Gipfel
des Dhaulagiri erfolgreich bezwungen hat, kehrte der berühmte
ecuadorianische Bergsteiger am 27. Mai in sein Heimatland zurück.
Mit der Besteigung des Dhaulagiri beendete Vallejo sein Projekt
der 14 Achttausender - „Herausforderung 14“ -, das er
1997 mit dem Manaslu als 14. Bergsteiger weltweit und als siebter
ohne künstlichen Sauerstoff begonnen hatte. Zu seinen Erfolgen
zählt auch die zweimalige Bezwingung des Mount Everest (1999
und 2001). Nach seinem Empfang am Quitoer Flughafen gab er der Presse
interessante Einblicke in sein neuestes Abenteuer. Im Anschluss
begleitete ihn ein motorisiertes Konvoi auf seinem Triumphzug durch
die ecuadorianische Hauptstadt. Sein nächstes Vorhaben ist
nun die Veröffentlichung seines zweiten Buches, in dem er preisgibt,
was es bedeutet, die 14 höchsten Berge der Welt ohne künstlichem
Sauerstoff zu erklimmen.
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News vom 16.05.2008:
Blockade der Inkaruinen von Ingapirca
Die Zufahrt zu den Inkaruinen Ingapirca wird seit dem 12. Mai durch
die Bewohner der gleichnamigen Gemeinde blockiert. Mit der Protestaktion
soll die Provinzregierung von Cañar dazu aufgerufen werden,
Maßnahmen gegen einen Erdrutsch einzuleiten, der 40 Häuser
im Zentrum der Gemeinde in Mitleidenschaft gezogen hat und dazu
führte, dass 20 Familien in den letzten Monaten ihre Wohnungen
verließen. Gefordert werden Investitionen in Höhe von
ca. USD 600.000. Die Maßnahmen lassen jedoch aus politischen
Gründen auf sich warten. Um Druck auf die Regierung auszuüben,
hat sich das ecuadorianische Institut für Kulturgüterschutz
deshalb entschlossen, den Publikumsempfang in den Ruinen vorübergehend
einzustellen. Die Akteure des Tourismussektors bieten nun den Reisenden
alternative Routen an, die Ingapirca durch Aufenthalte z.B. in Gualaceo,
Chordeleg und Paute ersetzen.
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News vom 09.05.2008:
Landleguane zurück auf Baltra
Ende April gab der Nationalpark Galápagos bekannt, dass die
Insel Baltra wieder von seinen endemischen Landleguanen, der Reptilienart
Conolophus Subcristatus (Drusenkopf), bewohnt wird. Die Tierart
war während der US-amerikanischen Besatzung im Zweiten Weltkrieg
von der Insel verschwunden, weshalb es sich ein Wiederansiedlungsprogramm
seit 1980 zur Aufgabe gemacht hatte, die ehemaligen Inselbewohner
nach Baltra zurückzuholen. Ende April wurden die letzten 74
von insgesamt 429 Leguanen in ihrer ursprünglichen Umgebung
wieder ausgesetzt, womit das 28 Jahre dauernde Programm zu einem
erfolgreichen Abschluss gebracht werden konnte. Die Leguanart konnte
dank einer wissenschaftlichen Expedition gerettet werden, die im
Jahre 1933 zu Forschungszwecken 70 Exemplare von Baltra auf die
Nachbarinsel Seymour North gebracht hatte.
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News vom 25.04.2008:
Auf den Spuren der Inka
Seit
2004 arbeitet das ecuadorianische Institut für Kulturgüterschutz
an dem archäologischen Projekt des Quapac Ñan. Dieses
gigantische Wegesystem der präinkaischen und inkaischen Völker
durchzieht entlang der Anden gleich mehrere südamerikanische
Länder. Schon seit längerer Zeit verfolgen Argentinien,
Chile, Bolivien, Peru, Ecuador und Kolumbien das Ziel, die wichtigen
archäologischen Stätten und Traditionen entlang des Weges
zu registrieren. Im Anschluss hieran soll eine kulturelle Route
herausgearbeitet werden, deren wichtigste Abschnitte zum Weltkulturerbe
ernannt werden sollen. In Ecuador konnte das Projekt aus finanziellen
Gründen bisher keine großen Erfolge erzielen. Seit Neuestem
erhält jedoch das verantwortliche Institut von Seiten der UNESCO
und einigen ecuadorianischen Ministerien Unterstützung. So
will das Land bis Dezember dieses Jahres die archäologischen
Fundstätten, Traditionen, Religionen, Fauna, Flora, Gastronomie
und Kulturlandschaften entlang des Weges registrieren und seine
exakte Länge vermessen. Bis heute schätzt man, dass die
Route in ihrem ecuadorianischen Abschnitt circa 1.200 km beträgt
und sieben Naturschutzgebiete durchquert.
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News vom 18.04.2008:
Einweihung des ersten indigenen Gemeinderestaurants
an der Quilotoa-Lagune
Anfang
Mai sollen die Türen des ersten Gemeinderestaurants Kirutwa
Quilotoa an der etwa zwei Autostunden südlich von Quito gelegenen
Kraterlagune Quilotoa geöffnet werden. Der Gastronomiebetrieb
befindet sich am Eingang des Naturreservats Quilotoa und wird von
der Indio-Gemeinde Zumbahua verwaltet. Die Idee entstand Anfang
des Jahres. Damals schlug die humanitäre Stiftung MCCH ein
touristisches Entwicklungsprojekt für die indigene Bevölkerung
der Region vor, woraufhin das Restaurant gegründet und Kurse
in Gastronomie, Tourismus und Kundenbetreuung abgehalten wurden.
Das Kirutwa will neben internationalen Gerichten vor allem auch
traditionelle Leckereien servieren, wie zum Beispiel den typischen
„hornado con mote y tortillas“ (gebratene Schweinshaxe
mit gekochtem Mais und Kartoffelomelett). Volkskultur und Tradition
sind es auch, die dem Ambiente des Restaurants mit Festmasken und
Gemälden auf Leder seinen besonderen Charme verleihen werden.
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News vom 11.04.2008:
Neues Promotionsmaterial für Ecuadors Küste
Das
ecuadorianische Tourismusministerium präsentierte Anfang April
in Guayaquil innovatives Promotionsmaterial zu den fünf Küstenprovinzen
des Landes. Die im Stil eines Reiseplaners gehaltene Broschüre
mit dem Titel „MUNDO COSTA“ (Küstenwelt) gibt Auskunft
über die touristischen Attraktionen und Sehenswürdigkeiten
dieser Region. Neu daran ist, dass der Leser Informationen erhält,
die sich auf sogenannte touristische Cluster beziehen und nicht,
wie üblich, auf politisch relevante Provinzeinteilungen. Zu
den Clustern gibt es wertvolle Informationen über die zentral
gelegenen Städte, Routen, Attraktionen und Aktivitäten.
Des Weiteren hält das Promotionsmaterial anschauliches Kartenmaterial
und nützliche allgemeine Empfehlungen bereit. Insgesamt 15.000
spanisch- und englischsprachige Exemplare des Reiseplaners wurden
bereits in Umlauf gebracht.
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News vom 04.04.2008:
Einweihung des Archäologiemuseums Tulipe bei
Quito
Der
Ecuadorianische Fonds für die Bewahrung des Kulturerbes FONSAL
weihte kürzlich das 70 Kilometer nordwestlich von Quito gelegene
archäologische Freilichtmuseum Tulipe ein. Das Museum, das
man während eines kleinen Abstechers Richtung Mindo erreichen
kann, zeigt seinen Besuchern allerhand Wissenswertes über die
Kultur der Yumbos, die in früheren Zeiten diese Region bewohnt
hatten. Auf dem Gelände befinden sich unter anderem restaurierte
Beckenanlagen und Lehmskulpturen, die dem historischen Volk für
Festlichkeiten gedient hatten. FONSAL bemühte sich während
der Restaurierung der wertvollen Funde um eine perfekte Integration
von geographischen Gegebenheiten, Flora und Fauna und archäologischem
Reichtum des Ortes.
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News vom 28.03.2008:
Früheres Krankenhaus Eugenio Espejo wird neues
Tagungs- und Kongresszentrum
Im
alten Krankenhaus Eugenio Espejo in Quito weht ein Wind des Wandels,
denn zukünftig wird das im republikanischen Stil erbaute geschichtsträchtige
Gebäude als neues Tagungs- und Kongresszentrum dienen. Am 28.
März 2008 findet die feierliche Einweihung statt. Mit seinen
großzügigen Räumlichkeiten und seiner architektonischen
Schönheit bereichert es Quitos Liste an hervorragenden Lokalitäten
für Kongresse und Konventionen von internationaler Bedeutung.
Der Fonds für die Bewahrung des Kulturerbes FONSAL, der seit
2006 an dem architektonischen Meisterwerk arbeitete, schloss vor
kurzem sein Großprojekt ab.
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News vom 21.03.2008:
Quitos Kulturangebot an Ostern
Die
Stadt Quito bietet seinen Besuchern während der Karwoche vom
16. – 23. März über 50 kulturelle kostenlose Angebote.
Dazu gehört auch das 7. Festival religiöser Musik, welches
über 40 verschiedene Konzerte offeriert. Hier nehmen Künstler
aus acht verschiedenen Ländern (Spanien, Schweiz, Frankreich,
USA, Chile, Argentinien, Cuba und Ecuador) teil. Am Sonntag, 23.
März findet das Glockenkonzert in den Kirchen der Altstadt
statt. Auch diverse Ausstellungen werden den Besuchern geboten,
so z.B. in der ältesten Straße Quitos „La Ronda“.
Dort werden bis zum 30. März 23 verschiedene Puppen gezeigt,
die Oster-Persönlichkeiten Quitos aus dem 19. Jahrhundert darstellen.
Ein absolutes Highlight stellt die Osterprozession zu Ehren Jesu
dar, welche am Freitag, den 21. März, in der Altstadt Quitos
stattfindet, durch über 10 Straßen des Zentrums führt
und über 75.000 Besucher anzieht.
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News vom 14.03.2008:
Ecuador unter den „TOP 5“ der Deutschen
Die
globale Leitmesse der Tourismusindustrie hat vom 05. bis 09.03.
insgesamt 177.891 Besucher in den Messehallen Berlins empfangen.
Damit prunkte die ITB - trotz Streik auf Flughäfen und im öffentlichen
Nahverkehr - mit einem beachtlichen Plus. Auch am Gemeinschaftsstand
der ARGE Lateinamerika fanden sich viele Fachbesucher und Reiseinteressierte
ein. Dass v.a. Ecuador auf Erfolgskurs ist, belegen die Statistiken:
Die Internationalen Ankünfte allein im Jahr 2007 betrugen insgesamt
953.196 (plus 13 Prozent gegenüber 2006). Davon sind 23.453
Deutsche in Ecuador 2007 auf Reisen gewesen (2006 waren es 21.800
Personen). Als Vorreiter für nachhaltigen Tourismus vermarktet
sich der kleine Andenstaat auch entsprechend mit neuen touristischen
Produkten. Entsprechend haben viele deutsche Veranstalter auch ihr
Angebot für Ecuador erweitert. Nach Schätzungen deutscher
Reiseveranstalter ist Ecuador (neben Peru) eines der „TOP
5“-Länder der Deutschen in den nächsten sieben Jahren.
2009 findet die ITB vom 11. bis 15.03. statt.
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News vom 07.03.2008:
Konflikt zwischen Ecuador und Kolumbien beigelegt
Als
kolumbianische Soldaten in der Nacht vom 01.03. auf den 02.03. ein
FARC-Lager auf ecuadorianischem Boden angriffen und dabei u.a. den
Vize-Chef der Rebellen, Raúl Reyes, töteten, löste
dies eine mehrtätige Krise zwischen den beiden Nachbarländern
aus. Diese ging so weit, dass Ecuador und Venezuela zusätzliche
Soldaten an den Grenzen zu Kolumbien stationieren ließen und
die politischen Beziehungen zu ihrem Nachbarn vorerst für abgebrochen
erklärten. Der Konflikt konnte im Laufe dieser Woche schnell
wieder beigelegt werden, als der kolumbianische Staatschef Uribe
während des Rio-Gipfels in der Dominikanischen Republik am
07.03. seinem ecuadorianischen Kollegen Correa die Hand reichte
und sich entschuldigte. Für Ecuadorreisen sind somit keinerlei
negativen Konsequenzen zu spüren. Die Abwicklung aller touristischen
Dienstleistungen und des gesamten Flugverkehrs nimmt ihren gewohnten
Gang. Ihre Sicherheit hat für ecuadorline oberstes Gebot. So
informieren wir Sie umgehend, falls sich die Lage ändern sollte.
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News vom 29.02.2008:
ITB Berlin 2008 – ecuadorline ist wieder
dabei!
Auch
in diesem Jahr ist ecuadorline wieder auf der ITB Berlin, einer
der weltweit führendsten Touristikmessen, vertreten. Vom 05.03.
– 09.03.2008 finden Sie uns auf dem Messegelände Berlin
am ARGE-Stand 206 in der Halle 1.1. Gern informieren wir Fachbesucher
sowie Reiseinteressierte über unsere Leistungen und Angebote.
Fachbesuchertage sind vom: 05.03.-09.03.2008. Privatbesucher können
die ITB Messe an den Publikumstagen vom 08.03.-09.03.2008 kennenlernen.
Sie ist geöffnet von 10:00 – 18:00 Uhr. Die ITB Berlin
ist eine perfekte Kombination aus Publikumsmesse, Fachausstellung
und dem weltweit größten Fachkongress. So zieht sie Jahr
für Jahr zehntausende Besucher, Aussteller und Medienvertreter
an. Allein im letzten Jahr waren 10.923 Aussteller vertreten und
177.154 Besucher (davon 108.735 Fachbesucher) kamen auf die Messe.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
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News vom 22.02.2008:
Obligatorische Gelbfieberimpfung
Ab
dem 01.03.08 ist für alle Besucher des ecuadorianischen Regenwaldes
eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Es gibt an den Flughäfen
sowie an den einzelnen Busterminals im Regendwaldgebiet diverse
Kontrollpunkte, die die Impfpässe der Reisenden kontrollieren.
Zwar sind in den letzten 20 Jahren keine Fälle von Gelbfieber
registriert worden. Jedoch sind in anderen südamerikanischen
Ländern wie Brasilien einige Gelbfieber-Vorfälle aufgetaucht,
so dass das Gesundheitsministerium Ecuadors eine Präventionskampagne
gestartet hat und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergriffen
hat. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
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News vom 22.02.2008:
Überschwemmungen nach starken Regenfällen
Der
zur Zeit herrschende Winter in Ecuador bringt die wohl stärksten
Regenfälle seit dem „El Niño“ Phänomen
im Jahr 1987 mit sich. Der ecuadorianische Präsident Raphael
Correa hat am 21. Februar den Notstand im gesamten Land ausgerufen.
Große Teile der Küste, aber auch das Hochland leiden
unter den anhaltenden Regenfällen, welche überflutete
Straßen und Erdrutsche nach sich ziehen. Auch mehrere Flüsse
sind bereits über die Ufer getreten. Insgesamt sind derzeit
ca. 10.375 Familien von den Konsequenzen des Unwetters betroffen.
Besonders der landwirtschaftliche Sektor leidet unter den Überschwemmungen.
Bereits 102.783 Hektar Land wurden vollkommen überschwemmt
und Ernten zerstört, wobei derzeit bereits ein Wiederaufbauplan
erstellt wird. Folgende Provinzen sind am stärksten betroffen:
Esmeraldas, Manabi, Guayas und El Oro. Beschädigte Straßen
sind v.a. Cuenca-Guayaquil und Loja-Guayaquil. Wir halten Sie weiterhin
auf dem Laufenden über die aktuelle Situation.
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News vom 15.02.2008:
Teil der „Custodia“ in Kolumbien wiedergefunden
Die
Custodia, eines der wertvollsten religiösen Kunstschätze
Ecuadors, wurde am 13.10.2007 aus dem „Museo de Arte Religioso“
in Riobamba geraubt. Berichten zu Folge ist ein Teil dieser Custodia,
das Kreuz, nun in Kolumbien wieder aufgetaucht. Derzeit werden drei
verdächtige Personen in Bogota und Pereira festgehalten. Hinsichtlich
der noch übrigen fehlenden Teile gibt es bereits verschiedene
Spuren. Der Bürgermeister von Riobamba, Ángel Yánez,
war sichtlich erfreut über diese Neuigkeiten. In der Hoffnung,
dass das „Museo de Arte Religioso“ in Riobamba bald
wieder mit dem wohl wichtigsten religiösen Kunstschatz aufwarten
kann, halten wir Sie weiterhin diesbezüglich auf dem Laufenden.
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News vom 07.02.2008:
Vulkanausbruch des Tungurahua
Der
Vulkan Tungurahua, welcher sich 10 km südlich vom Touristenstädtchen
Baños befindet, ist in der Nacht vom 05.02. auf den 06.02.
erneut explodiert. Da die Eruption diesmal sehr stark war, wurde
in den Provinzen Tungurahua, Chimborazo und Bolívar die Alarmstufe
Rot verhängt und die Zufahrtsstraße nach Baños
für jeglichen Verkehr gesperrt. Bereits über 1.400 Personen
aus den umliegenden Dörfern am Fuße des Vulkans wurden
evakuiert. Asche des Vulkans wurde bis nach Riobamba und Guayaquil
registriert. Somit wurde der Flugverkehr in Guayaquil eingeschränkt.
Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden.
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News vom 01.02.2008:
Karneval-Spirit in Ecuador
Der Karneval in Ecuador steht für Tradition, kulinarische Spezialitäten,
Blumen, Früchte, Wasser und Likör. Gleichzeitig geht damit
aber auch Hoffnung auf wirtschaftliche Einnahmen für einen
Großteil der hier lebenden Bevölkerung einher. Denn der
Karneval hier in Ecuador ist in sämtlichen Regionen eines der
Highlights des Jahres. Im Hochland Ecuadors sind Ambato und Guaranda
Dreh- und Angelpunkt der Karnevals-Veranstaltungen. In Ambato z.B.
findet das berühmte Fest der „Flores y Frutas“
(Blumen und Früchte) statt – umrahmt von diversen Konzerten
und Festumzügen. Im Gegensatz zu Ambato zählt der altindianische
„Carnaval de Guaranda“ mit zu den furchterregendsten
Ereignissen: Wild einhertanzende Volksgruppen mit verzerrten Fratzen
und das literweise Verspritzen von Wasser unter die Beteiligten
machen den Karneval in Guaranda zu einem feucht-fröhlichen
Event. Nicht nur unzählige Touristen strömen in das Land,
um den Karneval zu erleben, sondern auch viele Einheimische nutzen
das verlängerte Wochenende, um sich in die verschiedensten
„Ballungszentren des Karnevals“ aufzumachen.
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News vom 25.01.2008:
Modifizierung im Flugverkehr Ecuadors
Der Flughafen auf der Galápagos-Insel San Cristóbal
wurde im April 2007 wegen Bauarbeiten und Verbesserungsarbeiten
geschlossen. Alternativ wurde der Flughafen auf der Insel Baltra
für den Flugverkehr genutzt. Von hier starteten auch entsprechend
die Kreuzfahrtprogramme. Da nun am 4. Februar 2008 der Flughafen
auf der Insel San Cristóbal seine Wiedereröffnung feiert
und von nun an wieder für die Abwicklung des Flughafenverkehrs
der Galápagos-Inseln dient, müssen die Kreuzfahrtschiffe
ihre Rundfahrtprogramme erneut anpassen. Somit gilt also die Insel
San Cristóbal von nun an wieder Ausgangspunkt der Kreuzrundfahrten.
Darüber hinaus gibt es eine weitere Modifikation im Flughafenverkehr
Ecuadors. Die internationale Flughafenausreisesteuer in Guayaquil
wird zum 1. Februar 2008 von 26,00 US-Dollar auf 27,50 US-Dollar
erhöht. Diese Gebühr ist in bar direkt am Flughafen zu
bezahlen.
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News vom 18.01.2008:
Cafeteria in Loja unterstützt Sozialprojekte
Die Cafeteria „El Sendero“ in der kleinen, südlich
von Ecuador gelegenen, Stadt Loja (die auch als botanischer Garten
Ecuadors bezeichnet wird), genießt bereits seit mehr als zwei
Jahren bei Touristen und auch bei Einheimischen großes Ansehen.
Die Gäste schätzen die gemütliche Atmosphäre
sowie die fairen Preise, so kostet z.B. ein Kaffee gerade einmal
US$ 0,50. Das Lokal befindet sich gegenüber dem Platz „San
Sebastián“ umgeben von schön anmutenden Gebäuden
aus dem letzten Jahrhundert. „El Sendero“ ist ein Projekt
der Stiftung „Operación Esperanza“, welche mit
30 Prozent seines Gastronomieumsatzes diverse Sozialprojekte z.B.
im Gesundheits- oder Bildungsbereich unterstützt.
Das Café ist jeweils von Dienstags bis Samstags (von 16.00
bis 20.00 Uhr) geöffnet. Bereits in Bolivien wurde ein solches
Café der Stiftung „Operación Esperanza“
ins Leben gerufen. Geplant ist nun die Eröffnung eines weiteren
Lokales in der ebenfalls im Süden Ecuadors gelegenen historischen
Stadt Cuenca.
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News vom 11.01.2008:
Ausstellung "Deutsche Vita" in Quito
Im Zeitraum vom 08.01. – 26.01. ist in der „Asociación
Humboldt“ die Ausstellung „Deutsche Vita“ zu sehen.
Die 46 Bilder von Stefan Moses sind Zeugnis von über 40 Jahren
Arbeit des deutschen Fotografen. Eine Retrospektive, die das Leben
der Nachkriegszeit dokumentiert, bei der Jugendliche, Erwachsene,
Künstler, Arme und Reiche in ihrem unterschiedlichsten Umfeld
u.a. im Ausland im Blickpunkt stehen. „Deutsche Vita“
reflektiert und veranschaulicht aus der Perspektive Moses`auf vielschichtige
Art und Weise Facetten der deutschen Gesellschaft. Bei einem Besuch
Quitos sollten Sie sich diese Ausstellung nicht entgehen lassen.
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News vom 04.01.2008:
Neue Tourismusministerin in Ecuador
Der ecuadorianische Präsident Rafael Correa hat Verónica
Sión am 03. Januar 2008 zur neuen Tourismusministerin ernannt.
Die Wirtschaftsexpertin stammt aus Guayaquil und hat Internationale
Beziehungen und Außenhandel studiert. Die vorherige Tourismusministerin
Maria Isabel Salvador Crespo war seit dem 25. April 2005 in diesem
Amt tätig. Da sie ab dem 07. Dezember 2007 als neue Außenministerin
fungiert, ist nun Verónica Sión für die Aufgaben
und neuen Herausforderungen im Tourismusministerium zuständig.
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News vom 28.12.2007:
Silvesterbräuche in Ecuador
Silvester in Ecuador ist ein spektakuläres Fest mit vielseitigen
Traditionen. Eine der unbestritten typischsten Sitten ist es zu
Silvester Puppen, auch „viejos“ oder „monigotes“
genannt, in der Neujahrsnacht zu verbrennen. In tagelanger Vorbereitung
basteln Freunde oder Familien lebensgroße Pappmachépuppen,
die mit allerlei persönlichen Sachen ausgestattet sind. Diese
verkörpern sowohl beliebte als auch unbeliebte Persönlichkeiten
aus Politik und öffentlichem Leben. Es können durchaus
auch Freunde, Familienmitglieder oder Nachbarn sein, die als Vorbild
der Puppe dienen. Mit diesem klassischen Brauch verabschiedet man
sich vom alten Jahr, den alten Sorgen oder auch den Lastern der
Personen - sinnbildlich durch die Verbrennung der Puppen. Somit
wird der Weg frei gemacht für das neue Jahr und auf dass die
Wünsche für das bevorstehende Jahr in Erfüllung gehen.
Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe anderer Traditionen
wie zwölf Weintrauben Mitternacht zu essen, wobei jede einen
Wunsch freigibt. Ein zehn Dollar- bzw. Euroschein in der Tasche
soll Glück im neuen Jahr bringen und wenn man mit einem Koffer
eine Runde um den Häuserblock läuft, darf man auf ein
reisefreudiges neues Jahr setzen. In diesem Sinne wünschen
wir Ihnen ein schönes neues Jahr: „Salud y próspero
año nuevo“..
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News vom 14.12.2007:
Quito auf Platz 15 der weltweit attraktivsten Destinationen
Am 09.12. veröffentlichte die New York Times eine Liste mit
den 53 empfehlenswertesten Reisezielen für das Jahr 2008. Hier
rangiert Quito noch vor Buenos Aires auf Platz 15. Die ersten drei
Plätze belegten Laos, Lissabon und Tunesien.
Die auf 2.800 Meter gelegene Hauptstadt Ecuadors lohnt sich nicht
nur als Stop-Over, um im Anschluss die berühmten Galápagos-Inseln
zu besuchen. Ein mehrtägiger Aufenthalt in Quito ist bei den
vielseitigen Attraktionen in der Stadt sowie den vielen landschaftlichen
Reizen in der unmittelbaren Umgebung geradezu ein „Muss“.
Der historische Altstadtkern Quitos mit seinen vielen Kolonialbauten
und Kirchen gilt als einer der best erhaltendsten in Lateinamerika
und wurde sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Aber auch
das moderne Zentrum rund um den Szenekiez „Mariscal“
oder das kleine Künstlerviertel „Guápulo“
lohnen sich aufzuspüren und zu entdecken. Quito... immer eine
Reise wert!
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News vom 07.12.2007:
Es weihnachtet sehr...auch in Ecuador
Kaum sind die „Fiestas de Quito“ über die Bühne,
steht auch schon das nächste große Fest vor der Tür.
Alles dreht sich nun um Weihnachten. Häuser und Straßen
sind bereits festlich geschmückt. Weihnachten ist eines der
wichtigsten Feste des Jahres, welches traditionell und in familiärem
Kreise gefeiert wird. Auch in Ecuador beherrschen stimmungsvolle
Weihnachtslieder ebenso wie Weihnachtseinkäufe die Vorweihnachtszeit.
Schließlich versammelt sich traditionell abends am 24.12.
die ganze Familie, um ein gemeinsames großes Festmahl zu veranstalten,
bei dem es entweder Ente oder Schwein zum Hauptgang gibt und danach
das typische Dessert „pristiños“ (Erdbeerkrapfen)
folgt. Meist werden dann Mitternacht die Geschenke unter den Weihnachtsbaum
gelegt, so dass die Bescherung am Folgetag, den 25.12., erfolgt.
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News vom 30.11.2007:
In Quito wird gefeiert
Am vergangenen Donnerstag, dem 29. November, wurden die „Fiestas
de Quito“ zu Ehren der Gründung der Stadt mit der Wahl
der Schönheitskönigin Quitos eröffnet. Es folgte
am Samstag, dem 01. Dezember, ein großer Festtagsumzug mit
Blasmusik und diversen Schönheitsköniginnen aus den verschiedensten
Regionen des Landes. Die „eigentlichen Stars der Show“
waren Schüler gewesen, die singend, tanzend und musizierend
durch die Straßen marschierten.
Im Laufe dieser Woche gibt es eine Vielzahl weiterer Konzerte, Shows
und Veranstaltungen. Zudem sind die Häuserfassaden der Innenstadt
mit Fahnen geschmückt.
Krönender Abschluss der Festlichkeiten bildet der 6. Dezember,
der als Nationalfeiertag und Gründungstag der Stadt (06.12.1534)
gilt. Die gesamte Stadt steht auf dem Kopf – und feiert entweder
auf der Straße, in Bars, Cafés oder auch auf einer
der berühmten „chivas“ – einem typischen
Küstenbus. Dabei darf das Nationalgetränk „Canelazo“
(bestehend aus Anisschnaps, Zimt, Zucker und Zitronensaft) nicht
fehlen. Stoßen wir also mit an: „Que viva Quito“.
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News vom 16.11.2007:
Eingeschränkter Iberia-Flugverkehr in Ecuador
Ein
Airbus der spanischen Fluggesellschaft Iberia hat am vergangenen
Freitag, den 09.11., durch einen Reifendefekt auf dem Flughafen
von Quito (Ecuador) eine Bruchlandung hingelegt. Die Maschine mit
über 300 Passagieren ist über die Landebahn hinausgeschlittert
und dann auf die Seite gekippt. Laut Medienberichten sei bei dem
Unglück keiner der Passagiere, welche die Maschine über
Notrutschen verlassen konnten, verletzt worden. Der Vorfall, der
zu einer mehrstündigen Schließung des Flughafens geführt
hatte, wird derzeit noch untersucht. Seitdem ist der Flugverkehr
der Airline Iberia von und nach Quito vorerst gesperrt worden. Daher
bedient Iberia in Ecuador derzeit nur den Flughafen in Guayaquil.
Auf der Flugstrecke Guayaquil - Quito wurden entsprechende Zubringerflieger
eingesetzt. Im Laufe dieses Monats soll der reguläre Flugverkehr
wieder hergestellt werden. Bei Fragen oder Unklarheiten bitten wir
Sie freundlichst sich direkt an die Airline zu wenden.
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News vom 09.11.2007:
Neues Einreise-Kontrollsystem für die Galápagos-Inseln
Zum Schutz der Biodiversität des weltweit einmaligen Galápagos-Archipels
soll der Touristenandrang eingedämmt und die Migrationskontrolle
optimiert werden. Deshalb führt das nationale Galápagos-Institut
„INGALA“ hier ein neues Einreise-Kontrollsystem ein.
Seit dem 5. November 2007 ist ein zweiwöchiges Pilotprojekt
angelaufen, um das Kontrollsystem zu testen. Ab dem 21. November
2007 wird dieses dann generell gültig sein. Touristen benötigen
zur Einreise auf den Archipel eine Art Einreise-Formular, das sie
entweder direkt über den Reiseveranstalter, auf der Homepage
von INGALA www.ingala.gov.ec oder direkt am Flughafenschalter von
„INGALA“ ausfüllen können. Auf den Galápagos-Inseln
angekommen, erhalten die Touristen die eigentliche Einreisekarte,
welche 10 US-Dollar kostet und bar bezahlt wird. Einige Reiseveranstalter
stellen die 10 US-Dollar bereits vor Reiseantritt in Rechnung. So
entfällt die Barzahlung vor Ort. Ein gültiges Rückreiseticket
muss in jedem Fall vorgewiesen werden. Verlängern Sie Ihren
Aufenthalt auf dem Archipel, sollten Sie INGALA darüber in
Kenntnis setzen.
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News vom 26.10.2007:
Die Anden verlieren an Gletschermasse
Der
ecuadorianische Geologe Bolivar Caceres äußerte kürzlich
seine Besorgnis hinsichtlich der Gletscherschmelze der Anden, die
wegen der globalen Erderwärmung in letzten Jahren stark zugenommen
hat. Messungen seiner letzten Forschung ergaben einen Rückgang
der Gletschermasse von 27,8 Prozent. Diese Veränderung lässt
sich anhand der Farbe des Bodens sehr gut nachvollziehen wie z.B.
der Cotopaxi, welcher 89 km südlich von Quito gelegen ist,
demonstriert. Auf Höhe der Schutzhütte (4.800 m), von
wo man heute noch einen langen Fußmarsch auf sich nehmen muss,
um den Gletscher zu erreichen, war vor rund zehn Jahren noch eine
große Eisschicht. Ähnliches lässt sich auch beobachten
bei den anderen ecuadorianischen Schneeriesen wie dem Chimborazo,
Antisana und Cayambe. Nicht zuletzt gibt der Experte Jorge Durand
eine erschreckende Prognose ab: Gletscher, die sich unterhalb einer
Höhe von 5.500 m befinden, werden bis zum Jahr 2025 voraussichtlich
nicht mehr existieren.
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News vom 19.10.2007:
Ecuador hat gewählt
Drei Wochen nach der Wahl zur verfassungsgebenden Versammlung sind
die ersten definitiven Resultate bekannt geworden. Der ecuadorianische
Präsident Rafael Correa hat bei der Wahl mit seiner Partei
Alianza Pais 69 Prozent der Stimmen erhalten, d.h. ihm fallen rund
80 der 130 Sitze in der Versammlung zu. Auf Platz zwei landete die
Partei des früheren Präsidenten Lucio Gutiérrez.
Der mehrmalige Präsidentschaftskandidat Alvaro Noboa kam mit
seiner Partei auf knapp sieben Sitze. Wie die restlichen Sitze verteilt
werden, ist derzeit noch unklar, da erst 99 Prozent der Stimmzettel
ausgewertet wurden. Da noch Teilergebnisse einiger Provinzen offen
sind, wird das offizielle Endergebnis voraussichtlich erst im November
bekannt gegeben.
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News vom 12.10.2007:
Die Lungen der Welt im Süden Ecuadors
Der
1462 km² große Nationalpark Podocarpus – zwischen
Loja und Zamora Chinchipe gelegen – wurde von der UNESCO als
biosphärisches Reservat deklariert. Hier findet man endemische
Flora wie Zeder, Orchideen, Palmen. Des weiteren gibt es im Nationalpark
auch Ozelote, Brillenbären und Elche, nicht zu vergessen die
etwa einhundert eiskalten Lagunen – die schöne Lagune
„El Compadre“ auf 3200 m ist einen Besuch wert. Die
Deklaration ist wichtig, um den Nationalpark zu erhalten und um
eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Vergangenes Jahr wurde
der Nationalpark von 2500 Touristen besucht. Dieses Jahr feiert
Podocarpus sein 25. Gründungsjahr. Der Parkeintritt für
ausländische Touristen beträgt 5 Dollar.
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News vom 05.10.2007:
Erste Windkraftanlage Ecuadors auf Galápagos
Seit dem 1. Oktober 07 laufen auf der Insel San Cristóbal
drei Windkraftanlagen. Sie erzeugen eine Leistung von 2,4 Megawatt,
ausreichend, um die Hälfte der Stromerzeugung aus Dieselgeneratoren
zu ersetzen, die die rund 6.000 Bewohner der 528 Quadratkilometer
großen Insel versorgt. Das Projekt wurde von der Ecuadorianischen
Regierung in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen und der E8-Gruppe
realisiert. Die Windkraftanlagen kosten ungefähr 10 Millionen
US Dollar und sollen die Brennstoffe im gefährdeten Ökosystem
des Archipels verringern. Die Windenergie erneuert sich und ist
frei von toxischen Gasen, welche den Treibhauseffekt auslösen.
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News vom 28.09.2007:
Feiertag vom 9. Oktober wird verschoben
Der
nächste nationale Feiertag in Ecuador, der 9. Oktober –
Unabhängigkeit Guayaquils – der auf einen Dienstag fällt,
wird auf den Freitag, 12. Oktober verschoben. Mit der Verschiebung
des Feiertages soll der Tourismus angekurbelt werden, d.h. die Ecuadorianer
haben ein verlängertes Wochenende, an dem sie eine Reise unternehmen
können. Der Tourismusdirektor Guayaquils ist nicht einverstanden
mit der Verschiebung dieses Feiertages. Der 9. Oktober ist ein wichtiges
Datum für die Stadt Guayaquil. Er meint, dass dieses so an
historischem Wert verliert. Trotz der Datumsverschiebung werden
einige Feierlichkeiten wohl bereits am 9. Oktober stattfinden.
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News vom 21.09.2007:
Ibarra feiert seinen 401. Geburtstag
Mit einem bunten Umzug und der Wahl einer neuen Schönheitskönigin,
starteten die Feierlichkeiten zu Ehren des 401. Gründungsjahres
der Stadt Ibarra. Seit dem 07. September 2007 finden die Aktivitäten
statt. Paplo Jurardo, Ibarras Bürgermeister, möchte dem
Land zeigen, dass sich die Stadt entwickelt hat. Delegierte der
verschiedenen Provinzen und aus dem Ausland nehmen an den kulturellen,
sozialen und sportlichen Aktivitäten teil. Die Festivitäten
dauern noch bis am 6. Oktober 2007. Ibarra – die frühlingshafte
Stadt auf 2100 Metern Höhe, zwischen Quito und der kolumbianischen
Grenze, hat jede Menge zu bieten: eine Fahrt mit dem Schienenzug
durch Fledermaustunnel, ein Abstecher zu den Schnitzereien in San
Antonio oder in das idyllische Andendorf La Esperanza. In Ibarra
haben in diesem Jahr auch die Kletterweltmeisterschaften stattgefunden.
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News vom 14.09.2007:
Nebelwälder in der Nähe von Quito werben
mit Ecotourismus
„Quinde“-Rundgang:
Mehr als 450 verschiedene Vogel Spezies in 50 Kilometer
Wenige Kilometer von Ecuadors Hauptstadt entfernt, im „Quinde“-Rundgang,
flattern tausende Vögel herum. Der „Quinde“ - Rundgang
ist eine Mischung aus Primär- und Nebelwald, in welchen sich
die Ruhe genießen lässt sowie sich die Besucher an dem
Anblick der Wasserfälle und Orchideen erfreuen können.
In weniger als zwei Stunden von Quito liegt eine Übergangszone
zwischen dem Andenplateau und Küstenzone, wo 450 Vogelarten
hausen. Das Abenteuer beginnt in Nono – an den Vulkanausläufen
des Pichincha.
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News vom 31.08.2007:
Fest des Yamor in Otavalo
Otavalo feiert von heute an bis zum 9. September eines der größten
Feste, bei dem die Tradition der Indigenas und die Anbetung der
Jungfrau Maria vereint werden. Zur gleichen Zeit findet die Dankung
der Mutter Erde – in der einheimischen Sprache Quichua „Pacha
Mama“ – für die Ernteerträge statt. Das religiöse
Fest dient der Ehrung der Maria von Monserrat, welches zur Inkazeit
eine große Bedeutung besaß. Die „Chicha del Yamor“
– ein traditionelles Getränk – ist einer der Hauptattraktionen
des Festes in Otavalo, welches extra für die Jungfrau der Sonne
– indias Acllaconas – zubereitet wird. Die Chicha wurde
einst nur für den Inkakönig und seinen Hofstaat hergestellt,
zudem gilt es als traditionelle Medizin. Der Stadtteil, der der
Maria gewidmet ist, erweist der Niña Maria – seit 1863
Patronin von Otavalo – die Ehre. Viele Künstler und die
Gastronomie nehmen an der Austragung des Festes teil. Probieren
Sie zum Fest das Menü der Idigenas, La Chicha und das Gericht
namens Yamor, und feiern Sie mit den Einwohnern von Otavalo.
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News vom 27.08.2007:
Werke des berühmten Malers Andy Warhol in Quito
Die interaktiven Kunstwerke von Warhol vereinen Geschichte, Malerei
und Kino. In vier Säle des Centro Cultural Metropolitano
werden 150 Werke von Andy Warhol gezeigt. Das Publikum
kann die Exposition des Popart-Genies vom 24. August bis
zum 4. November besuchen. Die Ausstellung umfasst eine
Retrospektive der bedeutenden Werke Andy Warhol – in diesen
kann die kreative Entwicklung von den tschechischen Wurzeln in New
York betrachtet werden. Er erzielte die weltweite Anerkennung in
den 60er Jahren, dem Gipfel der Pop Art. Zu den Werken zählen
zudem 16 Filme, die im Museum Quitos präsentiert werden. Der
Saal Ocho y Medio widmet sich unterdessen dem Zyklus des Künstlers
– auch hier werden Filme gezeigt. (Öffnungszeiten: Dienstag
– Samstag: 10 bis 20 Uhr, Sonntag und Feiertage: 10 bis 17
Uhr; Eintritt: 1 USD für Erwachsene, 0,50 USD für Kinder)
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News vom 17.08.2007:
Kampagne für den Nationalpark Yasuní
In diesen Tagen zieht die Karawane namens „Tour Yasuní
2007“ durch die Städte Ecuadors, um auf einer Tafel Unterschriften
zu sammeln sowie Unterstützung für die Nicht-Erdölförderung
– mit dem Ziel den Nationalpark Yasuní und die Eingeborenen
zu schützen – zu erlangen. Im Dezember wird mit dem symbolischen
Verkauf von Erdölfässern begonnen, wodurch unter anderem
Umweltorganisationen, Unternehmen und Privatpersonen die Gelegenheit
haben das Projekt des Yasuní Nationalparks zu unterstützen.
Die Regierung Spaniens und die Vereinten Nationen haben bereits
4 Millionen Dollar zugesagt. Auch Norwegen, Italien und andere Länder
sowie internationale Organisationen haben bereits Interesse bekundet
und Unterstützung zugesichert. Unterdessen hat sich die Parade
mit einer Fotoausstellung, Videos und Dias in der Casa de la Cultura
de Pastaza präsentiert und auf die Bedeutung der Bewahrung
des Yasuní Nationalparks hingewiesen. Am 19. August wird
sie in Quito enden, wo am nächsten Tag ein künstlerisches,
kulturelles Event in Teatro Bolívar stattfinden wird.
Mehr
zu dem Thema Nationalpark Yasuní und dem Projekt finden Sie
zudem in unserem aktuellen Newsletter.
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News vom 14.08.2007:
Die Wahlkampagnen haben begonnent
Am 13. August haben die Parteien und politischen Bewegungen mit
ihrer Wahlkampagne gestartet und sind auf die Straßen gegangen,
um – mit Lautsprechern, Fahnen, Musik und Plakaten –
auf sich aufmerksam zu machen. Die Kandidaten streben einen der
130 Plätze in Monte Christi de Asamblea Constituyente an, weshalb
sie insbesondere auf den Straßen von Quito, Guayaquil und
Cuencas für sich werben und die Wähler kontaktieren.
Mit zahlreiche Veranstaltungen wollen sie die Publizität für
die Listen erlangen und ihre Arbeitspläne verkünden sowie
den Restriktionen der Medien entgehen. Sie fordern die Auflösung
des Parlaments, die Beendung der Korruption und neue Gesetzte. Als
Zeichen der Beendung der Korruption der aktuellen Partein wurde
ein Sarg in die Erde gelassen. Der Bürgermeister Marcelo Carbrera
wies darauf hin, dass Verstöße der Restriktionen in der
Kampagne bestraft würden.
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News vom 03.08.2007:
Das künstlerische Werk eines berühmten
ecuadorianischen Malers
Im August´ 07 ist in den temporalen Sälen der Alianza
Francesa (Av. Eloy Alfaro und Rusia; Eintritt ist frei, Öffnungszeiten:
9 – 13 Uhr und 15 – 19 Uhr ) eine Ausstellung des berühmten
Malers Oswaldo Muñoz Mariño (1923) zu finden. In seinen
künstlichen Arbeiten, so auch in seinen vielfachen Stadtbildern,
tauchen immer wieder die Elemente Licht und Überraschung –
die ihn berühmt gemacht haben – auf. In der Ausstellung
„Oswaldo Muñoz Mariño und die europäischen
Städte“ finden sich einhundert seiner Bilder. Er ist
einer der bekanntesten Aquarellmaler des Landes. Er wendet detaillierte
Techniken an, um die Farbe und das Licht in seinen Bilder zu bringen.
Dafür wird ihm große Anerkennung der jungen Künstlergeneration
entgegengebracht. Die Unesco gab ihm den Titel „Maler des
Kulturerbe der Menschheit“, weil er viel gereist ist und mehr
als 60 Städte der Welt erfolgreich gemalt hat. Dafür stand
er auch in der positiven Kritik der Öffentlichkeit.
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News vom 27.07.2007:
2:1 - Sieg der ecuadorianischen Nationalmannschaft
Im Fußballspiel der Panamerica besiegte Ecuador Jamaica mit
einem 2 : 1. Die junge Mannschaft, die ohne große Erwartungen
nach Brasilien reiste, setzte sich vor ca. 8000 fußballbegeisterten
Zuschauern mit so großen Spielern wie Jefferson Montero und
Edmundo Zura gegen Jamaica durch. Die Mannschaft im grün-gelben
Trikot offenbarte ein Spiel mit Tempo, guter Technik und ohne Spekulation,
gegen ein mit klassischen südamerikanischen Stil spielendem
Ecuador. Die Spieler von Trainer Sixto Vizuete zeigten mehr Kühnheit
und suchten den Sieg. Damit erlangten die Nationalmannschaft einen
Vorsprung gegenüber ihrem Rivalen. Es war die vierte Goldmedaille
für Ecuador - die beste nationale Teilnahme in der Geschichte
des Wettbewerbs.
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News vom 20.07.2007:
Steigende Flughafengebühr in Quito
Die Ausreisesteuer des Flughafens in Quito wurde seit Februar vergangenen
Jahres von der Korporation Quiport zum dritten Male erhöht
– insgesamt um 80% heraufgesetzt. Dies bedeutet, dass ab dem
1. August die Reisenden gehalten sind die neuen Fughafengebühren
im Terminal Mariscal Sucre de Quito zu zahlen. Die internationale
Flughafenausreisesteuer liegt dann bei USD 40,80 und damit steht
sie an zweiter Stelle der Tarifliste der südamerikanischen
Staaten, während die nationale Gebühr zukünftig USD
7,60 betragen wird. Die steigende Flughafengebühr, die auf
verstärkte Sicherheitsmaßnahmen – wie zusätzliche
Kameras und Flughafenpersonal - zurückzuführen ist, ruft
Kritik bei den Fluggesellschaften hervor.
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News vom 13.07.2007:
Elektrofahrzeuge auf Galápagos
In kurzer Zeit sollen auf den Galápagos-Inseln keine benzinbetriebenen
Fahrzeuge mehr verkehren, diese sollen durch elektrische Fahrzeuge
und Verkehrsmittel mit Hybridantrieb ersetzt werden. Der Austausch
der aktuellen Fahrzeuge ist Teil des Programms „Keine fossilen
Brennstoffe“ und seitens des Bergbau- und Erdölministerium
wurde bereits Unterstützung zugesichert. Ziel ist es die Verwendung
schädlicher Brennstoffe auf dem Galápagos-Archipel einzuschränken.
Außer dem Ersetzen von Diesel und Benzinmotoren der Fahrzeuge
auf den Inseln, sollen auch im Tourismusbereich und beim Fischfang
alternative Energien genutzt werden. Vorbild ist die Insel Floreana,
auf der seit 2005 das hybride System angewandt wird, und wo der
Dieselkonsum um 40% gesunken ist.
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News vom 06.07.2007:
Straßenlage bessert sich
Durch heftige Regenfälle im ecuatorianischen Hochland und der
Amazonas-Region vor drei Wochen wurden etliche Brücken und
Straßen zerstört. Teilweise waren Städte wie Baños,
Cuenca und Loja unzugänglich. Auch das gesamte Straßennetz
im südlichen Oriente, dass teilweise noch aus erdenen Wegen
bestand brach teilweise zusammen. Inzwischen arbeiten unter anderem
Militär, technisches Hilfswerk und Straßenbauunternehmen
daran alles möglichst schnell wieder alle Straßen zumindest
betriebsbereit instand zu setzen. Seit letztem Samstag sind alle
Wege offiziell wieder befahrbar, einige allerdings nur an gewissen
Stunden am Tag. Besonders wirkte sich die Situation auf das extrem
Tourismusabhängige Baños aus, dass inzwischen, nach
10 Tagen wieder erreichbar ist.
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